Alle Albumtipps

HappySad

HappySad

HappySad sucht und porträtiert die musikalischen Individualisten. HappySad zeigt Menschen, nicht Image-Produkte. HappySad findet die Musik der großen Gefühle und der poetischen Momentaufnahmen. HappySad - eine Bastion des echten Gefühls in einer kalten Welt.
Get HappySad-isfied. [mehr]

09.01.2017

HappySad

John Paul White "Beulah"

Beulah von John Paul White © Single Lock Records (Alive)
Single Lock Records (Alive)

Dass er ungeschönt die Abgründe von Beziehungen wiedergibt, das war schon bei The Civil Wars Grundtenor, dessen männliche Hälfte er war. Nun haut er die nächsten Kapitel raus, ähnlich schonungslos und mit Unterstützung u.a. der Secret Sisters. Gewagte Beichten legt er seinen Charakteren in den Mund, von nie erwiderter Liebe und ekligen Erpressungen, hier als Eiswasser Ballade, dort als brennend moderner Blues, das selbstmitleidige The Martyr ist radiotauglich. Zwischen Band und Solo-Setting wechseln die starken, Maßstab setzenden Songs eines insgesamt etwas inkonsistenten Albums. ... [mehr]

09.01.2017

HappySad

Margo Price "Midwest Farmer's Daughter"

Midwest Farmer's Daughter von Margo Price

Harte Geschichten mit schönen Melodien und ergreifender Stimme: das ist der Real Deal. Aufgenommen in den Sun Studios, eingekauft von Jack White, wird dies Debüt in einem Atemzug mit Loretta Lynn gefeiert. Der traditionelle Ansatz ist fein gespickt mit Soulzutaten, Orgel, Backingvocals, und HipHop Drums neben Pedalsteel und Honky Tonk Piano, Tragik Seit an Seit mit Witz. Traumhaft die Stilsicherheit und Authorität. Christine Heise   [mehr]

09.01.2017

HappySad

The Avett Brothers "True Sadness"

True Sadness von The Avett Brothers
Warner

Wie kommt man nach Erfolg und Studiotricks zurück auf Los - das ist das heimliche Thema hier. Sie wählen den Spagat. Von üppigem Einsatz elektronischer Mittel sowie ganzer Streichorchester, die in You Are Mine und May It Last wahre Bee Gees Dimensionen erreichen, bis zu purem Bluegrass, der sich im Divorce Separation Blues bis zum Jondeln wagt, in I Wish I Was bei aller Zurückhaltung doch der wuchtigen Emotion Raum gibt. Stilistisch breit aufgestellt, erneut produziert mit Rick Rubin und mit stets wohl reflektierten Lebensthemen, keiner müht sich wie sie so erfolgreich um Erneuerung. ... [mehr]

09.01.2017

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Unloved "Guilty Of Love"

Guilty Of Love von Unloved
Unloved

Triphoppende Landschaften sind ja eigentlich out. Aber im Projekt von DJ und Produzent David Holmes bilden sie die perfekte Basis für filmischen Pop. Dunkel und langsam, voll Geheimnis und Magie, Sängerin Jade Vincent trägt Abgrund und Unschuld in sich, gepaart mit Backingvocals der Shangri-La’s Ära in When A Woman Is Around. Sehr David Lynchy und doch Powerpop. Keyboarder Keefus Ciancia hat Erfahrungen u.a. bei True Detective, und so lässt das Trio eine psychedelische, doch Song getragene Welt zwischen Morricone und Popcorn entstehen. Christine Heise [mehr]

09.01.2017

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Cale Tyson "Careless Soul"

Careless Soul von Cale Tyson
Cale Tyson

Die beste Musik der neuen Countryszene ist ein Bastard und entsteht links außen, in diesem Fall in Muscle Shoals, dem Epicenter des Southern Soul. Sexy wie ein Last Shadow Puppet, traditionell wie Hank Williams - dies Album ist das Flagschiff einer neuen Generation. Jeder Song ein Gewinner: ob im up-tempo Western Ride, bluesy balladesken Soulcrooning oder dem weisen On The Road Storytelling, Streicher, Pedalsteel und Backingchöre zum wegschmelzen – trotz großem Aufgebot wirkt alles natürlich und herzgefühlt, Cale Tyson ist der Mann der Zukunft. Christine Heise [mehr]