Kommentar von Christine Dankbar

Streit um Impfstoff-Lieferung

Erst hieß es, es werde weniger Impfstoff in die EU geliefert, als bestellt wurde. Mehr ist es noch nicht, aber jetzt kündigt das Pharmaunternehmen Astrazeneca zumindest eine schnellere Auslieferung an. Statt am 15. Februar soll der Impfstoff nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters schon am 7. Februar in der EU eintreffen.

Internationaler Impfausweis © imago images/Eibner
Internationaler Impfausweis | © imago images/Eibner

Zuvor war noch von Schwierigkeiten bei Rohstoffherstellern die Rede gewesen. Möglicherweise wirkt der Druck der EU. Gestern gab es Gerüchte, dass die EU-Kommission ein Verbot für den Export von in der Europäischen Union hergestellten Corona-Impfstoffen in Drittstaaten verbieten will. Das wurde dementiert. Aber Aufklärung und Transparenz scheinen die Gebote der Stunde.

Ist die EU mit dem Druck und ihrer Forderung nach Aufklärung auf dem richtigen Weg? Ein Kommentar dazu von Christine Dankbar, Politikchefin bei der Berliner Zeitung.

Internationaler Impfausweis © imago images/Eibner
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