So24.03.
09:00 - 12:00

Zwei auf Eins

mit Daniel Finger und Sven Oswald

Zwei Mann, ein Thema: Über.

Daniel Finger © radioeins, Jim Rakete

Über Medien
Wir sprechen mit dem radioeins-Kolumnisten Stefan Niggemeier über sein Online-Magazin "Übermedien" - also wir drehen den Spieß mal um und reden mit dem Medienkritiker über sein eigenes Medium... 

Über den Wolken
Mit Reinhard Mey, der immer noch fleißig tourt, wollen wir über sein Leben und eines seiner bekanntesten Lieder sprechen.
 
Über den Überlebenskampf im Wasser
Der Deutsche Arne Murke fiel Anfang März 20 Seemeilen vor der neuseeländischen Küste von Bord. Mehr als drei Stunden lang trieb er im offenen Meer – am Leben ist er nur noch dank eines Überlebenstricks der Navy Seals: Er machte aus einer Hose eine improvisierte Schwimmweste. Wir sprechen mit ihm über den Trick und über die längsten drei Stunden seines Lebens.
 
Über-Ich
Freuds Struktur-Modell der menschlichen Psyche von 1923 besteht aus dem ES, dem ICH und dem ÜBER-ICH - Es gilt eigentlich als längst überholt, trotzdem kursiert es noch auf vielen Psychologie-Seiten und ist in den Köpfen der Menschen präsent. Wir sprechen mit einer Psychologin über das Über-ich und was das eigentlich (nach Freud) sein soll und über modernere Varianten von Modellen der menschlichen Psyche.
 
Übertragung von Krankheiten im Zeitalter der Impfgegner
In Deutschland wird die Impfdiskussion schon länger hitzig geführt, dabei sind fehlende Impfungen ein globales und kein deutsches Problem, so die Weltgesundheitsorganisation WHO. Sie hat Anfang des Jahres Impfgegner als eines der größten globalen Gesundheitsrisiken ausgemacht. Auch deshalb wird immer wieder eine Impflicht gefordert. Wir sprechen mit unserem Arzt und Medizinjournalisten über das Phänomen der anscheinend wachsenden Zahl der Impfgegner und Impfmüden weltweit und was das für die Übertragung von Krankheiten bedeutet, gegen die eigentlich eine einfache Impfung schützt.
 
Vermeintliche Überflieger
Viele Eltern vermuten schnell, dass ihr Kind hochbegabt ist, wenn es Probleme in der Schule oder im sozialen Umfeld hat. Zahlreiche Studien belegen aber, dass hochintelligente Kinder in der Regel keine Außenseiter sind, die Schwierigkeiten machen. Sie haben nicht häufiger Allergien und brauchen auch nicht weniger Schlaf, sind meist weder ängstlich noch hochsensibel, suchen sich nicht nur ältere Spielkameraden und wollen auch nicht unentwegt über Erwachsenenthemen sprechen. Und sie werden auch in einer sogenannten Regelschule nicht zwingend depressiv. Wir sprechen mit einem Intelligenzforscher, der sich seit vielen Jahrzehnten mit diesen Kindern und ihren Eltern beschäftigt und auch mit jenen, die keine Überflieger sind, aber deren Eltern dies nicht wahr haben wollen.