Drama - Adios Buenos Aires

Adios Buenos Aires
Adios Buenos Aires | © Alpenrepublik
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Eigentlich will der Bandoneonspieler Julio nur noch weg. Argentinien steckt 2001 in der tiefsten Wirtschaftskrise, die Wut der Menschen entlädt sich auf den Straßen. Julio (Diego Cremonesi) ordnet die letzten Dinge, verkauft den kleinen Schuhladen, kündigt die Wohnung, nimmt schweren Herzens Abschied von seiner Band – einer wahren Familie. Doch kurz vor der Ausreise nach Deutschland türmen sich plötzlich Widerstände auf: Die Tochter will bleiben, eine ungeschickte Taxifahrerin wird zur unverhofften Liebe. Julio versteht allmählich, dass die Bindungen immer stärker werden statt zu reißen. Mit „Adios Buenos Aires“ schuf der aus Argentinien stammende, in München lebende Regisseur German Kral („Letzter Tango“) mit wunderbarer Musik einen charmanten, unterhaltsamen und tragikomischen Film über die Heimat und das was sie vor allem ausmacht - die Menschen, die wir lieben.

Kritiker: Knut Elstermann

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