Drama

Don't Worry Darling

Don't Worry Darling © Warner Bros.
Don't Worry Darling | © Warner Bros.

Die zweite Regiearbeit der Schauspielerin Olivia Wilde („Booksmart“), die im Film auch mitspielt, führt uns in eine bonbonfarbene 50er-Jahre-Welt, in der die Rollen klar verteilt sind, die Frauen kochen und putzen und warten auf die Männer, um sie nach Feierabend in jeder Hinsicht glücklich zu machen. Bei dem Paar Alice und Jack (gespielt von den jungen Stars Florence Pugh und Harry Styles) aber entstehen plötzlich Risse in der Wirklichkeit, Zweifel an dem perfekten Paradies tauchen auf, begleitet von seltsamen Flashbacks und Ahnungen im Kopf der jungen Frau.

Natürlich erinnert diese Welt an die „Truman Show“ oder an die „Stepford Wives“, doch das ist gar nicht das Problem des überlangen, übrigens glänzend fotografierten und ausgestatteten Films. Olivia Wilde setzt hartnäckig auf Spannungsdramaturgie, wo doch selbst der Begriffstutzigste schon früh versteht, was hier Sache ist und sich schnell langweilt. Ihre Gesellschaftskritik ist ebenso risikolos und durchschaubar und rennt mit großem Anlauf die offenen Türen der hübschen Einfamilienhäuser ein.

Kritiker: Knut Elstermann

zwiespältig

Regie: Olivia Wilde
Darsteller: Florence Pugh, Harry Styles