Ausstellung in der Berlinischen Galerie in Berlin - Kreuzberg - Aufbruch in die Moderne

Berliner Kunst um 1900

Künstlerische Welten sind in Berlin um 1900 zusammengeprallt. Da waren auf der einen Seite Maler wie Anton von Werner, der fotorealistische Bilder malte wie die „Enthüllung des Richard-Wagner-Denkmals im Tiergarten". Bilder, die dem Kaiser gefielen und die er förderte. Ganz anders ging jemand wie Heinrich Zille mit der Realität um. Dieser zeichnete und fotografierte die sozialen Gegensätze, die immer größer wurden. Für große Empörung sorgten schließlich die Impressionisten wie Max Liebermann, die provozierend alltägliche Themen malten und ebenfalls das soziale Elend der Industriestadt Berlin thematisierten. Liebermann war der erste Präsident der „Berliner Sezession“, die ein Gegengewicht zum akademischen Kunstbetrieb darstellte.

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Montag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Dienstag geschlossen
Ticketpreis: 6,00€