Theater - Beute - Komödie von Joe Orton

an den Uckermärkischen Bühnen in Schwedt (intimes theater)

Beute © Sandra Zabelt
Beute - Szenenfoto | © Sandra Zabelt

Man nehme zwei Bankräuber, eine skrupellose Heiratsschwindlerin, einen trauernden Ehemann und einen Inspektor, der gerne Regeln bricht. Mit Joe Orton als Autor erhält man damit alle nötigen Zutaten für ein rabenschwarzes Theaterstück, ohne jeden Anstand und Respekt, aberwitzige Konstellationen und überraschende Wendungen inbegriffen.

Joe Orton gilt als einer der anarchischsten englischen Dramatiker der 1960er Jahre. Als Homosexueller aus der Unterschicht sah er sich als doppelten Außenseiter und verpackte seine Kritik an oberflächlicher Moral in bitterböse Stücke von tiefschwarzem Humor. Ab 20. Oktober bringen die Uckermärkischen Bühnen Joe Ortons Komödie „Beute“ in der Regie von Schauspieldirektor Tilo Esche zur Aufführung.

Beute © Udo Krause
Beute - Komödie von Joe Orton | © Udo Krause

Harold und Dennis verbindet eine enge Freundschaft und dieselben Interessen: Sex, die Sehnsucht nach schnellem Geld und die ein oder andere Vorstrafe. Gemeinsam haben sie eine Bank ausgeraubt und sich hierfür von einem Bestattungsunternehmen aus durchgegraben. Nun muss die Beute zügig verschwinden. Da kommt ihnen der Sarg von Harolds Mutter gerade recht. Damit das Geld in den Sarg passt, muss allerdings zuerst die Leiche weg...

 

Beute © Sandra Zabelt
Beute - Szenenfoto | © Sandra Zabelt