Deutschlandpremiere - Sabin Tambrea: "Vaterländer"

Sabin Tambrea; © Marcus Hoehn
© Marcus Hoehn

"Sabin Tambrea besitzt die Seele eines Künstlers: egal, ob auf der großen Leinwand oder als Autor. Er schreibt meisterhaft kristallklar, empathisch, lebendig und vor allem: mit dem Herzen. Ein Geschenk für uns Lesende", schwärmt einer der bekanntesten Buchhändler Deutschland, der "Literaturnerd" Florian Valerius, von Sabin Tambrea. Tambrea wurde als Schauspieler in Filmen wie "Narziss und Goldmund" und Serien wie "Babylon Berlin" und "Ku’damm 77" bekannt, zudem war sein Roman "Nachtleben" ein Spiegel-Bestseller.

In seinem neuen Buch "Vaterländer" setzt sich Tambrea mit der Frage auseinander, was es bedeutet, alles zurückzulassen und ein neues Leben zu beginnen. Das Buch beginnt im Jahr 1985, in dem sein Vater, der Violinist Bela Tambrea, eine schwere Entscheidung traf: Um seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen, kehrte er nach einer Konzertreise nicht mehr nach Rumänien zurück. Zwei Jahre später durften Sabin, seine Schwester Alina und ihre Mutter, ebenfalls eine begabte Violinistin, nach Deutschland nachkommen - kurz bevor das Ceaușescu-Regime blutig zusammenbrach.

Sabin Tambrea erzählt die Geschichte seiner rumänisch-ungarischen Familie durch die Augen dreier Generationen: des Jungen Sabin, seines Vaters Bela und seines Großvaters Horea. Ein Roman über Neuanfänge, Entbehrungen und die Ohnmacht einem gnadenlosen politischen System gegenüber, über die Folgen von Unrecht, die Tragweite von Entscheidungen und eine Liebesgeschichte: die seiner Eltern.

Es moderiert radioeins-Literaturagent Thomas Böhm.

"Vaterländer" erscheint am 29. August 2024 im Gutkind Verlag, 320 Seiten, 24 Euro.

Sabin Tambrea, geboren in Târgu Mureș in Rumänien, ist einer der bekanntesten deutschen Theater- und Filmschauspieler. Für seine schauspielerische Leistung wurde er vielfach ausgezeichnet. Zuletzt war er als Franz Kafka in "Die Herrlichkeit des Lebens" im Kino zu sehen. Derzeit arbeitet er u.a. an der Verfilmung seines Debütromans "Nachtleben" als Regisseur und Hauptdarsteller.

Kartenpreise:
22 Euro (ermäßigt), 25 Euro (zzgl. Gebühr Online-Ticketanbieter).
Tickets bei allen Vorverkaufskassen mit CTS-System

Erreichbarkeit:

Bus
Haltestelle Messehalle 19: 104, 149, 218, 349

U/S-Bahn
S-Bahn Station Messe Nord/ICC Witzleben
U-Bahn Stationen Theodor-Heuss-Platz oder Kaiserdamm