Peace von Graveyard

Peace von Graveyard
Peace von Graveyard | © Nuclear Blast (Warner)

Es mag wie ein Klischee klingen, aber jedes Ende ist auch ein neuer Anfang. Das Gothenburger Hard Rock Quartett Graveyard hat mit "Peace" ihr fünftes Album veröffentlicht und ist damit wieder in der Szene aufgetaucht, nachdem die Band 2016 kurz verschwunden war. „It Ain‘t Over Yet“, der erste Track des Albums ist wie eine ausdrückliche Erinnerung an den unerbittlichen Ehrgeiz der Band, die wie Wölfe auf Beutejagd und durch die gesamte Platte mit auftragenden Gitarrenklängen und treibenden Rhythmen rasen.

Die raue Stimme des Frontmanns Joakim Nilsson klingt trotziger denn je, die komplette Band ist in Höchstform. Besonders der progressive & bluesige Klang der Songs, machen Graveyard zu einer Ausnahmeerscheinung in der schwedischen Psychedelic- Rock Szene. Die Single „Please Don‘t“ und andere knallharte Songs wie „Cold Love“, „The Fox“ und „A Sign Of Peace“ geben die Richtung vor. Aber für mich waren immer die langsameren Lieder der Alben von Graveyard ein persönliches Highlight, da gibt Peace mir eine willkommene Erholung zwischen den harten Songs mit den Liedern „See The Day“ und „Del Manic“ beide genial stimmungsvoll und voller Herz aufgenommen.

Ali Johan, BFM 89.9 Malaysia.

Dieser Artikel wurde als Teil des Journalistenaustausch-Projekts Nahaufnahme des Goethe-Instituts geschrieben. Mehr hierzu kann auf www.goethe.de/nahaufnahme und bei #goethecloseup erfahren werden.