Di 20.08.

HappySad

She Paints Words In Red von House Of love

She Paints Words In Red von House Of Love
Sich neu zu erfinden ist die Ambition dieser durchaus legendären Dream Pop Band der Achtziger nicht. Vielmehr knüpfen sie an ihren romantischen, melancholischen Indie Sound an, der sie mit Songs wie Shine On, Christine und The Beatles & The Stones an die Spitze des Gitarren Eskapismus setzte.

Nun nach 2005, erneut ein Comeback, und der sehnsuchtsvolle Grundton in der kaum gealterten Stimme Guy Chadwicks verschmilzt wie gehabt mit der hoch fliegenden, treibenden Gitarre von Terry Bickers, einer Morrissey / Marr nicht unähnliche symbiotischen Beziehung.

Und plötzlich ertappt man sich im jugendlichen Weltschmerz: Lost In The Blues, you just can’t get close to the one you really love. Schwarze Wolken ziehen durchs Gemüt (Low Black Clouds), aufs lieblichste besungen, während Money Man auf energische Gitarren setzt mit eingängigen Motiven und Lyrics mit Biss.

Sie haben ihr Zusammenspiel wiedergefunden und den Sound der Band in die Zeitlosigkeit gerettet. Das ist vielleicht nicht gerade die Grundidee von Pop, aber sehr schön zu hören.

Christine Heise im TIP-Magazin