Eine Zeitreise in die 90er Jahre

Kino Central

in Mitte

Im Herzen von Berlin, in den romantischen Haus Schwarzenberg Höfen, befindet sich das Kino Central. Seit 1996 flimmern die Filme über die Leinwand. In den zwei Kinosälen werden alle Filme in der Originalfassung.

Kino Central
Kino Central | © radioeins

In einer einzigartigen alternativen Ecke in Berlin Mitte, in der es noch aussieht wie in den 1990er Jahren versteckt sich das Kino Central. „Es ist ein bisschen wie eine Zeitreise“, sagt Iris Praefke, Geschäftsleiterin des Kinos. Die baulichen Gegebenheiten der Höfe machen das Kino für sie besonders.

2013 hat Iris Praefke das Kino mit Wulff Sörgel übernommen. Inhaltlich haben die beiden nicht viel verändert, sondern sich der Tradition und dem internationalen Publikum angepasst. Filme werden meist in der Originalversion mit deutschen Untertiteln gezeigt, vor allem viele Independentfilme in englischer oder französischer Sprache. Kinderkino sowie viele Sondervorstellungen mit Gästen und Festivals runden das Programm ab. 2019 fand zum ersten Mal das Animationsfilmfestival im Kino Central statt. Darüber hinaus waren aber auch ein Kurzfilmfestival, ein taiwanesisches und ein israelisches Filmfestival zu Gast.

Am Tresen gibt es alles, was man für einen gelungenen Kinoabend braucht, und die Wartezeit bis zum Filmanfang kann man auf der gemütlichen Terrasse bei einem Glas Weißwein verbringen. Die Atmosphäre in den zugewachsenen Höfen ist abends besonders romantisch. Häufig werden Filme bis Mitternacht oder noch später in der Nacht gezeigt. Die Terrasse vor dem Kino ist auch ist einer der Lieblingsorte von Praefke.