Komödie

Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie

"Nicht ganz koscher", das Gemeinschaftswerk von Stefan Sarazin und Peter Keller, führt einen Juden und einen Beduinen in der Wüste Sinai zusammen. Der orthodoxe Ben (Luzer Twersky) muss ganz schnell ins ägyptische Alexandria, denn dort, in der einst größten jüdischen Gemeinde der Welt, fehlt der zehnte Mann für das Pessachfest, was wirklich existenzbedrohend ist.

Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie © enigma Film
Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie | © enigma Film

Geleitet wird er vom wortkargen Moslem Adel (Haitham Omari), der sich in den vielen Notlagen, die bei dieser abenteuerlichen Tour entstehen, als idealer, zugewandter und lebenskluger Begleiter erweist.

Das Roadmovie in der Wüste, die in ihrer atemberaubenden Schönheit zu einem weiteren Helden des Films wird, nimmt sich Zeit für die liebenswerten Figuren, setzt auf einen feinen Humor und lässt in der gleißenden Sonne Vorurteile und Ängste zusammenschmelzen. Eine schöne, menschliche Utopie in unseren düsteren Zeiten.

Kritiker: Knut Elstermann

gelungen

Regie: Stefan Sarazin, Peter Keller
Darsteller: