Kommentar von Friedrich Küppersbusch

Kampf um den CDU-Vorsitz: Parteitag als Machtfrage

Am 4. Dezember will die CDU auf einem Parteitag in Stuttgart eigentlich über den künftigen Parteivorsitzenden entscheiden. Laschet, Merz, Röttgen -– die Entscheidung soll dann endlich fallen. Allerdings lässt die aktuelle Corona-Lage den Präsenz-Parteitag mit 1001 Delegierten fraglich erscheinen.

Delegierte auf einem CDU-Parteitag © imago images/Kolvenbach
Delegierte auf einem CDU-Parteitag | © imago images/Kolvenbach

Der für Anfang Dezember geplante CDU-Parteitag mit der Wahl eines neuen Parteichefs sorgt für Diskussionen. Gestern traf sich die engste CDU-Spitze mit den drei Kandidaten für den Parteivorsitz, Laschet, Merz und Röttgen, um die für heute geplante Entscheidung über den Parteitag Anfang Dezember vorzubereiten.

Während Nordrhein-Westfalens-Ministerpräsident, Armin Laschet, Kandidat für den Parteivorsitz, fordert, die Veranstaltung angesichts der Corona-Entwicklung zu verschieben, hat sich sein Konkurrent Friedrich Merz dafür ausgesprochen, den Parteitag abzuhalten. Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte er, es herrsche schließlich kein Staatsnotstand.

Ein Kommentar dazu von Friedrich Küppersbusch.

Delegierte auf einem CDU-Parteitag © imago images/Kolvenbach
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Friedrich Küppersbusch

Journalist, Autor und Fernsehproduzent

Friedrich Küppersbusch © dpa - Report
dpa - Report

Der Weg ist das Ziel. Knapp neun Jahre studierte Friedrich Küppersbusch Journalistik an der Universität in Dortmund. Es lohnte sich, denn er bekam anschließend ein ... [mehr]