Fr23.09.
2022
10:00 - 13:00

Die Weber

mit Sophia Wetzke

Duschen, Heizen, Sparen - der Winter kommt. Wie bereiten Sie sich vor?

Sophia Wetzke © radioeins

Gas- und Strompreise steigen, die Kosten für Lebensmittel und Benzin sind schon deutlich teurer geworden. Die kalte Jahreszeit wird diesmal eine teure. Und sie wird begleitet von der Sorge, die alltäglichen Kosten zu decken. Der Städte- und Gemeindebund warnt außerdem vor der Möglichkeit von flächendeckenden Stromausfällen und empfiehlt Bürger*innen, sich auf eine eventuelle Krisensituation vorzubereiten, also auch Wasser und Lebensmittel für 14 Tage zu Hause bereit zu halten. Das ist ein Extremszenario, das nicht zwangsläufig so eintreten muss.

Für viele Deutsche wird es aber Realität sein, dass sie lieber einen Pulli mehr anziehen werden, als die Heizung im Winter höher zu stellen. Politiker*innen wie der Grünen-Ministerpräsident Winfried Kretschmann geben jetzt schon Tipps zum Sparen: Zum Waschlappen greifen, statt zu duschen, mit Topfdeckel kochen und nachts die Heizkörper runterdrehen. Das Ziel, die Gasspeicher zu füllen, stehe und falle mit Einspar-Anstrengungen der Wirtschaft und der privaten Haushalte, so Ministerpräsident Kretschmann.

Klingt sehr simpel, aber welche Maßnahmen bringen für Privatpersonen wirklich etwas? Wir sprechen unter anderem mit dem Bundesverband Verbraucherzentrale über Spartipps für den privaten Energie-Haushalt. Und wir möchten von Ihnen wissen, wie Sie der kalten Jahreszeit entgegenblicken und sich auf steigende Heizkosten und mögliche Stromengpässe vorbereiten. Welche Maßnahmen zur Minimierung der Lebenskosten ergreifen Sie: kalt Händewaschen, mit Umluft backen, Ökoprogramme bei Wasch- und Spülmaschine? Welche Tipps und Tricks nutzen Sie? Haben Sie einen Sparplan oder finanzielle Rücklagen, die Sie über die kalte Jahreszeit bringen?
 
Die Sendung zum Nachhören:


Machen Sie sich Sorgen wegen steigender Energiepreise und Lebensmittelkosten?

Ja. 65 %
Nein. 8 %
Noch nicht. 27 %

Achten Sie aktuell mehr auf Ihren Energieverbrauch?

Ja. 88 %
Nein. 12 %