Art aber fair mit Marie Kaiser © radioeins/Jochen Saupe
radioeins/Jochen Saupe

Sie berichtet über Kunst in großen Museen und kleinen Galerien: Marie Kaiser ist unsere Expertin in Sachen Kunst. Immer mittwochs, immer im Schönen Morgen stellt sie Ihnen die neusten Ausstellungen vor, die einen Besuch wert sind.

Kotti-Shop / SuperFuture, Collage © Stefan Endewardt
Stefan Endewardt

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "Kotti-Shop/SuperFuture" in der Berlinischen Galerie

Der Kunst- und Projektraum "Kotti-Shop" befindet sich seit 2008 im Erdgeschoss des Neuen Kreuzberger Zentrums am Kottbusser Tor. An diesem Ort mitten in Berlin haben Julia Brunner und Stefan Endewardt als Kotti-Shop/SuperFuture zusammen mit den Nachbar*innen eine gemeinschaftliche künstlerische Praxis etabliert. Neben dem Verweilen gehören dazu unter anderem großformatige Installationen im Außenraum, gemeinschaftliche Spielplatzplanung und das wöchentliche Format "collagebasiertes Kaffeetrinken". Marie Kaiser berichtet darüber.

Helmut Newton, Patti Hansen in YSL, Promenade des Anglais, Nice 1976 © Helmut Newton Foundation, courtesy Condé Nast
Helmut Newton Foundation, courtesy Condé Nast

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "Chronorama: Photographic Treasures of the 20th Century" im Museum für Fotografie

Die Helmut Newton Stiftung zeigt in Kooperation mit der Pinault Collection mit "Chronorama: Photographic Treasures of the 20th Century" im Museum für Fotografie 250 Werke herausragender Fotograf*innen, darunter Helmut Newton, Diane Arbus, Robert Frank und Irving Penn. Marie Kaiser war schon in der Ausstellung und berichtet darüber.

Tania Bruguera, Where Your Ideas Become Civic Actions 2015, courtesy of the artist © Leandro Feal
Leandro Feal

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - Tania Bruguera: Lese-Performance im Hamburger Bahnhof

Heute Abend startet eine zeitintensive Kunst-Performance: Um 19 Uhr beginnt Tania Bruguera ihre Performance "Where your Ideas become Civic Actions", die dann bis Sonntagabend um 23 Uhr läuft. Die kubanische Künstlerin wird nicht alleine, sondern mit Unterstützung vieler anderer 100 Stunden lang in der Historischen Halle des Hamburger Bahnhofs aus Hannah Ahrendts Buch "Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft" lesen. Mehr dazu von radioeins-Kunstexpertin Marie Kaiser.

Josephine Baker by George Hoyningen-Huene © George Hoyningen-Huene Estate Archives
George Hoyningen-Huene Estate Archives

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "Josephine Baker: Icon in Motion" in der Neuen Nationalgalerie

"Viele Frauen sind nur auf ihren guten Ruf bedacht; aber die anderen werden glücklich." Das hat Josephine Baker mal gesagt. Als "Schwarze Tänzerin im Bananenrock" wurde Josephine Baker in den Kabaretts von Berlin und Paris weltberühmt. Die Ausstellung "Josephine Baker: Icon in Motion" in der Neuen Nationalgalerie will jetzt zeigen, wie viel mehr hinter dem Bild von der leicht bekleideten Tänzerin steckt. Eine vielschichtige und mutige Frau und eine Künstlerin, die bis heute Eindruck macht.

Gundula Schulze Eldowy: Robert Franks Augen im Rückspiegel, New York, 1990, aus der Serie Halt die Ohren steif!; © Gundula Schulze Eldowy
Gundula Schulze Eldowy

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - Halt die Ohren steif! Gundula Schulze Eldowy und Robert Frank

Die Foto-Ausstellung "Halt die Ohren steif! Gundula Schulze Eldowy und Robert Frank“ in der Akademie der Künste rekonstruiert Gundula Schulze Eldowys Werdegang von Ostberlin nach New York, von der Straight Photography zu einer poetischen Bildsprache. Präsentiert werden neben Filmen, Briefen und Dokumenten rund 230 Fotografien von Gundula Schulze Eldowy und Robert Frank, mit dem sie eine enge Künstlerfreundschaft verband. In ihrer Filminstallation portraitiert die Regisseurin Helke Misselwitz die Fotografin.

Art aber fair © IMAGO / Müller-Stauffenberg
IMAGO / Müller-Stauffenberg

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "The Bad Mother" im Haus am Lützowplatz

Was ist das bitte für eine Rabenmutter? Die ist eine richtige Glucke! Oder wie man das heute nennt: Helikopter-Mutter. Und nicht zu vergessen die böse Stiefmutter, die wir schon aus Märchen kennen. Was gibt es nicht alles an negativen Beschreibungen für Mütter. Eine Gruppen-Ausstellung im Haus am Lützowplatz setzt sich jetzt künstlerisch mit den gesellschaftlichen Erwartungen an Mütter auseinander. Der Titel: "The Bad Mother". radioeins-Kulturexpertin Marie Kaiser hat sich die Ausstellung angeschaut.

Bode Museum auf der Museumsinsel in Berlin
IMAGO / robertharding

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - Kunstjahr 2024 - ein Ausblick

Das neue Jahr hat gerade erst angefangen und vielleicht hat die eine oder der andere ja in Sachen Kunst gute Vorsätze getroffen. Öfter mal in eine Ausstellung zu gehen, das wäre auf jeden Fall eine gute Idee. Und Marie Kaiser verrät auch direkt, auf welche Ausstellungen wir uns 2024 besonders freuen können.

Marie Kaiser © radioeins/Jochen Saupe
radioeins/Jochen Saupe

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - Wohin an den Feiertagen?

Was ist das Beste an Weihnachten? Für viele sind es diese Tage, die herrlich unverplant zwischen den Jahren hängen. Für alle, die frei haben, oft eine wunderbare Zeit, die zum ungehemmten Abhängen einlädt. Falls Sie doch mal vor die Tür wollen, wenigstens kurz: Viele Museen haben geöffnet: ob allein oder mit der ganzen Familie - Marie Kaiser hat die besten Tipps für Kunstgenuss zwischen den Feiertagen zusammengetragen.

Art aber fair © IMAGO / Müller-Stauffenberg
IMAGO / Müller-Stauffenberg

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "Hands on nails" im Temporary Bauhaus Archiv

Weihnachten ist schön, aber auch anstrengend. Vor allem für alle, die im Einzelhandel arbeiten, im Friseursalon oder im Nagelstudio. Denn so kurz vorm Fest herrscht da Hochbetrieb. Alle wollen die Haare und die Nägel schön haben. Und passend dazu in der Vorweihnachtszeit macht auch das Temporary Bauhaus Archiv in Charlottenburg was mit Nägeln. Das Designmuseum widmet sich in der aktuellen Ausstellung "Hands on nails" dem Thema Nail Art.

Yannick Riemer in seiner Ausstellung © Marie Kaiser
Marie Kaiser

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - Yannick Riemer: "Zero Knowledge Proof"

In Berlin gibt es sehr viele Museen, unendlich viele Galerien und dazu noch jede Menge "off spaces" - also Kunsträume, die noch nicht so bekannt sind, aber oft spannende Kunst zeigen. Im Kunstraum "Zuostant" in der Nähe des Leopoldplatzes in Berlin-Wedding, zeigt der junge Berliner Künstler Yannick Riemer gerade seine Ausstellung "Zero Knowledge Proof". Marie Kaiser war dort und berichtet darüber.

Ausstellungsansicht "Munch. Lebenslandschaft" © David von Becker
David von Becker

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "Munch. Lebenslandschaft" im Museum Barberini

Er ist für seine eindringlichen Darstellungen elementarer menschlicher Empfindungen bekannt. Doch eine ebenso wichtige Rolle spielte Edvard Munchs Faszination für die Natur. Die Ausstellung "Munch. Lebenslandschaft" im Museum Barberini erforscht erstmals die Bedeutung von Munchs Naturdarstellungen. Cora Knoblauch hat die Ausstellung besucht und berichtet darüber.

Art aber fair © IMAGO / Müller-Stauffenberg
IMAGO / Müller-Stauffenberg

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "her0" von Selma Selman im Gropius Bau

Aus Schrott Gold machen - das hört sich an nach Zauberei, Wunschvorstellung oder vielleicht ganz einfach nach Recycling. Die junge bosnische Künstlerin Selma Selman macht genau das, aber nicht in der Werkstatt oder im Labor, sondern im Museum. Mit dabei ist meist ihre bosnische Familie. Und als sie ihre erste große Einzelausstellung in Deutschland am vergangenen Wochenende im Gropius Bau eröffnet hat, standen 1000 Leute Schlange, um das zu sehen. Mehr dazu von radioeins-Kunstexpertin Cora Knoblauch.

Die Retrospektive von Lee Ufan ist im Hamburger Bahnhof zu sehen. © rbb/Marie Kaiser)
rbb/Marie Kaiser

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - Lee Ufan im Hamburger Bahnhof

Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste Retrospektive des Malers und Bildhauers Lee Ufan in Deutschland. Lee zählt zu den wichtigsten Vertreter*innen der Mono-ha-Schule in Japan und der Dansaekhwa-Bewegung in Korea, die sich parallel zu anderen minimalistischen Kunstströmungen entwickelte. Marie Kaiser war in der Ausstellung und berichtet darüber.

Bruno Pélassy with Starfish, Coco Beach, Nizza, 1997 © Laura Cottingham
Laura Cottingham

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "The Order of the Starfish" von Bruno Pélassy im Haus am Waldsee

Bruno Pélassy hat nie Kunst studiert, war ursprünglich Textil- und Schmuckdesigner, fing dann aber an zu malen, zu zeichnen, zu performen und schuf Skulpturen, Filme und Werke zwischen Schmuckstück und Kunst. In seinen Arbeiten trafen oft Dramatik und Witz aufeinander, dabei schöpfte er immer wieder aus dem Surrealismus. Vor über 20 Jahren starb Pélassy mit nur 36 Jahren. Das Haus am Waldsee ehrt den Künstler mit einer ersten größeren Ausstellung in Deutschland. Mehr dazu weiß radioeins-Kunstexpertin Marie Kaiser.

Foto-Ausstellung "Grünzeug" in der Berlinischen Galerie
rbb/Marie Kaiser

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "Grünzeug: Pflanzen in der Fotografie der Gegenwart" in der Berlinischen Galerie

Die einen haben die ganze Wohnung voller Pflanzen, die anderen sagen: Bleib mir weg mit dem Grünzeug! Die einen zieht es ständig in den Wald, die anderen finden eher pflanzenfreie Schottergärten schön. Eine Foto-Ausstellung in der Berlinischen Galerie lotet jetzt unser oft sehr ambivalentes Verhältnis zur Natur aus: "Grünzeug. Pflanzen in der Fotografie der Gegenwart" heißt die Ausstellung. Marie Kaiser war dort und berichtet darüber.

Art aber fair © IMAGO / Müller-Stauffenberg
IMAGO / Müller-Stauffenberg

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "The Great Repair" in der Akademie der Künste

Wegschmeißen und neu kaufen? Oder vielleicht doch lieber reparieren? Diese Frage stellt man sich im Alltag ständig, wenn mal wieder was kaputt geht. Die Waschmaschine, ein Schuh oder der Lieblingspulli. Doch nicht nur im Kleinen, sondern auch im Großen könnte mehr Reparatur nicht schaden: Bei den Häusern, in denen wir leben und arbeiten zum Beispiel. Die Ausstellung "The Great Repair" in der Akademie der Künste will eine Revolution des Reparierens anstiften. Wie will uns "The Great Repair" denn davon überzeugen, dass es Zeit für eine Reparaturrevolution ist? Das weiß radioeins-Kunstexpertin Marie Kaiser.

Präsentation der Spielzeug-Wunderkammer für die Ausstellung "Mark Dion. Delirious Toys" im Oktober 2023 im Museum Nikolaikirche © Stadtmuseum Berlin | Foto Michael Setzpfandt
Stadtmuseum Berlin | Foto Michael Setzpfandt

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "Mark Dion. Delirious Toys" im Museum Nikolaikirche

Das Stadtmuseum Berlin besitzt eine der größten Spielzeugsammlungen Deutschlands mit 70.000 Objekten. Der US-amerikanische Objekt- und Installationskünstler Mark Dion hat Wochen im Depot des Stadtmuseums verbracht und schließlich 700 Spielzeuge ausgewählt und hat daraus eine Kunstausstellung gemacht - eine Spielzeug-Wunderkammer. Zu sehen in der Berliner Nikolaikirche. Mehr zu dieser Ausstellung von radioeins-Kunstexpertin Marie Kaiser.

Art aber fair © IMAGO / Müller-Stauffenberg
IMAGO / Müller-Stauffenberg

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - Mary Ellen Mark . Encounters im C/O Berlin

"Mary Ellen Mark . Encounters" ist die weltweit erste umfassende Retrospektive über das Werk der berühmten Fotografin. Die Ausstellung, kuratiert von Melissa Harris und Sophia Greiff (C/O Berlin Foundation), wurde in enger Zusammenarbeit mit dem im New Yorker Familienbesitz befindlichen Archiv der Fotografin, der Mary Ellen Mark Foundation, konzipiert. Sie präsentiert bekannte und unbekannte Prints zusammen mit raren Archivmaterialien wie Kontaktbögen, Briefen und Notizbüchern. Mehr dazu von radioeins-Kunstexpertin Marie Kaiser.

Art aber fair © IMAGO / Müller-Stauffenberg
IMAGO / Müller-Stauffenberg

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "General Idea" im Gropius-Bau

A-I-D-S - eine Skulptur mit diesen vier silbernen Buchstaben im Großformat steht seit vergangener Woche vorm Gropius Bau. Schon jetzt kleben darauf viele Aufkleber, andere haben mit Stiften einen Spruch oder eine Zeichnung hinterlassen. Und diese Mitgestaltung ist kein Vandalismus, sondern ausdrücklich erwünscht. Die AIDS-Skulptur ist Teil einer großen Retrospektive der kanadischen Künstlergruppe "General Idea", die im Gropius Bau zu sehen ist. Mehr dazu von Marie Kaiser.

Edvard Munch, Rot und Weiß, 1899–1900, Foto: © MUNCH, Oslo / Halvor Bjørngård
MUNCH, Oslo / Halvor Bjørngård

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - Edvard Munch in der Berlinischen Galerie

Das Gemälde "Der Schrei" von Edward Munch ist so berühmt, dass er ein eigenes Emoji hat. Was wohl wenige wissen ist, dass der norwegische Künstler eine ganz besondere Beziehung zu Berlin hatte und viele Jahre in Berlin gelebt, gemalt und gefeiert hat. All dies thematisiert eine neue Munch-Ausstellung in der Berlinischen Galerie mit dem Titel "Der Zauber des Nordens", die am Donnerstagabend zum Start der Berlin Art Week eröffnet. Unsere Kunstexpertin Marie Kaiser stimmt uns schon mal auf die Ausstellung ein.

Ausstellung "speicherN Kollektivität - Die Kunst Viele zu sein" © rbb/Marie Kaiser
rbb/Marie Kaiser

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "speicherN Kollektivität - Die Kunst Viele zu sein" im ehemaligen Getreidespeicher

Marie Kaiser führt uns an einen „Lost Place“ zwischen Bergholz-Rehbrücke und Potsdam: Dort ragt ein alter DDR-Getreidespeicher 30 Meter in die Luft. Jahrelang hat der Betonriese brach gelegen. Nun wird in dem ehemaligen Getreidesilo aus dem Jahr 1961 zeitgenössische Kunst gezeigt. Schon zum zweiten Mal präsentiert ein Potsdamer Künstlerkollektiv dort eine Ausstellung - diesmal mit dem Titel "speicherN Kollektivität - Die Kunst Viele zu sein".

Ausstellungsansicht „Isa Genzken. 75/75“, Neue Nationalgalerie, 2023 abgebildet: NOFRETETE – DAS ORIGINAL, 2012 (Private collection Rhineland) Foto: Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / Jens Ziehe Courtesy Galerie Buchholz © VG Bild-Kunst, Bonn 2023
VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "Isa Genzken. 75/75" in der Neuen Nationalgalerie

Die Neue Nationalgalerie ehrt Isa Genzken anlässlich ihres 75. Geburtstags mit der Ausstellung "Isa Genzken. 75/75" und zeigt 75 Skulpturen aus allen Schaffensphasen der deutschen Künstlerin von den 1970er-Jahren bis heute. Zu sehen sind unter anderem Hauptwerke wie das 10 Meter lange "Blau-grau-gelbes Hyperbolo 'MBB'" (1981), "Atelier" (1990), "Venedig" (1993), "Nofretete – Das Original" (2012) oder "Schauspieler" (2013).

Ausstellungsansicht "Eva Fàbregas. Devouring Lovers", Hamburger Bahnhof - Nationalgalerie der Gegenwart © Jacopo La Forgia
Jacopo La Forgia

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "Devouring Lovers" von Eva Fàbregas im Hamburger Bahnhof

Eva Fàbregas bespielt die historische Halle des Hamburger Bahnhof mit einer monumentalen, ortsspezifischen Installation. Die bislang größte Einzelausstellung der Künstlerin erweitert die Grenzen des Skulpturalen und lädt die Besucher zu einem sinnlichen Raumerlebnis ein. radioeins-Reporterin Marie Kaiser stellt die Ausstellung vor.

Eine neue Ausstellung in der Alten Nationalgalerie in Berlin nimmt die Kunstmetropolen München, Wien und Berlin um 1900 in den Blick © imago images/epd
imago images/epd

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "Secessionen. Klimt, Stuck, Liebermann" in der Alten Nationalgalerie

Für alle, die kein "Latinum" haben, hier eine kleine Latein-Lektion. Das Wort "Secession" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Abspaltung, Absonderung". Dass sich eine Kunstbewegung "Secession" genannt hat, ist natürlich kein Zufall. Es ging darum, sich vom etablierten Kunstbetrieb abzuspalten und fortschrittliche Kunst zu zeigen. Und das passierte Ende des 19. Jahrhunderts in gleich drei Städten: Wien, München und Berlin In der Alten Nationalgalerie feiert jetzt eine Ausstellung alle drei Secessionen. Mehr dazu von radioeins-Kunstexpertin Marie Kaiser.

Art aber fair © IMAGO / Müller-Stauffenberg
IMAGO / Müller-Stauffenberg

Art aber fair - die Kunstkritik auf radioeins - "Unendliche Ausstellung" im Hamburger Bahnhof

Die Unendliche Ausstellung vereint 19 Installationen, Interventionen und Skulpturen aus der Sammlung des Hamburger Bahnhofs, die fest installiert und dauerhaft präsent sind. Ein Rundgang führt durch alle Gebäudeteile des Museums, in den Garten und auf die angrenzenden Flächen. Erstmals werden auf diesem Wege Sammlung, Gebäude, Geschichte und Nachbarschaft des Museums miteinander verbunden.“ Das erstaunliche: Unter dem neuen Direktorenteam ist es gelungen, nach 18 Kunstwerken für den Hamburger Bahnhof, die von Männern gemacht wurden, das erste von einer Frau anzukaufen. Mehr zur Ausstellung von radioeins-Kunstexpertin Marie Kaiser.