Drama/Historie/Biografie

Die Königin des Nordens

Originaltitel: Margrete den første

Margarete I. muss eine klug abwägende, geschickte Politikerin gewesen sei. Mit ihrem Adoptivsohn König Erik herrschte sie über eine Allianz aus Dänemark, Schweden und Norwegen und bescherte den Skandinaviern eine lange Zeit des Friedens.

Die Königin des Nordens © Rasmus Videbæk, DFF/SF Studios
Die Königin des Nordens | © Rasmus Videbæk, DFF/SF Studios

Im sehenswerten, aufwändigen Historiendrama "Die Königin des Nordens" erzählt Regisseurin Charlotte Sieling, die sich an der Arbeit für so erfolgreiche Serien wie "Homeland" und "Borgen" einen guten Namen gemacht hat, spannend von der tiefen Erschütterung der Monarchin, die sich im Jahr 1402 ereignete und noch immer Rätsel aufgibt. Da tauchte nämlich ein junger Mann aus dem Nichts auf und behauptete, ihr totgeglaubter Sohn und wahrer Thronerbe zu sein.

Die wirklich majestätische, große Schauspielerin Trine Dyrholm macht den inneren Aufruhr sichtbar, das Schwanken zwischen Zweifeln und Hoffen, zwischen Staatsräson und der Stimme des Herzens - große Gefühle, durch die das gesamte politische Gleichgewicht im Norden ins Wanken geriet.

Kritiker: Knut Elstermann

annehmbar

Regie: Charlotte Sieling
Darsteller: Trine Dyrholm, Morten Hee Andersen, Søren Malling
Erscheinungsjahr: 2021
Herkunftsland: Dänemark, Schweden, Norwegen, Island, Tschechische Republik