Konzert

Martin Kohlstedt & der GewandhausChor zu Leipzig

Martin Kohlstedt & der GewandhausChor
Martin Kohlstedt & der GewandhausChor | © Concert Concept

Der Komponist und Pianist Martin Kohlstedt gilt als nimmermüdes schöpferisches Phänomen, das das Publikum jedes Mal aufs Neue mit musikalischen Grenzüberschreitungen konfrontiert. Doch ist es gerade diese Energie und Unberechenbarkeit, mit der er sich in den letzten sieben Jahren weltweit eine treue Fangemeinde aufgebaut hat. Seine Stücke zelebrieren die Verquickung analoger und digitaler Instrumentierung. Die modularen Strukturen verleihen ihnen ein größtmögliches Maß spontaner Freiheiten, die er bei seinen Konzerten zur Begeisterung der Zuschauer intensiv auslebt.
 
Auf seinem aktuellen Album „Ströme“ arbeitet der gebürtige Thüringer erstmals mit dem GewandhausChor zu Leipzig unter der Leitung von Gregor Meyer zusammen – ein Wagnis sondergleichen, denn dass der Chor eines klassischen Konzerthauses so fundamental in die freien Assoziationen Kohlstedts eingebunden wurde, ist eine Meisterleistung.
 
Beim anstehenden Konzert am 18. Dezember im Berliner Konzerthaus werden seine modularen Kompositionen die lebendige Zusammenarbeit mit den 45 Chormitgliedern neu austarieren. Was immer gegeben sein wird: der unverwüstliche Sog seiner Musik.
 

Ströme von Martin Kohlstedt
Ströme von Martin Kohlstedt | © Warner Classics

”Ströme” ist eine Auftragskomposition des Gewandhauses zu Leipzig für Martin Kohlstedt und den GewandhausChor, freundlich unterstützt von VNG AG. Die Komposition entstand im Rahmen von "Two Play To Play", ein Projekt von Karen Laube und Matthias Krähenbiel, produziert und organisiert vom Gewandhaus zu Leipzig.

Kollaborationen sind schon immer ein zentraler Bestandteil seines Schaffens. Um seine künstlerische Sicht einer starken Reibung auszusetzen, arbeitete er auf zwei Rework-EPs genreübergreifend mit Künstlern wie Hundreds, Christian Löffler, Douglas Dare, FM Belfast und Dwig zusammen. Mit „Ströme“ verfolgt er weiter konsequent seine Auffassung musikalischer Kreation fernab opportunistischer Trends.

Sowohl für Martin Kohlstedt, als auch für den GewandhausChor und seinen Leiter Gregor Meyer stellen Album und Tournee eine Herausforderung experimentellen Charakters dar. So agiert der Chor zum Beispiel ohne klassische Notation, aber mit Raum für individuelles Ausgestalten. Das Ergebnis ist pure Dynamik voller monumentaler Verwerfungen und zarter Annäherungen, aber befreit von jeder Angst, was Klassik sein darf.

 

Eintrittspreis: ab 25 €
Veranstaltungsort:
Konzerthaus
Gendarmenmarkt 2
10117 Berlin - Mitte
Erreichbarkeit: U-Bhf. Französische Straße/Stadtmitte/Hausvogteiplatz, Bus 100/147/148/157/200/257/348
S-Bhf. Friedrichstraße/Unter den Linden

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