Kommentar von Anke Myrrhe

Berlin: Ist eine "Deutschland-Koalition" wirklich eine Option für Franziska Giffey?

Gut eine Woche nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin laufen die Sondierungen der Parteien auf Hochtouren. Die SPD sprach gestern mit der CDU und FDP. Inhalte wurden nicht bekannt. Beteiligte sprachen von guten und konstruktiven Verhandlungen.

Anke Myrrhe
Anke Myrrhe | © radioeins/Cora Knoblauch

Am Montagnachmittag haben sich die Berliner SPD und Berliner FDP zu ihrem ersten Sondierungsgespräch getroffen. FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja sagte vor Beginn der Gespräche, die FDP stehe für einen Neuanfang. Dem Sondierungsteam der FDP gehören neben Czaja der Landesvorsitzende Christoph Meyer, die Bundestagsabgeordnete Daniela Kluckert und die beiden Landesparlamentarier Paul Fresdorf und Björn Jotzo an.

Zuvor hatten bereits SPD und CDU gut fünf Stunden miteinander geredet. CDU-Chef Kai Wegner kündigte danach an, dass es in dieser Woche noch eine zweite Gesprächsrunde seiner Partei mit der SPD geben wird.

Am vergangenen Freitag hatten die Sozialdemokraten um Spitzenkandidatin Franziska Giffey bereits mit den bisherigen Koalitionspartnern Grüne und Linke sondiert.

Bei den Sondierungen wollen die Beteiligten ausloten, welche Schnittmengen es für eine mögliche Aufnahme von Koalitionsverhandlungen gibt.

Ist eine sogenannte "Deutschland-Koalition" wirklich eine Option für Franziska Giffey? Ein Kommentar dazu von Anke Myrrhe, stellvertretende Chefredakteurin des Tagesspiegels.

Anke Myrrhe
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radioeins Kommentator

Lorenz Maroldt

Chefredakteur des Tagesspiegels

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Er glaubt an die Zukunft des Printjournalismus. Das ist gut so, denn Lorenz Maroldt ist seit 2004 Chefredakteur des Berliner Tagesspiegels. Der Kölner Lorenz Maroldt wurde 1962 geboren. ... [mehr]