Interview

Botticelli Baby

Zu Gast im radioeins Studio

Der Sound dieser Band erinnert jeden im ersten Moment an etwas. Vor allem an etwas anderes. Da ist Druck in jeder Note, in jedem Schlag und von den Füßen bis zu den Haaren bewegt sich etwas, vibriert etwas. Was ist das? Was ist es, was die Bühnen von Norden bis Süden von West nach Ost zum Schwingen bringt? Das ist noch nicht Gehörtes und Bekanntes.

Botticelli Baby © Nicole Kempa
Botticelli Baby | © Nicole Kempa

Professionell und wild geht die Bühnenshow ohne Allüren und vor allem gefühlsecht dahin. Man will mehr davon, weil es einen aus den Latschen schießt. „Fucking Quality„ und dieser Bums! „Geschmack, Aussehen und Nährwerte dieses hochwertigen Soundproduktes unterliegen den naturgegebenen Schwankungen.“

Botticelli Baby macht handgemachte Swingmusik mit Punkattitüde. Die sieben Charakterköpfe entwickelten einen Stil fernab des Mainstream mit einer Energie, die bis jetzt noch jeden gepackt hat. Von vielen Einflüssen gespeist ergibt sich eine Melange aus dem Zigeunerjazz Django Reinhardts, dem Hot Jazz der frühen 30er Jahre, dem Bums der Balkanmelodien und der Dramatik des Blues. Botticelli Baby klingt dennoch nicht nach einer Neuauflage alter Zeiten, staubig oder nach einer öligen Jazzband. Botticelli Baby reißt die Hütten ab nach Manier des 21. Jahrhunderts. Sie liefern eine rotzige und professionelle Show oder wie es Londoner Mitstreiter des Musikbusiness einmal treffend formulierten “It’s Fucking Quality”.

Botticelli Baby spielen heute Abend im Klunkerkranich in Berlin und Silke Super begrüßte Alex, Marlon und Jörg von Botticelli Baby vorher im radioeins-Studio im Babylon.


Quelle: Medialuchs