Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin-Mitte

Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert

bis zum 18.10.2020

Totale Herrschaft und die Banalität des Bösen – zwei Begriffe, die Hannah Arendt maßgeblich prägte. Zwei Begriffe, die zentral für die Beschreibung des 20. Jahrhunderts sind. Hannah Arendt wurde durch ihr politisches Denken berühmt. Sie sorgte unter anderem mit ihrem Bericht vom Eichmann Prozess in Jerusalem Anfang der 60er für Kontroversen, bezog Stellung zu Themen wie dem Antisemitismus, dem Zionismus, dem politischen System, der Rassentrennung in den USA, Studentenproteste und Feminismus. Die Ausstellung zeigt Fotos und Filmdokumente, zudem wurden Briefe vertont – unter anderem von der Schauspielerin Bibiana Beglau. Außerdem sind persönliche Gegenstände ausgestellt, darunter eine Aktentasche, ein Pelzcape und ein ganz besonderes Exponat: ein Zigarettenetui. Für die Raucherin Arendt gehörten Rauchen und Denken nämlich zusammen.

Öffnungszeiten: Freitag bis Mittwoch 10 bis 18 Uhr
Donnerstag 10 bis 20 UhrEintritt: 8,00€ / ermäßigt: 4,00€ - Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Veranstaltungsort:
Deutsches Historisches Museum im Zeughaus
Unter den Linden 2, Mitte(bis 2003 Ausstellungen i
10117 Berlin
Erreichbarkeit: Bus 100/157/200/348

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