2 um acht

Jakob Augstein im radioeins- und Freitag-Salon
dpa

Der radioeins- und Freitag-Salon

Die politische Diskussion zwischen Freitag-Verleger Jakob Augstein und seinem Gast im Grünen Salon der Volksbühne.

Der radioeins- und Freitag-Salon ist ein politisches Diskussionsformat im Grünen Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - ein Zwiegespräch zwischen Freitag-Verleger Jakob Augstein und seinem Gast. Zuletzt waren u. a. Sophie Passmann, Marcel Fratzscher, Sawsan Chebli, Martin Schulz und Christian Lindner zu Gast. Jenseits von Netz und Papier diskutiert Jakob Augstein mit den Gästen über Glück und Unglück der Gegenwart. Das Format existiert seit Oktober 2009 und findet seitdem in regelmäßigen Abständen statt.
 
Jakob Augstein ist seit 2008 Verleger und Geschäftsführer der Wochenzeitung „der Freitag“. 1967 in Hamburg geboren, studierte er von 1989 bis 1993 Politik an der Freien Universität Berlin und am Institut d'études politiques de Paris. Er war zehn Jahre lang für die Süddeutsche Zeitung als Reporter in Berlin und Ostdeutschland unterwegs. Von 2011 bis 2018 schrieb er die Kolumne „Im Zweifel links“ auf „Spiegel online“. Von 2011 bis 2020 lieferte er sich mit Nikolaus Blome, dem ehemaligen stellvertretenden Chefredakteur der Bildzeitung, in der Phoenix-Sendung „Augstein und Blome“ einen wöchentlichen Schlagabtausch zum politischen Thema der Woche.
 
Zu hören auch live auf radioeins von 20.00 bis 21.00 Uhr.
 


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Vergangene Sendungen zum Nachhören

Olivia Mitscherlich-Schönherr © Privat
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2 um 8 | 17. Mai 2021 | 20 Uhr

Freiheit und Menschsein in Zeiten der Pandemie – was zählt, was fehlt?

Jakob Augstein im Gespräch mit der Philosophin Olivia Mitscherlich-Schönherr

Was bedeutet heute eigentlich Freiheit? Die Pandemie hat die Gesellschaft verändert und viele ihrer Freiheiten eingeschränkt. Nie dagewesene Kompromisse zwischen Freiheit und dem Schutz von Menschenleben mussten getroffen werden. Die Diskussionen über richtig und falsch, moralisch und unmoralisch, Solidarität und persönlicher Freiheit sind mittlerweile allgegenwärtig. Doch sie drehen sich zunehmend im Kreis. Abschließende, befriedigende Antworten bleiben aus.
 
Auch für Philosophin Olivia Mitscherlich-Schönherr ist klar, die Debatten der letzten Monate waren lediglich von zwei Entgegensetzungen geprägt: Individuum versus Gemeinschaft und Lebensschutz versus Selbstbestimmung. Das greift aber zu kurz, so die Philosophin. [mehr]

Jakob Augstein zusammen mit Wolfgang Merkel © Volksbühne
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2 um 8 | 26. April 2021 | 20 Uhr

#allesdichtmachen? – Zum Zustand der Demokratie

Jakob Augstein im Gespräch mit Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel

Fortschritt bedeutet gängige Positionen immer wieder in Frage zu stellen, postulierte schon der Sozialphilosoph Karl Popper in seinem Plädoyer für die offene Gesellschaft. Werden gesellschaftlich etablierte Methoden, Vorschriften und Praktiken in Frage gestellt, reagiert die Gesellschaft häufig mit strikter Ablehnung oder absoluter Zustimmung, sie polarisiert und moralisiert. "Das ist eine Gefahr für die Demokratie", erklärt Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel. Die Aufregung rund um #allesdichtmachen hat es gezeigt: Die Republik ist nervös. [mehr]

Hedwig Richter © Hamburger Institut für Sozialforschung
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2 um 8 | 15. März 2021 | 20 Uhr

Diktatur wagen? Wo liegen die Grenzen der Demokratie?

Jakob Augstein diskutiert mit der Historikerin Hedwig Richter

Wie hat sich die Demokratie verändert? Was zerstört sie, und was belebt sie? Die Demokratie steckt in der Krise. Die Historikerin Hedwig Richter sieht das gelassen und vertritt die These: "Der Modus der Demokratie ist die Krise, daher gehört zu ihrer Geschichte die fortdauernde Ankündigung ihres Endes." [mehr]

Hedwig Richter © Hamburger Institut für Sozialforschung
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Karin Wieland und Heinz Bude © Dawin Meckel/Ostkreuz // documenta und Museum Fridericianum gGmbH/Nicolas Wefers
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2 um 8 | 22. Februar 2021 | 20 Uhr

Vorwärts leben, rückwärts verstehen - ein Gespräch über Widerstand und Protest

Jakob Augstein spricht mit dem Soziologen Heinz Bude und der Autorin Karin Wieland.

Was macht die Essenz von Widerstand und Protest aus? Worin unterscheiden sich heutige Aktivist*innen von denen der 80er Jahre? Und kann uns die experimentalistische Energie dieser Zeit ein Wegweiser in unserer pandemischen Gegenwart sein? [mehr]

Karin Wieland und Heinz Bude © Dawin Meckel/Ostkreuz // documenta und Museum Fridericianum gGmbH/Nicolas Wefers
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Igor Levit © feliXbroede/Sony Classical
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2 um 8 | 18. Januar 2021 | 20 Uhr

Klavier gegen Corona - Wie geht Kultur im Lockdown?

Jakob Augstein diskutiert mit Igor Levit im radioeins und Freitag Salon

Die Pandemie hat die Kulturszene fest im Griff. Über Monate kein Theater, keine Konzerte, kein Kino, kein Tanz, keine Ausstellungen. Stattdessen Balkonkonzerte, Wohnzimmerkino und Hinterhofdebatten. Und auch das nur mit Abstand und begrenzter Personenzahl. Der kulturelle Raum ist eng geworden. Die gestaute kreative Energie sucht ein Ventil. Eins davon bilden die sozialen Medien. Der Digitalisierungsschub schafft dort neue kulturelle Räume: Virtuelle-Führungen durch Museen, Zoom-Partys und Instagram-Lesungen sind schneller als gedacht zum neuen Standard geworden. [mehr]

Igor Levit © feliXbroede/Sony Classical
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2 um 8: Jakob Augstein diskutiert mit Alena Buyx im radioeins- und Freitag Salon.
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2 um 8 | 14. Dezember 2020 | 20 Uhr

"Und die Moral von der Geschicht?" Wie soll die Gesellschaft mit Covid-19 umgehen?

Jakob Augstein diskutiert mit Alena Buyx im radioeins und Freitag Salon.

Die Corona-Pandemie hat uns alle verändert. Als im März die Infektionszahlen rasant nach oben gingen und der Lockdown das gesellschaftliche Leben zum Erliegen brachte, wurde unser gewohnter Umgang mit Nähe und Distanz auf den Kopf gestellt. Sorge für den Nächsten tragen hieß auf einmal Nähe vermeiden, Nähe entstand medial - über die Distanz hinweg. [mehr]

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2 um 8 | 9. November 2020 | 20 Uhr

Ist der Kapitalismus am Ende?

Jakob Augstein diskutiert mit Joseph Vogl über die Zukunft des Kapitalismus im radioeins und Freitag Salon.

Spätestens im Corona-Jahr 2020 zeigt sich mit aller Deutlichkeit: Der Kapitalismus ist alles andere als krisenfest und in Pandemiezeiten auch keine große Hilfe. [mehr]