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Alanis Morissette distanziert sich von Doku über ihr Leben

Ein Kommentar von Jenni Zylka

Auf dem renommierten internationalen Filmfestival Toronto feierte am Dienstag ein eigentlich sehr spannender HBO-Dokumentarfilm seine Premiere: "Jagged" - das filmische Portrait der Musikerin Alanis Morissette.

Jenni Zylka © fotostudioneukoelln.de
Jenni Zylka | © fotostudioneukoelln.de

In dem intimen Film geht es um ihren Werdegang und um die Entstehung ihres erfolgreichsten Albums "Jagged little pill". Morissette, vor allem bekannt durch Songs wie "You oughta now" und "Ironic", hat sich aber kurz vor der ersten Aufführung mit einer schriftlichen Erklärung von der Dokumentation distanziert und angekündigt, auch an keinem der Screenings teilnehmen zu wollen, weil der Film Fakten und Andeutungen enthalte, die nicht wahr seien.

Wie kann es sein, dass sich das Sujet eines Dokumentarfilms so stark von dem fertigen Produkt distanziert? Ein Kommentar dazu von der Kulturjournalistin Jenni Zylka.

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