Gerade hat Elon Musk einen humanoiden Roboter vorgestellt, der "manche Aufgaben doppelt so schnell ausführen kann wie ein Mensch" und irgendwann für eine "Zukunft mit Überfluss, eine Zukunft ohne Armut" sorgen könnte. Das sind natürlich die vollmundigen Ankündigungen einer PR-Veranstaltung. Bisher kann der Tesla-Roboter nur ein paar wackelige Schritte hinlegen. Das Bild von millionen humanoiden Robotern, die dem Menschen nahezu sämtliche Arbeit abnehmen, wurde aber trotzdem skizziert.

Fakt ist: Arbeit und unser Verhältnis zur Arbeit verändert sich. Ob nun durch neue Technologien, wie Künstliche Intelligenz, oder durch andere grundlegende Veränderungen, wie z.B. die Folgen der Corona-Pandemie. Plötzlich war das Homeoffice in nie geahntem Ausmaß da, mit allen Vor- und Nachteilen. Zeitgewinn durch den "kurzen" Arbeitsweg. Vereinbarkeit mit der Familie. Diskussionen über Produktivität und Aktivität.

Bei der aktuellen Knappheit von Arbeitskräften, kann das Homeoffice für Arbeitnehmer ein Anreiz sein. Und wo der Job kein Homeoffice ermöglicht, z.B. im Handwerk, da wird dann beispielsweise über die "4-Tage-Woche" nachgedacht. Die bedeutet zwar nicht weniger Arbeit, aber konzentrierter und somit drei Tage frei pro Woche. Eine Idee, um neue Mitarbeiter zu finden und den Bedürfnissen nach Selbstbestimmung entgegenzukommen.

Der Trend zeigt: die junge Generation will nicht weniger arbeiten, sondern flexibler und selbstbestimmter. Oder anders gesagt: Die Menschen möchten die Arbeitszeiten dem Leben anpassen, nicht das Leben den Arbeitszeiten.

Wie sieht das bei Ihnen aus? Welchen Stellenwert hat Arbeit für Sie? Sophia Wetzke möchte das mit Ihnen diskutieren unter dem Thema: "Vollzeit, Teilzeit, Freizeit - Wie wollen wir arbeiten?".

Am Freitag, den 7. Oktober 2022, von 10 bis 13 Uhr bei "Die Weber". Ihre Erfahrungen und Meinung können Sie schon jetzt an dieweber@radioeins.de schicken. Und wenn Sie sagen: Ich habe auch ein gutes Thema zum Diskutieren, dann schicken Sie Ihre Themavorschläge für künftige Sendungen doch gleich mit.





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