2 um acht

Jakob Augstein im radioeins- und Freitag-Salon
dpa

Der radioeins- und Freitag-Salon

Die politische Diskussion zwischen Freitag-Verleger Jakob Augstein und seinem Gast.

Grüner Salon der Volksbühne
Rosa-Luxemburg-Platz 2
10178 Berlin
Der Eintritt kostet 10,- Euro, ermäßigt 8,- Euro.

Der radioeins- und Freitag-Salon ist ein politisches Diskussionsformat im Grünen Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - ein Zwiegespräch zwischen Freitag-Verleger Jakob Augstein und seinem Gast. Zuletzt waren u. a. Sophie Passmann, Marcel Fratzscher, Sawsan Chebli, Martin Schulz und Christian Lindner zu Gast. Jenseits von Netz und Papier diskutiert Jakob Augstein mit den Gästen über Glück und Unglück der Gegenwart. Das Format existiert seit Oktober 2009 und findet seitdem in regelmäßigen Abständen statt.
 
Jakob Augstein ist seit 2008 Verleger und Geschäftsführer der Wochenzeitung „der Freitag“. 1967 in Hamburg geboren, studierte er von 1989 bis 1993 Politik an der Freien Universität Berlin und am Institut d'études politiques de Paris. Er war zehn Jahre lang für die Süddeutsche Zeitung als Reporter in Berlin und Ostdeutschland unterwegs. Von 2011 bis 2018 schrieb er die Kolumne „Im Zweifel links“ auf „Spiegel online“. Von 2011 bis 2020 lieferte er sich mit Nikolaus Blome, dem ehemaligen stellvertretenden Chefredakteur der Bildzeitung, in der Phoenix-Sendung „Augstein und Blome“ einen wöchentlichen Schlagabtausch zum politischen Thema der Woche.
 
Zu hören auch live auf radioeins von 20.00 bis 21.00 Uhr.
 


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In der ARD-Audiothek

Vergangene Sendungen zum Nachhören

Igor Levit © feliXbroede/Sony Classical
feliXbroede/Sony Classical

2 um 8 | 18. Januar 2021 | 20 Uhr

Klavier gegen Corona - Wie geht Kultur im Lockdown?

Jakob Augstein diskutiert mit Igor Levit im radioeins und Freitag Salon

Die Pandemie hat die Kulturszene fest im Griff. Über Monate kein Theater, keine Konzerte, kein Kino, kein Tanz, keine Ausstellungen. Stattdessen Balkonkonzerte, Wohnzimmerkino und Hinterhofdebatten. Und auch das nur mit Abstand und begrenzter Personenzahl. Der kulturelle Raum ist eng geworden. Die gestaute kreative Energie sucht ein Ventil. Eins davon bilden die sozialen Medien. Der Digitalisierungsschub schafft dort neue kulturelle Räume: Virtuelle-Führungen durch Museen, Zoom-Partys und Instagram-Lesungen sind schneller als gedacht zum neuen Standard geworden. [mehr]

2 um 8: Jakob Augstein diskutiert mit Alena Buyx im radioeins- und Freitag Salon.
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2 um 8 | 14. Dezember 2020 | 20 Uhr

"Und die Moral von der Geschicht?" Wie soll die Gesellschaft mit Covid-19 umgehen?

Jakob Augstein diskutiert mit Alena Buyx im radioeins und Freitag Salon.

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Joseph Vogl © Marc Beckmann
Marc Beckmann
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2 um 8 | 9. November 2020 | 20 Uhr

Ist der Kapitalismus am Ende?

Jakob Augstein diskutiert mit Joseph Vogl über die Zukunft des Kapitalismus im radioeins und Freitag Salon.

Spätestens im Corona-Jahr 2020 zeigt sich mit aller Deutlichkeit: Der Kapitalismus ist alles andere als krisenfest und in Pandemiezeiten auch keine große Hilfe. [mehr]

Silke und Holger Friedrich
Berliner Verlag / Paulus Ponizak
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Sendetermin: Montag, 17. Februar 2020, 20 Uhr

APO oder Altpapier - hat die Zeitung eine Zukunft?

Jakob Augstein im Gespräch mit den Verlegern der Berliner Zeitung, Silke und Holger Friedrich.

Kann eine Zeitung heutzutage noch Ort demokratischer Willensbildung sein? Wie können Zeitungen die Digitalisierung überleben? Und sind die Friedrichs, als skeptisch beäugte Quereinsteiger mit einer eigenen Geschichte die Richtigen für einen solchen Transformationsprozess? [mehr]

Silke und Holger Friedrich
Berliner Verlag / Paulus Ponizak
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Horst Bredekamp © imago images / Gerhard Leber
imago images / Gerhard Leber
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Sendetermin: Montag, 27. Januar 2020, 20 Uhr

Kunst, Kolonialismus und antikoloniales Erbe

Jakob Augstein diskutiert mit dem Kunsthistoriker Horst Bredekamp über blinde Flecken unserer Gedächtnispolitik.

Die Diskussion über den Umgang mit Kunst aus kolonialen Kontexten schwelt seit Jahrzehnten. In postkolonialen Diskursen und Debatten um das Ob und Wie der Restitution, der Rückgabe von Kunstobjekten in die ehemaligen Kolonialgebiete, vermisst der Kunsthistoriker Horst Bredekamp bei aller Notwendigkeit einer Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit eine genaue Betrachtung dezidiert antikolonialer, liberaler Ansätze im ethnologischen Zugang zu den Kulturen. [mehr]

Horst Bredekamp © imago images / Gerhard Leber
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