radioeins Kommentator - Markus Feldenkirchen

Vom Nachrichtenmagazin "Der Spiegel"

Markus Feldenkirchen
Markus Feldenkirchen | © Maurice Weiss

Seinen Jugendtraum, Fußballprofi bei Borussia Mönchengladbach zu werden, hat er verfehlt. Die Schauspielerei interessierte ihn nur kurz, dann entschied er sich für einen Beruf, der weniger mit Körperbeherrschung zu tun hat: Politischen Journalismus.

Feldenkirchen studierte Politikwissenschaften, Geschichte und Literaturwissenschaften an der Universität Bonn und der New York University. Später besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München. Nach drei Jahren als Parlamentskorrespondet beim "Tagesspiegel" wechselte er ins Hauptstadtbüro des SPIEGEL. Dort arbeitete er bislang als Redakteur, Reporter, stellvertretender Büroleiter, Washington-Korrespondent und aktuell als Politischer Autor und Koordinator für Meinungstexte. Seine regelmäßige SPIEGEL-Kolumne trägt den natürlich ironisch gemeinten Titel "Der gesunde Menschenverstand".

Feldenkirchen gewann den „Axel-Springer-Preis“, den Henri-Nannen-Preis, den Journalistenpreis der Körber-Stiftung sowie zweimal den deutsch-amerikanischen „Arthur-F.-Burns-Journalistenpreis“. In seiner Freizeit schreibt er Romane: 2010 erschien sein Debüt "Was zusammengehört" im Kein&Aber-Verlag, drei Jahre später "Keine Experimente", die dramatische Liebesgeschichte eines konservativen Bundestagsabgeordneten.

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Kommentar von Markus Feldenkirchen - Über den Sinn der Russland-Sanktionen des Westens

Die russische Wirtschaft leidet unter dem Krieg, den das Land gegen die Ukraine führt. Angesichts der massiven westlichen Sanktionen wegen des Ukraine-Krieges habe sich die russische Wirtschaft laut IWF-Prognose aber vergleichsweise gut behauptet. Sind die Russland-Sanktionen des Westens sinnvoll? Ein Kommentar dazu von Markus Feldenkirchen, politischer Autor beim Nachrichtenmagazin "DER SPIEGEL".