Alle Albumtipps

HappySad

HappySad

HappySad sucht und porträtiert die musikalischen Individualisten. HappySad zeigt Menschen, nicht Image-Produkte. HappySad findet die Musik der großen Gefühle und der poetischen Momentaufnahmen. HappySad - eine Bastion des echten Gefühls in einer kalten Welt.
Get HappySad-isfied. [mehr]

13.01.2015

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Aretha Franklin Sings The Great Diva Classics von Aretha Franklin

Aretha Franklin Sings The Great Diva Classics von Aretha Franklin

Das hätte schön werden können: die 72 jährige Königin des Soul hat immer noch Stimme und Autorität, nur nicht so recht Respekt vor ihren eigenen Wurzeln. Ganz wie das Coverfoto ist auch das Coveralbum ein Fotoshop-Monster: zu gut bekanntes wie Nothin Compares To U und I Will Survive werden von ihr zwar souverän umarmt, auch Rolling In The Deep verwurschtelt mit Ain’t No Mountain High Enough macht Sinn, ebenso eine Reggae Version von Alicia Keys No One. Aber was genau hat das alles mit ihr zu tun? Produzent Clive Davis hat es ähnlich schon zuvor mal mit Rod Stewart versiebt, mit ... [mehr]

13.01.2015

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Indian Ocean von Frazey Ford

Indian Ocean von Frazey Ford

Als die Kanadierin Frazey Ford vor fünf Jahren ihr Solodebüt Obadiah veröffentlichte, schien es wie eine natürliche Weiterentwicklung des Folktrios The Be Good Tanyas. Zwar waren auch hier schon neben Banjoeinsatz und einem Bob Dylan-Song Gospeleinflüsse auszumachen, aber der Gesamteindruck blieb dem dunklen Slow-Mo-Folk verhaftet. Wie nah der Schritt nun zum Deep Soul ist, zeigt ihr neues Album, wobei dies nicht nur als musikalische Kategorie mit Hammondorgel, Bläsersätzen und Chorgesängen zutrifft, sondern auch als tiefempfundenes Bekenntniswerk. Wo, wenn nicht in Memphis, wäre das ... [mehr]

25.09.2014

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Ryan Adams von Ryan Adams

Ryan Adams von Ryan Adams

Die Demos hat er angeblich in die Tonne gehauen, weil sie zu slow und adult waren. Schade, denn weg von Alt-Country und The Cardinals landet er mit neuer Band in der Vergangenheit, nahezu alle Balladen gehen ins Nirgendwo. Die Midtempo-Rocker zeigen zwar, dass er das Songwriting nicht verlernt hat, aber er wiederholt sich auch. Bester Song ist das springsteenste "Tired of Giving Up". Die Hoffnung lebt. Christine Heise (im Tip Magazin)  [mehr]

25.09.2014

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Down Where The Spirit Meets The Bone von Lucinda Williams

Down Where The Spirit Meets The Bone von Lucinda Williams

Auf ihrem elften Studioalbum verwendet sie erstmalig ein Gedicht ihres Vaters Miller Williams als Grundlage, das sich gut in ihre Erzählungen von Mitgefühl und Aufmerksamkeit einreiht. Dass sich ihre weidwunde Befindlichkeit zunehmend zugunsten sozialspychologischer Beobachtungen beruhigt, ist so deutllich wie nie, der ruhige, von Southern Soul geprägte Sound passt perfekt. Die Gitarrenarbeit überlässt Lucinda der Band, darunter Tony Joe White und Jonathan Wilson als Gäste, und konzentiert sich ganz auf den Gesang. Christine Heise (im Tip Magazin)   [mehr]

16.06.2014

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All Or Nothin von Nikki Lane

All Or Nothin' von Nikki Lane

Ihren Vintage-Klamottenladen nennt sie High Class Hillbilly und die wichtigste Zutat ihrer Musik ist “real shit”, wie sie sagt. Womit sie sich schon mal meilenweit vom Nashville Standard abhebt. Als Outlaw, singt sie in Right Time, lebst Du im Jetzt und machst in den Augen der Spießer eh alles falsch. Sie singt vom Kiffen, von Sex mit Fremden und vom Verrücktwerden an der großen Liebe. Dazu verschwendet sie kein Lächeln. Wie schon beim Debüt Walk Of Shame sind ihre Songs Sofortzünder. Countrifizierter Girl Rock’n Roll, Memphis Soul, swampy boogie Blues (sie ist Muddy Waters Fan) – egal ... [mehr]