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documenta fifteen: Die neu entflammte Antisemitismus-Debatte

Ein Kommentar von Jens Balzer

Nach der Verhüllung eines heftig kritisierten Werkes auf der documenta fifteen in Kassel geht die Debatte um den Umgang der Schau mit den Antisemitismus-Vorwürfen weiter.

Jens Balzer © IMAGO/Votos-Roland Owsnitzki
Jens Balzer | © IMAGO / Votos-Roland Owsnitzki

Jetzt ist er da, der große Aufreger, nach nur drei Tagen Weltkunstschau. Nach der lange schwelenden Antisemitismus-Debatte um die documenta fifteen scheint es vielen jetzt klar: Mit jeder Stunde werden die Persönlichkeiten aus Politik und Institutionen zahlreicher, die das fragwürdige Banner, mitten auf dem prominenten Friedrichsplatz, das antisemitische Darstellungen zeigt, als antisemitisch verurteilen. Es wurde inzwischen verhängt und eine Klage bei der Staatsanwaltschaft eingereicht.

Ist die Entscheidung der documenta-Leitung richtig, das Banner abzudecken? Ein Kommentar von Jens Balzer, Berliner Kulturjournalist.

Jens Balzer © IMAGO/Votos-Roland Owsnitzki
IMAGO / Votos-Roland Owsnitzki
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