Album der Woche

Gene von LA Priest

Gene von LA Priest
Gene von LA Priest | © Domino

Sam Esatgate aka LA Priest ist ein Tüftler und verfolgt seine eigene Klangvision. Darin spielt der Drumcomputer "Gene", den er selbst entworfen hat, eine gewichtige Rolle. Nicht umsonst ist das Album danach benannt. LA Priest liebt das Experiment, seine Tracks entwickeln ein Eigenleben, das selbst für den Künstler überraschend ist. Der erste Teil des Albums ist fast eingängig, im Ansatz funky und danach wird es wilder, undurchschaubarer.

Fast ein Jahr hat LA Priest an den Tracks gearbeitet, meist isoliert in Californien, Wales und Südengland. Während dieser Periode ist LA Priest Vater geworden, was immer einen Einschnitt im Leben bedeutet. Obwohl der Künstler meist für sich arbeitet, holte er sich für die finale Produktion den DJ und Produzenten Erol Alkan mit ins Boot. Beide ergänzen sich in ihrer Arbeitsweise und herausgekommen ist ein sehr intensives, teilweise verstörenden Album.

Tracklisting

1.  Beginning    
2.  Rubber Sky    
3.  What Moves    
4.  Peace Lily    
5.  Open My Eyes    
6.  Sudden Thing    
7.  Monochrome    
8.  What Do You See    
9.  Kissing Of The Weeds    
10. Black Smoke    
11. Ain't No Love Affair    

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