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Der Talk von radioeins und rbbKultur am Diversity-Tag

Täglich erleben Menschen in Berlin und Brandenburg Rassismus - auch in Form von Sprache. In der Reihe "Nenn mich nicht" in Zusammenarbeit mit rbb Kultur hören wir ihnen zu. Es geht um Worte, die verletzen und respektvolle Alternativen.

Nenn Mich Nicht

Der Talk von radioeins und rbbKultur am Diversity-Tag

Dienstag, 18.05.2021, ab 19 Uhr auf radioeins.de und im Radio
 
Wie schaffen wir es, mehr Vielfalt zu leben und gemeinsam gegen Rassismus zu kämpfen? Welche Rolle spielt unsere Sprache und unser Sprechen dabei? Was müssen Institutionen und Unternehmen ändern, um mehr Gleichberechtigung möglich zu machen?

Die Moderatorinnen Hadnet Tesfai (rbbKultur) und Sophia Wetzke (radioeins) reden über ein fundamentales Problem in Deutschland: Rassismus. Mit den Autor*innen Dr. Natasha A. Kelly, Olga Grjasnowa und Mohamed Amjahid, der Wissenschaftlerin Josephine Apraku, mit dem Politiker Jeff Kwasi Klein sowie dem Direktor des Museums für islamische Kunst Prof. Stefan Weber.

Ab 19 Uhr auf radioeins.de, in den Mediatheken von rbb und ARD, auf YouTube, im Radio und um 01:45 Uhr im rbb Fernsehen.

Video

Nenn mich nicht: Sophia Wetzke und Hadnet Tesfai © rbb/Gundula Krause

Nenn mich nicht - Der Talk von radioeins und rbbKultur

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Der Talk

Nenn mich nicht: Sophia Wetzke und Hadnet Tesfai © rbb/Gundula Krause
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Zum Nachhören

Nenn mich nicht... Der Talk von radioeins und rbbKultur am Diversity-Tag

Moderatorin: Sophia Wetzke und Hadnet Tesfai

Wie schaffen wir es, mehr Vielfalt zu leben und gemeinsam gegen Rassismus zu kämpfen? Welche Rolle spielt unsere Sprache und unser Sprechen dabei? Was müssen Institutionen und Unternehmen ändern, um mehr Gleichberechtigung möglich zu machen?

Nenn mich nicht: Sophia Wetzke und Hadnet Tesfai © rbb/Gundula Krause
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"Unterdrückt", "Fidschi", "Mulatte"

Mit den Worten "Nenn mich nicht" startet jede der zehn Folgen der Social-Video-Reihe, die auf dem Instagram-Kanal von radioeins veröffentlicht wurden. In jeder Folge spricht eine Person eine Minute lang über ein Wort, das sie mit Bezug auf sich selbst nie wieder hören will.

Nenn mich nicht
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"Wie mächtig Worte sind"

Sprache und Rassismus

„Durch Sprache bestimmen wir, wer dazugehört und wer nicht,“ sagt Jeff Kwasi Klein. Und wir finden: Er hat Recht. Deshalb haben wir People of Color gefragt, wie sie nie wieder genannt werden wollen: jeden Samstag und Dienstag spricht eine Person of Color eine Minute lang über ein Wort, das sie nie wieder hören will.

Die neue Video-Reihe #nennmichnicht von radioeins und rbb Kultur zeigt so, wie Rassismus und Sprache zusammenhängen. Es geht um Vorurteile - manchmal verpackt als gut gemeinte "Komplimente", aber auch um offen rassistische Beleidigungen.

Nenn mich nicht "Unterdrückt" - Yasmin Ayhan
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Yasmin Ayhan: "Unterdrückt"

Immer wieder "unterdrückt" genannt zu werden von Leuten, die sie gar nicht kennen – das steht Poetryslammerin Yasmin Ayhan bis zum Hals. "Es nervt, dass Leute mir das unterstellen. Wenn eine Frau sich ausziehen darf, darf sie sich auch anziehen."

Nenn mich nicht "Mulatte" - Nadja Benaissa
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Nadja Benaissa: "Mulatte"

Rassistische Worte sind Nadja Benaissa schon in einem lockeren Umfeld begegnet: "Spaßmäßig" hat man sie "Mulatte" genannt. Aber für die Sängerin ist es kein Spaß, wenn ein Wort Kinder eines schwarzen und eines weißen Elternteils mit Maultieren vergleicht – dem "Bastard aus Pferd und Esel".

Nenn mich nicht "Geh nach Hause" - Jaafar Abdul Karim
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Jaafar Abdul Karim: "Geh nach Hause"

Wenn der Journalist Jaafar Abdul Karim für die Deutsche Welle unterwegs ist, begegnen ihm immer wieder Menschen, die ihm sagen: "Geh nach Hause." Ein absurder Satz für ihn, denn: "Deutschland ist mein Zuhause." "Du könntest mich fragen: Bist du hier Zuhause? Dann kommen wir miteinander ins Gespräch. Aber diese Ausgrenzung ist für mich ein No-Go."

Nenn mich nicht: Hadnet Tesfai "Akzentfrei"
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Hadnet Tesfai: "Akzentfrei"

Hadnet Tesfai hat ihre Moderatorinnen‑Karriere bei Fritz vom rbb begonnen. Später führte ihr Weg zu red! und arte. Obwohl sie schon seit 20 Jahren in deutschen Medien zu hören ist, machen ihr immer noch Menschen „Komplimente“ für ihr akzentfreies Deutsch. Gar nicht schmeichelhaft, findet Hadnet.

Nenn mich nicht: Fikri Anil Altintas "Macho"
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Fikri Anil Altintas: "Macho"

Als Journalist interessiert sich Fikri Anil Altintas für Männlichkeit und die Rollen, die Männern zugeschrieben werden – in muslimischen Familien wie seiner eigenen oder von der weißen Mehrheitsgesellschaft.

Nenn mich nicht: Zeina Nassar "Fehl am Platz"
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Zeina Nassar: "Fehl am Platz"

Mit 13 hat Zeina Nassar begonnen, das zu tun, wofür sie heute berühmt ist: Boxen. Dass man als Frau mit Kopftuch genauso kämpfen kann wie jede andere im Ring, musste sie vielen erst beweisen.

Nenn mich nicht: Frank Joung "Fidschi"
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Frank Joung: "Fidschi"

Für seinen Podcast "Halbe Katoffl" spricht Frank Joung mit Deutschen, die nichtdeutsche Wurzeln haben. Er selbst hat Familie in Korea und wollte schon immer “was mit Migrationshintergrund” machen.

Nenn mich nicht: Mohamed Amjahid "Nafri"
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Mohamed Amjahid: "Nafri"

In seinen Büchern und Texten beschäftigt sich Mohamed Amjahid mit Rassismus und der Frage, wie unsere Gesellschaft gerechter werden kann.

Jeff Kwasi Klein: Quoten-Schwarzer © rbb
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Jeff Kwasi Klein: Quoten-Schwarzer

Empowerment – darum geht es Jeff Kwasi Klein als Projektleiter beim Schwarzen Bildungsverein „Each One Teach One“ und in seiner politischen Arbeit für die Grünen.