Lokalmatadoren
IMAGO / ZUMA Wire

Sie leben in Berlin oder Brandenburg und ihre Passion ist die Musik. Aus diesem Grund macht radioeins regelmäßig Bands, Musiker und Musikerinnen aus der Region zu seinen ganz besonderen Lokalmatadoren.

Nnella © radioeins/Saupe
radioeins/Saupe

- Nnella vor ihrem Konzert heute Abend in der Bar Bobu

Fragt man unsere heutige Lokalmatadorin Nnella, wie sie selbst ihre Musik bezeichnen würde, lautet die Antwort: "Art Pop. Irgendwo zwischen Streicheln und Beißen." Schön auf den Punkt gebracht wurde dieses Spannungsfeld bereits im Titel ihres 2020er Debütalbums "Dear Beloved Asshole". Bis im April dessen Nachfolger "Closer To A Reality" erscheint, ist es zwar noch ein Weilchen hin – doch heute Abend schon ist sie live in Berlin zu sehen.

KAMA Orchestra © Sam Cronenberg
Sam Cronenberg

- KAMA Orchestra

Unsere heutigen Lokalmatadore sind nach eigenem Bekunden der "Elefant im Porzellanladen der deutschen Brass-Szene." Dass diese Szene, in der sich alles um (Blech-)Blasinstrumente und den richtigen Groove dreht, eher überschaubar ist, tut der Sache dabei keinen Abbruch und schmälert Qualität und Besonderheit des KAMA Orchestras aus Potsdam nicht im Geringsten.

Ameli In The Woods
Daniel Trautwein

- Ameli In The Woods über ihr Debütalbum "Throw My Fears Into The River"

Unsere heutige Lokalmatadorin hat sich der "kühnen und radikalen Verschmelzung von Einflüssen aus Indie, Progressive, Jazz, Electronica, Psychedelic, Pop und experimenteller Musik" verschrieben – wie das klingt, kann auf ihrem Debütalbum "Throw My Fears Into The River" gehört werden. Was dahintersteckt, erzählt Franziska Ameli Schuster alias Ameli In The Woods im Interview.

Seasoul © Bronwyn Wheeler
Bronwyn Wheeler

- Seasoul zu ihrem Debütalbum "Music For My Younger Self“

Wenn's auf die Seele regnet, kann das verschiedene Konsequenzen haben: Sie kann "ertrinken" oder die eigentlich ungewollte Flüssigkeitszufuhr nutzen und wachsen. Bei Vanessa Sonnenfroh ist erfreulicherweise Letzteres geschehen, wie sie bei Besuch im studioeins Ende vergangenen Jahres erzählte. Die sieben melancholisch-optimistischen Songs ihres Debütalbums "Music For My Younger Self" sind Zeugnis dieses Wachstums. Heute ist Vanessa alias Seasoul als unsere Lokalmatadorin zu Gast bei radioeins.

Sandra
Dorothea Tuch

- "Sterne sehen" mit der Dream-Pop-Newcomerin Sandra

Der Name mag bekannt klingen, damit aber auf falsche Fährte locken: Keine Eighties-Pop-Ikone ist unsere heutige Lokalmatadorin, sondern eine waschechte Newcomerin aus dem 21. Jahrhundert. Gerade mal ihre zweite Single hat die "neue Sandra" kürzlich veröffentlicht, und ist damit sogleich auf der radioeins-Playlist gelandet. Da liegt es doch nahe, sie zum besseren Kennenlernen einmal nach Potsdam-Babelsberg einzuladen, oder?

Marian Gold
IMAGO/Christoph Hardt

- Marian Gold von Alphaville

"Forever Young"‘ ist ein Phänomen: Wenn wir das auf unseren Touren spielen, habe ich immer das Gefühl, wir covern das Stück – das hat sich so verselbständigt", erzählte Alphaville-Kopf Marian Gold, als er vorigen Dezember zu Gast im studioeins war. So geht es sicher vielen Künstlern, die Welthits geschaffen haben.

Christiane Falk zusammen mit Nichtseattle © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer

- Nichtseattle

Im April wird Katharina Kollmann alias Nichtseattle den Nachfolger ihres hochgelobten 2022er Werks "Kommunistenlibido" veröffentlichen. Durchaus ambitioniert kommt "HAUS" als Doppelalbum daher, aufgenommen mit Band und Chor. Für einen ersten Höreindruck schickte Kollmann kürzlich die Single "Frau sein" voraus, heute ist die Berliner Singer-Songwriterin unsere Lokalmatadorin und erzählt, worauf wir sonst noch so gespannt sein können.

Fargo
Unisomedia

- Fargo "Gutes Gefühl"

Bekannt wurde Falk-Arne Goßler als Frontmann der Berliner Band The Love Bülow, die sich mit ihrem Mix aus Rap und Pop im ersten Jahrzehnt der 2000er großer Beliebtheit erfreute. Unter dem Namen Fargo schließt er als Solo-Künstler nahtlos daran an und veröffentlichte unlängst sein zweites Album "Gutes Gefühl".

Christiane Falk zusammen mit Willi Paschen (Gitarre) von Coogans Bluff © radioeins
radioeins

- Coogans Bluff

Die Berliner Rockband veröffentlicht Ende Januar ihr neues Album "Balada".

Polar Noir
Max Hartmann

- Polar Noir

Denkt man an den "kalten Polar", wie Grauzone in ihrem Hit "Eisbär" aus den frühen Achtzigern singen, ist "schwarz" vielleicht nicht unbedingt das erste, was in den Sinn kommt. Aber unsere heutige Lokalmatadorin Sandra Gern wird sich schon etwas dabei überlegt haben, als sie den Projektnamen Polar Noir auswählte, unter dem sie seit etwa zwei Jahren ihre zwischen Indie- und Elektro-Pop angesiedelten Songs veröffentlicht.

Christiane Falk zusammen mit Enno Bunger und Hündin Emma © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer

- Enno Bunger

Auf seinem neuen Album "Der beste Verlierer" beschreibt Enno Bunger, wie kompliziert es ist, heutzutage ein Mensch zu sein, der bemüht ist, gerade, aufrecht und voller Haltung zu sein. Die Probleme der Welt, die uns alle berühren, Kriege, Klimawandel, Depressionen... spricht Enno Bunger sprachlich sehr präzise und poetisch an.

Ibadet Ramadani
Michael Jungblut

- Ibadet Ramadani

Zehn Jahre nach dem Ende ihrer Band Super 700 hat die Songwriterin Ibadet Ramadani ihren ganz eigenen Sound gefunden. Mit ihrem selbstbetitelten Debüt präsentiert sich Ibadet Ramadani als ausgereifte Songwriterin mit viel Gespür für eingängige Melodien und ausgefeilte Arrangements. Ibadet Ramadani ist unsere Lokalmatadorin - und Album war unser Album der Woche.

Bernadette Hengst
Jasper Kettner

- Bernadette La Hengst

Ließe sich das Wort "lokal" steigern, wäre unsere heutige Gästin so etwas wie eine "Lokalstmatadorin". Voraussetzung für einen Besuch in unserer Rubrik ist in Berlin oder Brandenburg zu leben und/oder zu wirken – Bernadette La Hengst geht einen Schritt weiter und "lebt und wirkt" einmal im Monat zwei Stunden lang auf radioeins, wenn sie aus dem Studio in Potsdam-Babelsberg ihre Ausgabe von "Die Sendung" sendet.

Douniah © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer

- Douniah

Douniah stellt ihre Debüt-EP "A Lot, Not Too Much" vor.

Christiane Falk zusammen mit Gisbert zu Knyphausen © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer

- Husten

Zum neuen Album "Aus einem nachtlangen Jahr".

AFAR © radioeins/Schuster
radioeins/Schuster

- AFAR

Unsere heutigen Lokalmatadore sind ein Duo aus Berlin, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, „die Distanz zwischen dem Natürlichen und dem Industriellen zu überbrücken und das Paradox zwischen Organischem und Elektronischem zu erforschen.“

Christine Börsch-Supan und Phillip Staffa © radioeins/V. Witzki
radioeins/V. Witzki

- Hope

Unser Lokalmatador ist heute die Band Hope aus Berlin. Ihre Musik bewegt sich zwischen Indie, Post-Rock, Noise und Ambient/Electronic. Am Freitag erscheint ihr neues Album "Navel". Wir begrüßen einen Teil der Band, Christine Börsch-Supan und Phillip Staffa.

Max Ulrich zusammen mit Barbara Cuesta im Studio © radioeins/Dani Wilke
radioeins/Dani Wilke

- Barbara Cuesta

Die Musikern stellt ihr aktuelles Album "Euforia" vor. Über das Album, und darüber, wie es ist, nach Verträgen bei mittleren bis großen Plattenfirmen auf einmal selbst ein Label zu betreiben, sprechen wir heute mit Barbara Cuesta, denn sie ist unsere Lokalmatadorin.

Christiane Falk zusammen mit Novaa im Studio © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer

- Novaa

Auf ihren bisherigen vier Alben werkelte die in Berlin lebende Musikerin zumeist alleine an ihren Electro-Pop-Songs, und schien sich mit dieser Arbeitsweise ziemlich wohlzufühlen. Umso überraschender, dass sie für den Fünftling „Super Novaa“ gleich ein ganzes Füllhorn an Gästen eingeladen hat: Lie Ning, Mulay und Ayelle sind nur ein paar der Namen, die das Werk mit ihren Beiträgen bereichern. Mal schauen, wer von ihnen auch mit von der Partie sein wird, wenn Novaa demnächst auf Tour geht, und dabei am 12.11. auch in Berlin Station macht.

 

Celina Bostic © radioeins/Schuster
radioeins/Schuster

- Celina Bostic

Celina Bostic setzt sich auf ihrem neuen Album "Nie wieder leise" auf kluge und humorvolle Art mit deutschen Klischees über eine multikulturelle Gesellschaft auseinander. Ihre Eltern kommen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Celina Bostic findet das großartig und feiert die Diversität in ihren Song "Doppelmoppel" völlig zu recht.

Phillip Johann Thimm
Nico Wöhrle

- Philipp Johann Thimm

Der Berliner Multiinstrumentalist Komponist und Produzent Philipp Johann Thimm hat gefühlt an jeder zweiten Platte, die in den letzten zehn Jahren in Berlin entstanden ist, mitgewirkt, hat mit Moderat, Casper, Haftbefehl oder auch Kraftklub zusammengearbeitet, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Jetzt ist sein Debütalbum "Birds Singing Till The World Ends" erschienen. Ein Titel, der mehrere Bedeutungen haben kann, so Philipp Johann Thimm. Welche das sind und über seine Musik, haben wir uns mit dem Musiker unterhalten.

7ONA Lee
Putu Noah Saraswati

- 7ONA Lee

Bei diesem Künstlernamen würde es naheliegen, den jungen Berliner Musiker im Bereich Hip- Hop zu verorten. Und auch wenn 7ONA Lee eine Weile in New York gelebt hat, ist er kein Rapper geworden.

Schwarz
Katja Strempe

- Schwarz

Hinter dem Künstlernamen Schwarz steht Roland Meyer de Voltaire, bekannt durch die Band Voltaire. Morgen wird sein neues Album "Red Pill" erscheinen, mit funkelnden, treibenden Electrosounds.

Gigolo Tears und Kathrin Wosch © radioeins/Mikol
radioeins/Mikol

- Gigolo Tears

Die Beats sind auf der Höhe der Zeit - so könnte man den Sound von Chris Schalko aka Gigolo Tears ganz kurz und knapp beschreiben, zu hören auf der neuen EP, die morgen erscheinen wird und die den Titel "Crybaby" trägt. Wenn es aber um die eigene Sicht auf die Musik geht, beschreibt Gigolo Tears diese wie folgt: "Nonbinary-fronted Softcore-Heulpop mit queerfeministischen Messages, Boss-Maus-Attitüde und einem Taschentuch in der Hand, um dich zu trösten". Bei uns tut sich dazu noch die oder andere Frage auf. Deswegen haben wir Gigolo Tears kurzerhand zu uns ins Studio eingeladen, um die eine oder andere Antwort zu bekommen.

Lucie
Kharina Alexandra

- Lucie

Die Pandemie ist vorbei, aber viele Alben und Songs, die jetzt veröffentlicht werden, entstanden in dieser Zeit und haben deshalb oft eine dunkle Grundstimmung. Das gilt auch für die gebürtige Berlinerin Lucie. Auf der Basis von eher dunklen Electrosounds verarbeitet sie die mentalen Herausforderungen der letzten Jahre auf ihrer neuen EP.

Robert Kretzschmar © radioeins/Mikol
radioeins/Mikol

- Robert Kretzschmar

Robert Kretzschmar hat schon eine lange Karriere hinter sich. So spielte er für Kat Frankie oder Masha Qrella Schlagzeug, hielt sich dort aber eher im Hintergrund. Diese Zeiten sind jetzt vorbei, denn Robert Kretzschmar hat seine Solokarriere gestartet. Er komponiert und produziert seine eigenen Songs und gibt den Rhythmus vor. Präzise baut er Sythieflächen und Streicher ein, sein Gespür für einnehmende Melodien und sein zurückhaltender Gesang sind weitere Trümpfe.

Elke Brauweiler © radioeins/Jochen Saupe
radioeins/Jochen Saupe

- Elke Brauweiler

Elke Brauweiler kennen einige sicher von ihrer Band Paula. seit sie solo unterwges ist, hat die Musikerin immer gerne Songs von anderen gecovert. Mit ihren eigenwilligen Elektro-Pop und ihrer ewig jung klingenden Stimme, transportiert sie diese Songs auf eine ganz neue Ebene. Demnächst wird eine EP mit Coverversionen erscheinen, darunter Songs von Die Sterne und Kraftwerk. Einziges Kriterium war, die Stücke müssen auf Deutsch sein und eine Dekade musikalisch repräsentieren. Wie Elke Brauweiler die von ihr ausgesuchten Songs interpretiert, ist beeindruckend.

Versacer © Promo
Promo

- Versacer

Im Oktober wird ihr Debütalbum "Nothing Was Gonna Happen If I Didn‘t Say Anything" erscheinen, mit dem sie Bands wie Wanda, Isolation Berlin oder Bilderbuch sicher den ein oder anderen Fan abspenstig machen können. Erstmal aber stellen sie ihre aktuelle Single "Toxic Love" vor, wenn sie heute als Lokalmatadore zu Gast bei radioeins sind.

Jonas Pentzek im radioeins-Studio
Laurina Schräder

- RAR

Jonas Pentzeks Vorliebe für Minimalismus lässt sich bereits am Namen ablesen, den er seinem musikalischen Soloprojekt gab: RAR. Mit elektronischen Beats, mal flächigen, mal wabernden Synthesizern und lakonisch-melancholischem Gesang holt RAR die Neue Deutsche Welle ins 21. Jahrhundert – und landete mit "Kannst Du bei mir bleiben" direkt auf der radioeins-Playlist.

Georg auf Lieder © radioeins/V. Witzki
radioeins/V. Witzki

- Georg auf Lieder

Wenn jemand weiß, wie ein Live-Album geht, dann Georg auf Lieder. Schließlich hat er sich nach seinem 2011 erfolgten Umzug von Hamburg nach Berlin in zweieinhalb Jahren als Straßenmusiker am Alexanderplatz die Fähigkeit erarbeitet, jedes noch so desinteressierte und abgelenkte Laufpublikum für sich zu gewinnen.