Komödie - Einfach mal was Schönes

Nora Tschirner und Karoline Herfurth in "Einfach mal was Schönes" © Warner Bros GmbH
Nora Tschirner und Karoline Herfurth in "Einfach mal was Schönes" | © Warner Bros GmbH
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Nach dem Riesenerfolg ihrer rundum gelungenen Komödie "Wunderschön" mit rund 1,5 Millionen Zuschauern waren die Erwartungen an Karoline Herfurths neuen Film "Einfach mal was Schönes" sehr hoch. Auch wenn sie nicht ganz eingelöst werden können, bleibt die erstaunliche Fähigkeit der Regisseurin, Autorin und Schauspielerin ernste Themen mit den Mustern der romantischen Komödie zu verbinden, in Deutschland einmalig.

Die von ihr gespielte Karla moderiert eine trostlose Radio-Talksendung, bei der keiner anruft, was schon mal eine witzige Prämisse ist. Sie will endlich ein Kind, verliebt sich in einen viel jüngeren Mann (der schöne Aaron Altaras), während ihre Scheidungsfamilie im Chaos versinkt.

Karoline Herfurth häuft in dem brüchigen Film viele Themen auf und füllt die Lücken mit einigen Griffen in die Klischee-Kiste, den Dialogen hätte mehr Schliff gut getan. Doch die Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, mit der sie Diversität abbildet, die wunderbaren Schauspieler*innen (vor allem Ulrike Kriener als Alkoholiker-Mutter) und etliche sehr lustige Glanzlichter wie die grandiose Slapstick-Hochzeit der lesbischen Schwester heben die Komödie deutlich über den üblichen Durchschnitt.

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