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Anton Hofreiter mit Sohn im Bundestag: Ist das ein Problem?

Ein Kommentar von Jenni Zylka

Montag im Bundestag: Der einjährige Sohn des Grünen-Politikers Anton Hofreiter durfte oder musste - wie man's nimmt - seinen Vater begleiten und saß bei der Sitzung über ein EU-Aufbauprogramm auf dem Schoß seines Vaters.

Jenni Zylka © fotostudioneukoelln.de
Jenni Zylka | © fotostudioneukoelln.de

Nun trägt dieses von Hofreiter vorgestellte Programm unter anderem den Titel "Next Generation EU", insofern passte es inhaltlich sogar. Dennoch gab es viele Kommentare in Medien.

Manche finden es gut, dass ein Vater einfach mal sein Kind mitbringt, andere werfen dem Politiker vor, das Kind für Propaganda zu missbrauchen, oder sorgen sich um die richtige Umgebung des Sohnes – ein Bundestag ist eben keine Spielecke.

Jemand bringt sein Kind mit zur Arbeit. Wo ist das Problem? Dazu ein Kommentar von Kulturjournalistin Jenni Zylka.

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