Drama/Historie - Maria Montessori

Leïla Bekhti und Jasmine Trinca in "Maria Montessori" © Geko Films Tempesta
Leïla Bekhti und Jasmine Trinca in "Maria Montessori" | © Geko Films Tempesta
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Die Regisseurin Léa Todorov stellt eine erfundene Geschichte in den Mittelpunkt ihres Films über die einflussreiche Pädagogin Maria Montessori, sehr lebendig von Jasmin Trinca gespielt.

Maria Montessori © Neue Visionen Filmverleih
Neue Visionen Filmverleih

Sie nimmt die lange verleugnete Tochter einer Pariser Edelkurtisane (Leila Bekhti) auf und hilft dem Kind mit Entwicklungsstörung, einen Weg ins Leben zu finden. Dabei wird in dem liebevollen, sehr emotionalen Film das Revolutionäre der Ideen von Maria Montessori in ihrem aktiven Handeln gezeigt: Ihre verständnisvolle Hinwendung zu den Bedürfnissen der Kinder, ihre Förderung der individuellen Fähigkeiten, ihre Aufmerksamkeit und Zugewandtheit.

Revolutionär war das übrigens auch, weil sie sich sehr entschlossen in der männerdominierten Welt der Medizin und der Pädagogik durchsetzte. Umstrittene Seiten der Persönlichkeit und des Denkens von Montessori werden hier ausgeklammert, allerdings betreffen die auch eher spätere Phasen ihres Lebens, hier sind wir gewissermaßen in der Vorgeschichte.

Kritiker: Knut Elstermann

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