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Aktuell

Eine ukrainische Flagge weht vor der russischen Botschaft in Berlin © Andrei Kiselev
Andrei Kiselev

Persönliche Geschichte - Was macht der Ukraine-Krieg mit einer ukrainisch-russischen Familie?

Vor zwei Jahren, am 24. Februar 2022, rollten hunderte russische Panzer über die ukrainische Grenze. Ihr Auftrag: Kyjiw einnehmen, die Ukraine besetzen, die Regierung stürzen. Putins Invasionspläne scheiterten zwar am erbitterten Widerstand der Ukrainer. Doch die Zeiten sind vorbei, in denen ein Sieg über die Invasoren in Reichweite schien. Der Krieg hinterlässt Verwüstung – nicht nur in ukrainischen Städten, sondern auch in russisch-ukrainischen Familien. radioeins-Kollegin Daria Gomelskaia ist in der Ukraine geboren und hat Familie auf beiden Seiten. Sie berichtet darüber.

Brandenburger Landtag: In der aktuellen Stunde diskutieren die Parlamentarier über das Vertrauen in die Demokratie © Bernd Settnik/dpa
Bernd Settnik/dpa

Debatte im Brandenburger Landtag - AfD erhebt Vorwürfe gegen Parteien und Medien

Die AfD wähnt Deutschland auf dem Weg Richtung DDR und will Regierungsparteien weniger Macht geben – sich selbst allerdings mehr Macht, als künftige Regierungspartei, so sieht sie es jedenfalls. Die Partei erhebt außerdem Vorwürfe gegen die Medien in Bezug auf die Berichte über ein Treffen Rechtsextremer in einer Villa in Potsdam. radioeins-Brandenburg-Reporterin Amelie Ernst hat die Debatte dazu heute im Landtag verfolgt und berichtet darüber.

Markus Feldenkirchen © imago images/Future Image
imago images/Future Image

Kommentar von Markus Feldenkirchen - Ist die Debatte um Taurus zielführend, so wie sie geführt wird?

Im Bundestag soll heute über die weitere Unterstützung der Ukraine abgestimmt werden, die Ampelfraktionen wollen dafür heute einen gemeinsamen Antrag einbringen. Darin wird die "die Lieferung von zusätzlich erforderlichen weitreichenden Waffensystemen und Munition" gefordert. Nicht explizit erwähnt wird die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern.

Jens Balzer © imago images/Votos-Roland Owsnitzki
imago images/Votos-Roland Owsnitzki

Kommentar von Jens Balzer - Pro-palästinensische Bekundungen bei der Berlinale

Die 74. Berlinale ist in diesem Jahr politisch wie selten. Das spiegelt sich aber nicht nur im Programm, sondern auch vor Ort wider. Allem voran natürlich der Nahost-Konflikt. So haben Demonstranten bei der "Cinema for Peace"-Gala Stargast Hillary Clinton Kriegsverbrechen vorgeworfen und "Free Palestine" gerufen. Dann gab es noch - weniger Aufsehen erregend - die Filmworkers for Palestine mit Mahnwachen auf dem Potsdamer Platz.

Die von der Bundeswehr herausgegebene Aufnahme zeigt einen Lenkflugkörper Taurus im Rahmen einer Übung
picture alliance/dpa/Bundeswehr | Bundeswehr

Aktuell - Diskussion um Ukraine-Hilfe und mögliche Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern

Kurz vor dem zweiten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine ringt die Ampel-Koalition um eine gemeinsame Linie bei Waffenlieferungen. An den neuen Plänen der Regierungsfraktionen kommt Kritik aus den eigenen Reihen. Die FDP-Verteidigungspolitikerin Strack-Zimmermann will in der Debatte über die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern auch einen Antrag der Unionsfraktion unterstützen. Wir sprechen mit Oliver Neuroth aus dem ARD-Hauptstadtstudio.

Moritz Eichhorn © Paulus Ponizak
Paulus Ponizak

Kommentar von Moritz Eichhorn - Fregatte "Hessen": Ist der Marine-Einsatz im Roten Meer notwendig?

Verteidigungsminister Boris Pistorius wertet den gefährlichen Einsatz der Fregatte "Hessen" im Roten Meer als Zeichen dafür, dass Deutschland bereit und in der Lage ist, international Verantwortung zu übernehmen. "Man kann ohne Übertreibung sagen, es ist der ernsthafteste, der gefährlichste Einsatz der Marine seit Jahrzehnten", erklärte der SPD-Politiker bei seinem Besuch auf dem Schiff auf Kreta. Doch ist der Einsatz im Roten Meer notwendig?

Hanf-Pflanze © imago images/JuNiArt
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Kritik an Lauterbachs Vorlage - SPD-Innenpolitiker Fiedler will Cannabis-Gesetz stoppen

Nach den Plänen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach soll das Cannabis-Gesetz zum 1. April 2024 in Kraft treten. Dann sollen Erwachsene bis zu 25 Gramm Cannabis besitzen dürfen. Doch in Teilen der SPD-Bundestagsfraktion gibt es Kritik daran. So wandten sich die beiden führenden Innenpolitiker der Fraktion, Sebastian Fiedler und Sebastian Hartmann, in einem Brief an ihre Fraktionskollegen und rieten von der Zustimmung ab. Sie warnen, dass Lauterbachs Vorlage die angestrebten Ziele verfehlen werde. SPD-Politiker Sebastian Fiedler erklärte auf radioeins: "Als ehemaliger Kriminalbeamter kann ich wirklich allein einem solchen Vorstoß wirklich nicht zustimmen. Allein in den Niederlanden darf man nur 5 Gramm mit sich herumschleppen."

US-Flagge auf der Amerikansichen Botschaft in Berlin © imago images/Stefan Zeitz
imago images/Stefan Zeitz

USA - CPAC: Schaulaufen der Ultra-Konservativen

Alle Jahre wieder - die CPAC (Conservative Political Action Conference) als Gradmesser der Konservativen: Wer gibt den Ton an, wer wird Präsidentschaftskandidat – in diesem Jahr noch viel wichtiger: Wer wird Präsident? ARD-Korrespondentin Katrin Brand berichtet darüber aus Washington.

Hakenkreuze und die Aufschrift "Sieg" sind auf das Wahlkreisbüro von Thüringens Landtagspräsidentin Birgit Pommer (Die Linke) geschmiert © Die Linke Thüringen/dpa
Die Linke Thüringen/dpa

Steinwürfe, Hakenkreuze, Brandanschlag - Angriffe gegen Politiker in Thüringen

Im Herbst wird in Thüringen gewählt. Die AfD liegt in den Umfragen bei 34 Prozent. Gleichzeitig gehen nach den CORRECTIV-Enthüllungen auch in Eisenach, Jena oder Suhl Menschen gegen die AfD auf die Straße. Und die Stimmung im Land scheint immer explosiver zu werden. Nun hat es gleich mehrere Angriffe auf Gebäude gegeben, in denen Politiker wohnen oder arbeiten. Hakenkreuzschmierereien, eingeschlagene Fenster und sogar ein Brandsatz auf das Wohnhaus eines Lokalpolitikers. MDR-Reporterin Cornelia Hartmann mit den Einzelheiten.

Eine Person hält Cannabis in einer Hand © imago Images/ANP/Robin van Lonkhuijsen
imago Images/ANP/Robin van Lonkhuijsen

Geplantes Gesetz der Ampel-Koalition - Cannabis-Legalisierung auf der Zielgeraden

Cannabis soll in Deutschland legal werden - das plant die Bundesregierung schon seit den Koalitionsverhandlungen, und diese Woche soll das Gesetz dafür beschlossen werden. Das Gesetz soll dann am 1. April in Kraft treten. Legal sein soll es dann, maximal 25 Gramm Cannabis am Tag zu kaufen - über spezielle Vereine. Bis zu drei Pflanzen soll man zuhause besitzen dürfen. ARD-Korrespondent Dietrich Karl Mäurer mit den Einzelheiten dazu.

Ann-Kathrin Hipp © Nassim Rad
Nassim Rad

Kommentar von Ann-Kathrin Hipp - Russische Botschaft darf nicht mit Protestbildern bestrahlt werden - Richtige Entscheidung?

Der Verein Vitsche, von Exil-Ukrainern getragen, wollte am kommenden Samstag, dem zweiten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine, vor der russischen Botschaft demonstrieren. Doch die Berliner Polizei hat entschieden, einen spezifischen Teil der Demo zu verbieten: Eine Stunde lang sollten Fotos des Angriffskriegs auf die Fassade der russischen Botschaft Unter den Linden projiziert werden. Der Verein hat dagegen einen Eilantrag eingereicht. Die Polizei begründet ihre Entscheidung damit, dass "eine Lichtquelle hoher Intensität wie ein Beamer", Mitarbeitern der Botschaft "direkt in die Augen" strahlen könne. Außerdem wäre die "Unverletztlichkeit diplomatischer Räumlichkeiten" verletzt.

Harald Welzer © imago images/Future Image/Dwi Anoraganingrum
imago images/Future Image/Dwi Anoraganingrum

Kommentar von Harald Welzer - Jahrestag des Anschlags von Hanau: Haben die Behörden in den letzten vier Jahren versagt?

Der rassistisch motivierte Anschlag in Hanau jährt sich heute zum vierten Mal. Am 19. Februar 2020 erschoss dort ein junger Deutscher neun Menschen mit Migrationshintergrund, seine Mutter und anschließend sich selbst. Das Bundeskriminalamt stufte die Morde als rechtsextrem und rassistisch motiviert ein. Was ist seitdem passiert? Zu wenig meint die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, Ferda Ataman. Sie sagte am Wochenende: "Auch vier Jahre nach dem Terroranschlag fühlen sich viele Betroffene und Angehörige von Staat und Behörden alleingelassen", und kritisierte, dass das sogenannte Demokratiefördergesetz in ihren Augen verschleppt wird. Haben die Behörden in den letzten vier Jahren versagt?

Fahnen von Russland und der EU © imago images/Rainer Unkel
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Weitere Sanktionen geplant - Osteuropaexperte Prof. Dr. Libman: Westliche Sanktionen gegen Russland werden geringe Wirkung haben

Nach dem Tod des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny will die Europäische Union ein weiteres Sanktionspaket gegen Russland auf den Weg bringen. Von Personen, die betroffen sind, müssen in der EU vorhandene Konten und andere Vermögenswerte eingefroren werden. Zudem dürfen die Personen nicht mehr in die EU einreisen und keine Geschäfte mehr mit EU-Bürgern machen. Über die Wirksamkeit sprechen wir mit Prof. Dr. Alexander Libman vom Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin.

Friedrich Küppersbusch © imago images/Horst Galuschka
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Kommentar von Friedrich Küppersbusch - Internationale Reaktionen auf Nawalnys Tod: Reicht Bestürzung jetzt noch aus?

Der Tod des russischen Kreml-Kritikers Alexej Nawalny hat weltweit für Bestürzung gesorgt. Die Europäische Union macht die russische Regierung für den Tod verantwortlich. Nawalny habe für seine Ideale das höchste Opfer gebracht, erklärte EU-Ratspräsident Michel. NATO-Generalsekretär Stoltenberg sagte, er sei zutiefst traurig und besorgt. Bundeskanzler Scholz sagte, wer sich in Russland für Demokratie einsetze, müsse um sein Leben fürchten, Russland sei längst keine Demokratie mehr. Auch Ex-Kanzlerin Merkel drückte ihre Bestürzung aus. Reicht Bestürzung jetzt noch aus?

Spontane Gedenkveranstaltung zum Gedenken an den verstorbenen russischen Oppositionellen Nawalny, die am Denkmal für die Opfer politischer Repressionen am Woskresenskaja-Ufer in St. Petersburg stattfindet © Artem Priakhin/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa
Artem Priakhin/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Kreml-Kritiker und Putin-Gegner - Nach dem Tod von Alexej Nawalny - Todesursache weiter unklar

Der Tod des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny hat international Trauer und Bestürzung ausgelöst. Bundeskanzler Scholz sagte, wer sich in Russland für Demokratie einsetze, müsse um sein Leben fürchten. US-Präsident Joe Biden machte Russlands Präsident Putin für den Tod Nawalnys verantwortlich. Man wisse zwar noch nicht genau, was passiert sei; aber es gebe keinen Zweifel daran, dass Nawalnys Tod eine Folge von Putins Handeln und dem seiner Verbrecher sei, so Biden. Der Kreml nannte die Kritik überdreht und inakzeptabel. Die russische Gefängnisleitung gab Nawalnys Tod am Freitag bekannt.

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, zusammen mit US-Vizepräsidentin Kamala Harris während der Münchner Sicherheitskonferenz © Tobias Schwarz/POOL AFP/AP/dpa
Tobias Schwarz/POOL AFP/AP/dpa

CDU-Sicherheitsexperte Roderich Kiesewetter (CDU) - Was hat die Münchner Sicherheitskonferenz gebracht?

Nach dem Abschluss der Münchner Sicherheitskonferenz gibt es geteilte Meinungen zum Treffen. Konferenzleiter Heusgen sagte, die transatlantische Gemeinschaft habe das Signal ausgesandt, der Ukraine weiter zu helfen. Anders sieht das der CDU-Außenpolitiker Kiesewetter. Es gebe kein richtig gutes Ergebnis, sagte er auf radioeins. Die Konferenz habe kein Zeichen in die USA gegeben, dass Trump nicht zu wählen sei. Sie habe auch kein Zeichen in die Ukraine zur uneingeschränkten Unterstützung gegeben. Es sei eher eine Ernüchterung. An der Konferenz nahmen rund 50 Staats- und Regierungschefs sowie etwa 100 Minister aus aller Welt teil.

Münchner Sicherheitskonferenz © imago/photothek/Thomas Trutschel
imago/photothek/Thomas Trutschel

Politik - Münchner Sicherheitskonferenz

In München ist am Freitag unter hohen Sicherheitsvorkehrungen die 60. Internationale Münchner Sicherheitskonferenz gestartet. Themen sind zum einen die Kriege in Nahost und in der Ukraine, aber auch die Aufgabenverteilung in der Nato. Überschattet wurde die Konferenz zu Beginn von der Nachricht vom Tode des Kreml-Kritikers Nawalnys. Wir sprechen über den Verlauf der Münchner Sicherheitskonferenz mit unserer Korrespondentin Astrid Freyeisen.

Alexej Nawalny © picture alliance/dpa/TASS | Moscow's Babushkinsky District C
picture alliance/dpa/TASS | Moscow's Babushkinsky District C

Russland - Zum Tod von Alexej Nawalny

Gestern kam die erschütternde Nachricht der Gefängnisleitung: Der inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ist offenbar in seinem Straflager gestorben. Die Ursache für den Tod des 47-Jährigen sei unklar und werde noch untersucht, so die russische Strafvollzugsbehörde FSIN am Freitag. Nawalnys Sprecherin teilte gestern allerdings mit, ihr liege noch keine offizielle Bestätigung des Todes vor. Wir sprechen über Nawalny mit Jan Matti Dollbaum, Politikwissenschaftler und Autor des Buches "Nawalny: Seine Ziele, seine Gegner, seine Zukunft."

Steffen Kotré (AfD) © picture alliance/dpa | Frank Hammerschmidt
picture alliance/dpa | Frank Hammerschmidt

Exklusiv-Recherche - Wie rechts ist AfD-Politiker Steffen Kotré?

Die rbb-Redaktion besitzt exklusive Bilder und Videos, die Steffen Kotré 2009 auf einem Gedenkmarsch mit Rechtsextremisten in Dresden zeigen. Am Donnerstagabend wurde Kotré auf einem Bürgerdialog in Forst mit den Vorwürfen konfrontiert. Wir hören von rbb-Reporter Sören Hintze, was dabei herausgekommen ist.

Das NATO-Hauptquartier in Brüssel © imago/photothek/Thomas Trutschel
imago/photothek/Thomas Trutschel

Sicherheitspolitik - Über die Trump-Äußerungen, EU-Atomwaffen und das NATO-Großmanöver "Steadfast Defender"

Ex-US-Präsident Donald Trump hat mit seiner Äußerung zur NATO u.a. dafür gesorgt, dass Diskussionen um eigene Atomwaffen in Europa und die eigene Sicherheit diese Woche maßgebend waren. Und aktuell läuft das größte NATO-Manöver seit 1988: Mit "Steadfast Defender 2024" wird die Verteidigung gegen einen Angriff der Russischen Föderation auf ein NATO-Land mit Auslösung von Artikel 5, dem Bündnisfall des Nordatlantikvertrags, geübt. Wir sprechen darüber mit Kersten Lahl, Vizepräsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik und Generalleutnant a.D. des Heeres der Bundeswehr.

Alexej Nawalny © picture alliance/dpa/TASS | Moscow's Babushkinsky District C
picture alliance/dpa/TASS | Moscow's Babushkinsky District C

Russland - Russische Behörde meldet Tod von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny

Der russische Kreml-Kritiker Nawalny ist tot. Das teilte die zuständige Gefängnisleitung mit. Zur Todesursache gibt es bisher keine Angaben. Der 47-jährige zählte zu den schärfsten Kritikern von Präsident Putin. Nawalny hat zuletzt eine jahrelange Haft verbüßt. Ende vergangenen Jahres wurde der 47-Jährige in ein Straflager nördlich des Polarkreises verlegt. In Deutschland löste die Nachricht parteiübergreifend Bestürzung aus. Bundeskanzler Scholz sagte, Nawalny habe seine Mut mit dem Tod bezahlt.

Iris Sayram © IMAGO/Future Image
IMAGO/Future Image

Kommentar von Iris Sayram - Die Grünen als "Lieblingsfeinde" der Nation?

Erst die Blockade gegen Robert Habeck an der Nordseefähre, nun die tumultartigen Proteste von Biberach, nach denen das geplante Aschermittwochstreffen der Grünen abgesagt werden musste. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei mehr als 1200 Straftaten gegen Politikerinnen und Politiker der Grünen. Keine andere Partei erfährt derzeit so viel Hass und Ablehnung. Sie scheint der neue "Lieblingsfeind" der Nation zu sein. Machen die Grünen was falsch? Ein Kommentar dazu von Iris Sayram, Korrespondentin im ARD-Hauptstadtstudio.

Am Brüder Grimm-Denkmal auf dem Hanauer Marktplatz wird an die Opfer des rassistisch motivierten Anschlags erinnert © imago images/Patrick Scheiber
imago images/Patrick Scheiber

Rassistischer Anschlag - Aufruf gegen Rechtsextremismus zum Jahrestag des Anschlags in Hanau

Am Montag, den 19.02.2024, jährt sich der Terroranschlag von Hanau zum vierten Mal. Am 19. Februar 2020 erschoss ein 43-jähriger in Hanau aus rassistischen Motiven neun junge Menschen, danach seine Mutter und schließlich sich selbst. Bereits am Samstag wird es in Hanau dazu eine große Gedenk-Demonstration geben. Die "Initiative 19. Februar Hanau" setzt sich für eine lückenlose Aufklärung ein, welche Bilanz sie vier Jahre nach dem Anschlag zieht, darüber sprechen wir mit Hagen Hopp von der Initiative.

Münchner Sicherheitskonferenz © imago/photothek/Thomas Trutschel
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Sicherheitspolitik - Expertin Claudia Major über die Wichtigkeit der Münchner Sicherheitskonferenz

Die 60. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) findet von heute bis Sonntag statt. Es ist die zweite seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine, die erste seit dem Überfall der Hamas auf Israel und dem darauffolgenden Krieg zwischen Israel und der Hamas. Zum Rahmen der Konferenz gehört auch der Schatten, den die US-Wahl im Herbst wirft und die europäischen Bemühungen, verteidigungspolitisch unabhängiger zu werden. Die Sicherheitsexpertin Claudia Major erklärte auf radioeins, dass die MSC gerade jetzt, wo es von Russland bis Gaza geht, über künstliche Intelligenz und anderen Entwicklungen, so wichtig ist, dass es einen solchen Raum für Gespräche gibt.

Symbolbild für Atommüll © imago images/Arnulf Hettrich
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Strahlender Müll - Christian Kühn - der neue Mann, der das Atom-Endlager finden soll

Das Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) soll die Suche für den Standort eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle steuern und Gegner einbinden. Der neue BASE-Präsident Christian Kühn, bisher Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, hat das Unterfangen ab heute zu verantworten. Auf radioeins zeigte er sich zuversichtlich einen solchen Endlager-Standort zu finden, durch eine große Einbindung der Bevölkerung.

Markus Feldenkirchen © imago images/Future Image
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Kommentar von Markus Feldenkirchen - Außenministerin Baerbock in Israel: Braucht es mehr als mahnende Worte?

Mit einer Offensive auf die palästinensische Grenzstadt Rafah will die israelische Armee weitere Rückzugsorte der Terrororganisation Hamas zerstören. Seit Beginn der israelischen Vergeltungsschläge auf den Gazastreifen sind jedoch ungefähr eine Million Palästinenser nach Rafah geflohen. International wird vor einer humanitären Katastrophe gewarnt. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock ist mittlerweile zum fünften Mal zu Besuch in Israel seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023. Bisher kommen von ihr nur eindringliche Warnungen. Doch braucht es mehr als mahnende Worte?

Palästinenser durchsuchen die Trümmer von Gebäuden in Rafah im Gazastreifen, die durch israelische Luftangriffe beschädigt wurden © Yasser Qudih/XinHua/dpa
Yasser Qudih/XinHua/dpa

Massive Opfer unter der Zivilbevölkerung - Amnesty International wirft Israel Kriegsverbrechen vor

Recherchen von Amnesty International haben neue Beweise für tödliche, rechtswidrige Angriffe im besetzten Gazastreifen ergeben. Die Untersuchung von vier Angriffen des israelischen Militärs auf Rafah zeigt, wie die israelischen Streitkräfte das humanitäre Völkerrecht missachten und ganze Familien ungestraft auslöschen. Wir sprechen darüber mit Ruth Jüttner, Nahost-Expertin und Leiterin des Teams Regionen und Themen bei Amnesty International in Deutschland.

Flaggen der EU vor dem Berlaymont-Gebäude der EU-Kommission in Brüssel © imago images/Rainer Unkel
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Atomare Abschreckung - Debatte um Atomwaffen für die EU

Braucht Europa eigene Atomwaffen? Kann es sich noch auf Amerika verlassen? Diese Frage wird angesichts des NATO-Gipfels in Brüssel diskutiert, nachdem Donald Trump, der erneut US-Präsident werden will, den Schutz von NATO-Ländern durch die USA in Zweifel gezogen hatte. ARD-Korrespondent Andreas Meyer-Feist mit den Einzelheiten dazu aus Brüssel.

Meinung

Markus Feldenkirchen © imago images/Future Image
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Kommentar von Markus Feldenkirchen - Ist die Debatte um Taurus zielführend, so wie sie geführt wird?

Im Bundestag soll heute über die weitere Unterstützung der Ukraine abgestimmt werden, die Ampelfraktionen wollen dafür heute einen gemeinsamen Antrag einbringen. Darin wird die "die Lieferung von zusätzlich erforderlichen weitreichenden Waffensystemen und Munition" gefordert. Nicht explizit erwähnt wird die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern.

Jens Balzer © imago images/Votos-Roland Owsnitzki
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Kommentar von Jens Balzer - Pro-palästinensische Bekundungen bei der Berlinale

Die 74. Berlinale ist in diesem Jahr politisch wie selten. Das spiegelt sich aber nicht nur im Programm, sondern auch vor Ort wider. Allem voran natürlich der Nahost-Konflikt. So haben Demonstranten bei der "Cinema for Peace"-Gala Stargast Hillary Clinton Kriegsverbrechen vorgeworfen und "Free Palestine" gerufen. Dann gab es noch - weniger Aufsehen erregend - die Filmworkers for Palestine mit Mahnwachen auf dem Potsdamer Platz.

Talks auf radioeins

Der radioeins-Kommentatoren-Talk
rbb/Gundula Krause"

- Kommentatoren-Talk mit Marco Seiffert

Politik, Wirtschaft, Kultur - Krisen, Kriege, Konflikte: Beim radioeins-Kommentatoren-Talk geht es um alles, was beschäftigt und bewegt, was umtreibt und Fragen aufwirft. radioeins-Moderator Marco Seiffert lädt ein zu einer Gesprächsrunde, in der kein Blatt vor den Mund genommen wird – aktuell, meinungsstark, informativ.

Podcast radioeins und Freitag Salon
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- radioeins- und Freitag-Salon

Im radioeins & Freitag Salon setzt sich der Journalist und Verleger Jakob Augstein einmal im Monat mit einem Gast an den Tisch und redet - über das Politische in der Kultur, über die Gesellschaft und ihre Zwänge, über die Mechanismen von Öffentlichkeit und Lüge, und über das Verschwinden der Demokratie im Kapitalismus. Echte Menschen reden über echte Themen und üben sich in Fähigkeiten, die rar zu werden drohen: Zeit nehmen, zuhören, verstehen, lernen.

Die Weber
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- Die Weber

In unserer unendlich komplexen Welt wissen alle Bescheid und sagen gern ungefragt, wo's langgeht. Wo man hinschaut, überall und zu allem gibt es Expertinnen und Experten. Millionen Menschen sind die besseren Fußballtrainer, Paartherapeuten und Politikauskennerinnen. Nur Sie hat mal wieder keiner gefragt! Dabei sind Sie bestimmt auch ein Profi in einer ganz besonderen Disziplin des Alltags.

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Weniger Zinssenkungen // Rahmenbrüche bei Babooe-Lastenrädern: Kein Anspruch auf Erstattung nach Garantiezeit.

Kleinanzeigen-Portal wird auf einem Laptop angezeigt © IMAGO / Bihlmayerfotografie
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- Steuern zahlen auf Erlöse aus privaten Verkäufen im Netz

Seit 2023 sind Internetplattformen wie Ebay oder Airbnb gesetzlich verpflichtet, den Finanzbehörden auch Privatverkäufe oder Einnahmen mitzuteilen. Wird der Nebenverdienst auf solchen Platzformen für Privatpersonen unattraktiv?

Ein Bündel Bargeld © IMAGO / Design Pics / Maren Wischnewski
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- Was tun bei Falschgeld?

Die Strafen sind drakonisch: Wer Falschgeld in Verkehr bringt oder herstellt, kann mit Freiheitsstrafen bis zu 5 Jahren bestraft werden. Aber was passiert, wenn ich von den Blüten gar nichts weiß, und unabsichtlich einen Dritten schädige? Fragen an unseren Experten Hermann Josef Tenhagen vom Portal Finanztip.de

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- Höhere Krankenkassenbeiträge: Lohnt es sich zu wechseln?

Im neuen Jahr steigt der durchschnittliche Zusatzbeitrag der gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung, aber nicht bei allen Kran­ken­kas­sen. Ab wann sich ein Krankenkassenwechsel dennoch lohnt und worauf man dabei achten muss, das erfahren Sie von Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur von finanztip.de

Streamingdienste, Kabelanschluss © IMAGO / MiS
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- Kabelanschluss und Gebühren über den Vermieter

Einer der größten Umbrüche seit Jahrzehnten in Sachen Kabelfernsehen rückt näher. Viele Haushalte bekommen derzeit Post, weil sich die Abrechnung für die Kabel-TV-Anschlüsse ändert. Vom 1. Juli 2024 an dürfen Vermieter die Kabelgebühr nicht mehr über die Nebenkosten abrechnen. Mieterinnen und Mieter können dann selbst entscheiden, wie sie künftig fernsehen wollen. Der Stichtag dafür ist zwar noch ein bisschen hin, aber die ersten Glücksritter stehen ggf. schon vor Ihrer Tür und möchten neue Verträge abschließen. Wir besprechen das sogenannte Nebenkostenprivileg in Sachen Kabelfernsehen mit Hermann-Josef Tenhagen von Finanztip.de.

Miniaturauto auf einem Versicherungsschein © imago/Christian Ohde
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- Kfz-Versicherungen werden teurer

Alle Jahre wieder flattern im November und Dezember die Beitragsrechnungen der Kfz-Versicherer ins Haus – so Sie denn ein Auto besitzen. In diesem Jahr können da kräftige Preiserhöhungen drin stehen - trotz nachlassender Inflation. Herman-Josef Tenhagen, Chefredakteur von Finanztip.de, mit den Verbrauchertipps dazu.