Theater - Equus - Ein psychologischer Thriller von Peter Shaffer

im Großen Haus im Staatstheater Cottbus

Equus © Bernd Schönberger
Equus - Szenenfoto | © Bernd Schönberger

Alan Strang, ein 17-jähriger unscheinbarer Stalljunge, sticht sechs Pferden die Augen aus. Der Psychiater Martin Dysart, der sich selbst in einer existenziellen Krise befindet, soll die Gründe für die Untat in Erfahrung bringen. Nach und nach öffnet sich der Jugendliche dem Analytiker und gewährt ihm Einblick in seine komplexe Welt. Diese zeichnet sich aus durch eine pathologische, religiös-sexuelle Faszination für Pferde und die Anbetung der von ihm verehrten Gottheit „Equus“.

In Rückblenden rollt sich die Tragödie auf: ein zerstrittenes puritanisches Elternhaus, Konflikte zwischen persönlichen Werten und gesellschaftlichen Erwartungen, ein schreckhaftes Reitererlebnis und eine gescheiterte Annäherung an das andere Geschlecht. Alan gibt seinem Gott Equus die Schuld für sein Versagen und blendet ihn in einem gewalttätigen Befreiungsschlag.

Equus © Bernd Schönberger
Equus - Szenenfoto | © Bernd Schönberger

1973 im National Theatre in London uraufgeführt, errang Peter Shaffer mit seinem Stück „Equus“ einen Welterfolg und rückte in die erste Reihe der englischen Gegenwartsdramatiker auf. Später kamen Broadway-Produktionen hinzu, unter anderem mit Anthony Hopkins, Richard Burton oder Anthony Perkins in der Rolle des Analytikers Martin Dysart.

Das Staatstheater Cottbus bringt „das Schauspiel in der Regie von Co-Schauspieldirektor und Hausregisseur Philipp Rosendahl ab 13. Mai auf die Bühne im Großen Haus.

Equus © Bernd Schönberger
Equus - Szenenfoto | © Bernd Schönberger