Harald Martenstein über - Leistungsansprüche

Harald Martenstein © imago images/Eventpress
imago images/Eventpress
Harald Martenstein | © imago images/Eventpress Download (mp3, 5 MB)

Harald Martenstein hat Corona, reißt sich aber zusammen, weil er das so gelernt hat. Ein bisschen mehr von dieser Einstellung wünscht er sich auch an Berliner Schulen.

In Berlin dauert die Grundschule regulär sechs Jahre. Es gibt aber auch ein paar Gymnasien, die schon mit Klasse fünf beginnen. Um diese aus politischen Gründen (keine Elitenbildung!) künstlich verknappten Gymnasiumsplätze gibt es oft heftige Kämpfe. Zur Frage Gymnasium oder Grundschule hat sich kürzlich die Qualitätsbeauftragte der Senatsschulverwaltung geäußert. Das Wort hat Ruby Mattig-Krone: Das Kind hat zwar super Noten und war in seinem kleinen Teich an der Grundschule ein großer Fisch, ist dann aber am Gymnasium erst mal überwältigt von dem neuen Tempo und es nicht gewohnt, dass alle anderen genauso gute oder bessere Leistungen zeigen. Aber wieso soll es ein grundsätzliches Problem sein, sich an ein neues Tempo gewöhnen zu müssen?

RSS-Feed
  • Harald Martenstein © imago images/Eventpress
    imago images/Eventpress

    Harald Martenstein über 

    Mythische Anfangszeiten und langjährige Weggefährten

    Im Herbst seiner Karriere denkt unser Kolumnist an die Anfänge zurück und erwägt eine Lesung mit seinem treuesten Weggefährten, einem kritischen Leserbriefschreiber.

  • Harald Martenstein © imago images/Eventpress
    imago images/Eventpress

    Harald Martenstein über 

    Das Statussymbol unter den Satzzeichen

    Unser Kolumnist hatte eine Doppelpunkt- und eine Gedankenstrich-Phase. Ein Essay über das Semikolon hat ihn nun so begeistert, dass es ihm Hoffnung macht. Nur, auf was?

  • Harald Martenstein © imago images/Eventpress
    imago images/Eventpress

    Harald Martenstein über 

    Über eine Schule in Pullach und die Frage wer zum Vorbild taugt

    Otfried Preußler schrieb mit 17 euphorisch über die Hitlerjugend. Später schwieg er darüber. Unser Kolumnist ist skeptisch, ob sich eine Schule deshalb umbenennen sollte.

  • Harald Martenstein © imago images/Eventpress
    imago images/Eventpress

    Harald Martenstein über 

    Über den Literaturbetrieb und das Phänomen des Womansplaining

    Auf einem Literaturfestival wird unser Kolumnist in ein Gespräch über ein Buch verwickelt. Er versteht nicht viel – und denkt über den Zerfall der Gesellschaft nach.

  • Harald Martenstein © imago images/Eventpress
    imago images/Eventpress

    Harald Martenstein über 

    Missliebige Gedanken und den Kampf gegen "Hass"

    Der Kult-Kolumnist Harald Martenstein macht sich in seiner Kolumne Gedanken um Nebensachen und Alltäglichkeiten ...

  • Harald Martenstein © imago images/Eventpress
    imago images/Eventpress

    Harald Martenstein über 

    Vergebung leicht gemacht

    Sein Sohn muss vor der Erstkommunion nicht mehr beichten, unser Kolumnist Harald Martenstein reagiert ernüchtert. Sogar Gott hat offenbar inzwischen seine Ansprüche gesenkt.

  • Harald Martenstein © imago images/Eventpress
    imago images/Eventpress

    Harald Martenstein über 

    Denunzianten gestern und heute

    Das Buchgeschenk einer Freundin regt Harald Martenstein zum Nachdenken über Denunzianten gestern und heute an.

  • Harald Martenstein © imago images/Eventpress
    imago images/Eventpress

    Harald Martenstein über 

    Die Führerschein- und die Heiratskrise

    Wer in Berlin den Führerschein machen oder heiraten möchte, braucht vor allem eines: Geduld. Auch Sterben kann unser Kolumnist dort nicht empfehlen.

Harald Martenstein © imago images/Eventpress
imago images/Eventpress

Zur Person - Harald Martenstein

Klug und nachdenklich. Mit seiner angenehmen Stimme erklärt er die alltäglichen Nebensachen unserer Welt. Harald Martenstein ist mit seiner Kolumne seit 2007 auf radioeins zu hören.