radioeins Plattenkritiken

CD der Woche
24.03.2017

Soundcheck

Stillness In Wonderland von Little Simz

Stillness In Wonderland von Little Simz

Lewis Carrolls Klassiker „Alice im Wunderland“ stand Pate für das 2. Album der 23 jährigen Britin. Simbi Ajikawo wandelt träumerisch durch Hip Hop, R’n’B, Jazzwelten, um am Ende der Reise festzustellen, dass Eskapismus in Zeiten wie diesen keine Lösung ist. "Real shit’s happening, and my people need me” singt sie zum Schluss. Ein toller Cliffhanger für Album Nr. 3.  Elissa Hiersemann (radioeins) Soundcheckwertung:  4 x Hit. [mehr]

24.03.2017

Soundcheck

Damage And Joy von The Jesus And Mary Chain

Damage And Joy von The Jesus And Mary Chain

„Ich mach’s, wenn Du es machst“ – das reichte den dauer-zerstrittenen Brüdern Jim und William Reid als Verabredung für einen Neuanfang von The Jesus And Mary Chain. Sie klicken sich ohne Umschweife beim letzten Album „Munki“ von 1998 ran. Es leuchtet frisch wie am ersten Tag. Alles wieder da: Stapelweise Hooks, Riffs, Fuzz, Sehnsucht und Liebe. Als hätte es nichts anderes gegeben in den letzten 20 Jahren. Isobel Campbell und Sky Ferreira singen schmachtend mit. Es ist der ewige Pop. Und noch was: Endlich mal ein britisches 90er Jahre-Album, das vernünftig produziert ist. Oliver Schwesig ... [mehr]

24.03.2017

Soundcheck

Der Traum vom Anderssein von Mutter

Der Traum vom Anderssein von Mutter

Vielleicht muss man einfach das Gewicht von 30 Jahren Bandgeschichte im Gepäck haben, um mit einer derartigen Dringlichkeit von elementaren Dingen (Glaube, Tod und so) singen zu können, wie es Max Müller auf der elften Mutter-LP tut. Der Sound dazu ist wie fast immer bei Mutter betonharter Noiserock, der mit der bleiernen Grazie eines Braunkohlebaggers um die melodischen Verästelungen der Lieder herum tänzelt. Berlins Beste! Jörg Wunder (Der Tagesspiegel) Soundcheckwertung: 4x Hit [mehr]

24.03.2017

Soundcheck

Raus von Die Regierung

Raus von Die Regierung

Die Regierung ist eine Band, über die wohl mehr Menschen gelesen haben, als dass sie ihre Platten gehört hätten. Supermüll von 1984, legendäres Debüt, wichtig für die Hamburger Schule, 22 Jahre weg gewesen. Tilman Rossmy klingt als  ziemlich unbeteiligt, als sei er zufällig auf diese ein wenig zu abgehangene Platte geraten. Lakonischer Indie-Pop, wie er heute tatsächlich nur von den Alten gespielt wird. Und den wohl nur die begeistern vermag, wer damals dabei war. Andreas Müller (Gastgeber) Soundcheckwertung: 2 x geht in Ordnung & 2 x Niete. [mehr]

24.03.2017

Elektro Beats

Eternal Something von Daniel Brandt

Eternal Something von Daniel Brandt

Man kennt ihn als ein Drittel des international erfolgreichen Ensembles  Brandt Brauer Frick. Daniel Brandts Solo- Album "Eternal Something" nahm seinen Anfang mit Schlagzeug- Aufnahmen im Taunus in der Berghütte seines Vaters. Weitere Sessions fanden dann im Joshua Tree Park in Kalifornien , in Los Angeles, Malibu und verschiedenen Berliner Studios statt. Alle Instrumente, mit Ausnahme von Posaune, Hand Drum und Cello wurden von ihm selbst eingespielt. Brandt war es wichtig, Songs zu kreieren, "die sich wie Dance-Tracks aufbauen und dennoch nicht wie Klubmusik ... [mehr]

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