Cinéma privé – Der ganz private Lieblingsfilm von ...

Dr. Mark Benecke: "Blade Runner" (OV)

im Filmmuseum Potsdam

Dr. Mark Benecke © Rocksau Pictures
Dr. Mark Benecke | © Rocksau Pictures

Wollten Sie schon immer mal mit einem Promi seinen ganz privaten Lieblingsfilm schauen? Und im intimen Ambiente mit ihm darüber plaudern? Dann kommen Sie doch am 27. April ins Filmmuseum Potsdam. In der nächsten Folge der Reihe „Cinéma privé" begrüßen wir Deutschlands bekanntesten Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke. Er stellt den Neo-Noir Science Fiction „Blade Runner“ von Ridley Scott vor, selbstredend in der Originalfassung von 1982 und in OV.

Nach einer Meuterei in einer extraterrestrischen Kolonie wird den künstlichen Wesen dort bei Todesstrafe verboten, zur Erde zurückzukehren. Diese hatten versucht, ihre auf vier Jahre festgesetzte Lebensfrist zu verlängern. Im dauerverregneten Los Angeles der Zukunft sind „Blade Runner“ dafür verantwortlich, jeden Replikanten aufzuspüren und zu vernichten. Einer von ihnen ist Rick Deckard (Harrison Ford).

Der abgebrühte Profi will seinen Job an den Nagel zu hängen. Doch zuvor muss er noch fünf geflohene Replikanten finden und eliminieren. Bei ihrer Verfolgung nimmt Deckard die Hilfe der schönen Rachael in Anspruch, einer Replikantin aus einer höher entwickelten Baureihe, in die er sich unfehlbar verliebt…

Ridley Scotts visuell wie dramaturgisch faszinierendes Zukunftsgemälde „Blade Runner“ kreist um die Frage, was Menschsein letztlich ausmacht und gilt vielen Filmfans als der beste Science Fiction aller Zeiten. Nicht allein durch sein pessimistisches Szenario einer urbanen Stadtlandschaft mit Ghetto-Charakter und unzähligen elektronischen Reizüberflutungen war der Film richtungsweisend. Mit Low-Key-Ausleuchtung und expressionistischen Lichteffekten prägte er den „Neo-Noir“ des SF-Genres.

Es gibt wohl nur wenige Menschen, die ausgerechnet Fliegen, Maden und beinahe aussichtslose Mord- und Kriminalfälle zu ihrem Aufgabengebiet erklären. Einer von ihnen ist Dr. Mark Benecke. Für den Kriminalbiologen und Spezialisten für forensische Entomologie ist jeder Tatort eine Fundgrube an Beweisen. Wenn seine kleinen Helferlein den Mörder entlarven, hat Mark Benecke alles richtig gemacht. Und er versteht sein Handwerk exzellent.

Was ihn sonst noch umtreibt und was ihn aktuell interessiert und bewegt, erzählt er im Gespräch mit radioeins Filmkritiker Knut Elstermann vor der Vorführung seines Lieblingsfilms.

Karten und Infos:
Tel. 0331 - 27 181 12, ticket@filmmuseum-potsdam.de

Dr. Mark Benecke © K.A.S. Sandra
Dr. Mark Benecke | © K.A.S. Sandra
Eintrittspreis: VVK & AK: 6 Euro, ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsort:
Filmmuseum Potsdam
Marstall am Lustgarten
14467 Potsdam
Erreichbarkeit:

Bahn: Potsdam-Hauptbahnhof
Tram: Alter Markt,
PKW: A 10 Abfahrt Potsdam-Babelsberg, B 2 Richtung Potsdam, Busparkplätze vor dem Haus
Standort: Breite Straße Ecke Friedrich-Ebert-Straße

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