Konzert | Columbiahalle

The Dead South

The Dead South stammen ganz aus dem Norden: Obwohl ihr Bluegrass ganz nach Südstaaten klingt, kommt das Quartett aus Saskatchewan in Kanada. Der traditionelle, akustische Sound wird bestimmt von der Instrumentation aus Mandoline, Banjo, Gitarre und Cello und ist durchzogen mit Draufgängertum, Whisky-Frühstücken und grimmiger Show.

The Dead South © Mark Tiu
The Dead South | © Mark Tiu

The Dead South klingen auf der einen Seite viel traditioneller als Mumford & Sons, auf der anderen Seite verspricht die kratzbürstige und sandige Art sowie das famose Rowdytum – ob gespielt oder nicht, bleibt bei den sympathischen Jungs häufig in der Schwebe – noch viel mehr Spaß bei den Auftritten.

Die Band hat sich dank ihrer ausufernden Auftritte zu einem der beliebtesten Bluegrass-Acts auf beiden Seiten des Atlantiks gemausert. Der knorrige Bariton von Gitarrist Nate Hilts, Mandolinist Scott Pringle, der pfeifende Cellist Danny Kenyon, die beide ebenfalls in den Harmoniegesang einfallen, und der virtuose Banjo-Spieler Colton Crawford spielen und singen gemeinsam auf unnachahmliche Art ihre Geschichten von Pionieren des Wilden Westen, die plötzlich gar nicht mehr weit vom Punk-Ethos der Musiker aus Kanada entfernt scheinen.

2016 spielten The Dead South ein Loungekonzert bei radioeins und das Video wurde auf youtube bislang über 1 Millionen Mal angeschaut. Auch ihre beiden Konzerte im April 2018 waren restlos ausverkauft.

Im Oktober 2019 erschien ihr neues Album "Sugar & Joy" ("Album der Woche" auf radioeins), mit dem es dann auf Tour geht.

Also nichts wie hin zu The Dead South, am 1. April 2020 in der Columbiahalle.

Sugar & Joy von The Dead South
Sugar & Joy von The Dead South | © Devilduck
Eintrittspreis: 28 Euro zzgl. Gebühr
Veranstaltungsort:
Columbiahalle
Columbiadamm 13 - 21
10965 Berlin - Tempelhof
Erreichbarkeit: U Bahn: Platz der Luftbrücke,
Bus 104, 119, N4, N76

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