Kommentar von Lorenz Maroldt

Eine weibliche Außenpolitik bedeutet nicht eine schwache Außenpolitik

Die Kriegsrhetorik dieser Tage ist geprägt von männlichen Prinzipien: Dominanz, Stärke, Eroberung - selbst vom sonst eher zurückhaltenden Kanzler Olaf Scholz: "Präsident Putin sollte unsere Entschlossenheit nicht unterschätzen - gemeinsam mit unseren Alliierten jeden Quadratzentimeter des Bündnisgebiets zu verteidigen."

Lorenz Maroldt © radioeins/Beate Kaminski
Lorenz Maroldt | © radioeins/Beate Kaminski

Die Klitschko-Brüder in Kampfmontur, Putin und seine vor allem männlichen Minister. Konfrontation statt Kommunikation. Gewalt statt Dialog. Dieser Krieg bringt deutlich die alten Rollenbilder zutage: Der ukrainische Staat zwingt seine Männer dazu zu bleiben und das Land zu verteidigen – während Frauen und Kinder fliehen.

Heute ist Internationaler Frauentag. Brauchen wir mehr feministische Prinzipien, gerade in der Außenpolitik? Ein Kommentar dazu von Lorenz Maroldt, dem "Tagesspiegel"-Chefredakteur.

Lorenz Maroldt © radioeins/Beate Kaminski
radioeins/Beate Kaminski
Download (mp3, 4 MB)

Mehr zum Thema:

Wissen - Denken - Meinen

Feuer im Grunewald und die "Besserwisserei" dazu

Ein Kommentar von Harald Welzer

Harald Welzer © radioeins/Saupe
radioeins/Saupe

Großbrand im Grunewald. An einem Sprengplatz. Das war das Thema der letzten Tage. Bahnstrecken und die Avus waren und sind gesperrt, Löscharbeiten kaum möglich, wegen der gelagerten Munition und ... [mehr]

Harald Welzer © radioeins/Saupe
radioeins/Saupe
Download (mp3, 4 MB)

radioeins Kommentator

Lorenz Maroldt

Chefredakteur des Tagesspiegels

Lorenz Maroldt © dpa - Bildfunk
dpa - Bildfunk

Er glaubt an die Zukunft des Printjournalismus. Das ist gut so, denn Lorenz Maroldt ist seit 2004 Chefredakteur des Berliner Tagesspiegels. Der Kölner Lorenz Maroldt wurde 1962 geboren. ... [mehr]