Ausstellung - Andreas Mühe: Bunker – Realer Raum der Geschichte

bis 6. Oktober

Die Bunkeranlagen, mit denen die Nazis Europa zu einer Festung ausbauen wollten, sind Monumente einer dunklen Vergangenheit. Andreas Mühe hat auf seinen Reisen entlang des sogenannten Atlantikwalls viele dieser Anlagen besichtigt. Seine Beobachtungen wurden zum Ausgangspunkt seiner künstlerischen Installation. Gegen das Monumentale von Bunkern setzt er viele kleine Bunker aus weichen Materialien. Mit seinen Stoffbunkern flutet er den Ausstellungsraum und will zu Fragen anregen: Was wird aus den Gebäuden, wenn sie als Party-Location genutzt werden? Welche Phantasmen liegen der Vorstellung von Bunkern als Schutzräume zugrunde? Kann es angesichts heutiger Kriegs- und Waffentechnik überhaupt noch solche Schutzräume geben?

Öffnungszeiten:

mi.–mo. 11:00–17:00 Uhr
di. geschlossen