Alle Albumtipps

HappySad

HappySad

HappySad sucht und porträtiert die musikalischen Individualisten. HappySad zeigt Menschen, nicht Image-Produkte. HappySad findet die Musik der großen Gefühle und der poetischen Momentaufnahmen. HappySad - eine Bastion des echten Gefühls in einer kalten Welt.
Get HappySad-isfied. [mehr]

09.01.2017

HappySad

Margo Price "Midwest Farmer's Daughter"

Midwest Farmer's Daughter von Margo Price

Harte Geschichten mit schönen Melodien und ergreifender Stimme: das ist der Real Deal. Aufgenommen in den Sun Studios, eingekauft von Jack White, wird dies Debüt in einem Atemzug mit Loretta Lynn gefeiert. Der traditionelle Ansatz ist fein gespickt mit Soulzutaten, Orgel, Backingvocals, und HipHop Drums neben Pedalsteel und Honky Tonk Piano, Tragik Seit an Seit mit Witz. Traumhaft die Stilsicherheit und Authorität. Christine Heise   [mehr]

09.01.2017

HappySad

Marlon Williams "Marlon Williams"

Marlon Williams S/T
Marlon Williams

Ein Wunderkind aus Neuseeland, das mit der ersten Generation der Cowboysänger mehr zu tun hat als mit Modern Country. Kirchenchor geschult scheut der 25-Jährige nicht das Crooner Fach, das er mit Ernsthaftigkeit und einem Schuß Roy Orbison ausfüllt, gleichwohl jeden Song dieses Debüts anders gestaltet – vom akustischen Set bis zum oppulent orchestrierten mit exzentrischen Backings. Eine entwaffnende Ehrlichkeit liegt in der klaren, hohen Stimme, etwa beim Traditional When I Was A Young Girl. Aber auch Dunkelheit, die bei aller Kunstfertigkeit Nähe erlaubt. Christine Heise [mehr]

09.01.2017

HappySad

Michael Kiwanuka "Love & Hate"

Love & Hate von Michael Kiwanuka

Immer sachte und keine falsche Identität – das ist das Motto des 29-Jährigen, und er ließ sich Zeit mit dem heiß erwarteten zweiten Album. Nachdem er 2012 mit dem Debüt Home Again den Folksoul auf den Spuren von Bill Withers und Terry Callier definierte,  dringt er 2016 tief in die ausladende, selbstgewisse Epik des Siebziger Jahre Psychedelic Soul ein, beginnt Love & Hate mutig mit dem zehn-Minüter Cold Little Heart, lässt erst nach fünf Minuten seine ruhige Stimme erklingen, nachdem sich Gitarren, Streicher und Chöre in schönster Pink Floyd Manier austoben durften, mit jedem ... [mehr]

09.01.2017

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Cale Tyson "Careless Soul"

Careless Soul von Cale Tyson
Cale Tyson

Die beste Musik der neuen Countryszene ist ein Bastard und entsteht links außen, in diesem Fall in Muscle Shoals, dem Epicenter des Southern Soul. Sexy wie ein Last Shadow Puppet, traditionell wie Hank Williams - dies Album ist das Flagschiff einer neuen Generation. Jeder Song ein Gewinner: ob im up-tempo Western Ride, bluesy balladesken Soulcrooning oder dem weisen On The Road Storytelling, Streicher, Pedalsteel und Backingchöre zum wegschmelzen – trotz großem Aufgebot wirkt alles natürlich und herzgefühlt, Cale Tyson ist der Mann der Zukunft. Christine Heise [mehr]

09.01.2017

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The Avett Brothers "True Sadness"

True Sadness von The Avett Brothers
Warner

Wie kommt man nach Erfolg und Studiotricks zurück auf Los - das ist das heimliche Thema hier. Sie wählen den Spagat. Von üppigem Einsatz elektronischer Mittel sowie ganzer Streichorchester, die in You Are Mine und May It Last wahre Bee Gees Dimensionen erreichen, bis zu purem Bluegrass, der sich im Divorce Separation Blues bis zum Jondeln wagt, in I Wish I Was bei aller Zurückhaltung doch der wuchtigen Emotion Raum gibt. Stilistisch breit aufgestellt, erneut produziert mit Rick Rubin und mit stets wohl reflektierten Lebensthemen, keiner müht sich wie sie so erfolgreich um Erneuerung. ... [mehr]