Soundcheck

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Das musikalische Quartett

Die Meinungen der Soundchecker sind hemmungslos subjektiv, euphorisch und polemisch – also immer voller Begeisterung für die Musik. Wenn Sie finden, das Quartett liegt völlig richtig oder auch total daneben, dann melden Sie sich...

21.09.2018

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Piano & A Microphone von Prince

Piano & A Microphone 1983 von Prince
Warner

Vor zwei Jahren starb Prince an einer Überdosis Schmerzmittel und dafür, dass zu sich zu seinen Lebzeiten Wunderdinge über sein Archiv erzählt wurden, in dem tausende von unveröffentlichten Aufnahmen lagern sollten, ist erstaunlich wenig erschienen. Nun kommt „Piano & A Microphone 1983“, auf der Prince zu Klavierbegleitung singt. Schön. Die Welt dreht sich trotzzdem einfach weiter. Tobias Rapp [mehr]

21.09.2018

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>>> von Beak

>>> von Beak
Temporary Residence

Ist das noch ein Nebenprojekt? Als Soundarchitekt von Portishead hat Geoff Barrow seit zehn Jahren nichts mehr veröffentlicht, mit Beak> sind es nun im selben Zeitraum drei Alben. Und die werden immer besser: Der etwas generische Krautrock der ersten beiden Platten verwildert zusehends im Seventies-Irrgarten, wo zwischen den Ablegern von Traditionsgewächsen (Can, King Crimson, Robert Wyatt) neuerdings richtig gute Songs wuchern. Jörg Wunder (Tagesspiegel) [mehr]

21.09.2018

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Mith von Lonnie Holley

Mith von Lonnie Holley
Jagjaguwar (Cargo Records)

Man kann das zentrale Stück dieser Platte „I Woke Up In A Fucked-Up America“ als Kommentar zu aktuellen Situation verstehen. Lonnie Holley aber, der Mittsechziger Multi-Media Künstler wurde bereits in ein fucked-up America hineingeboren. In den schwer rassistischen Süden, als eines von unzähligen Kindern, ohne Chance. Eigentlich. Aber er entwickelte eine eigene Sprache in der bildenden Kunst und seine Werke schafften es bis ins Weiße Haus. Seit ein paar Jahren macht er auch Musik. Halluzinierende Meditationen, die mal wahnsinnig packend sind, mal aber auch zu umkoordiniert mäandern, als ... [mehr]

21.09.2018

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Chris von Christine and the Queens

Chris von Christine and the Queens
Because Music

Ganz neu im Genre-Regal: Pansexueller Powerballadenpop mit Sounds aus den Achtzigern und Identitätspolitik aus der Gegenwart. An den besten Stellen ihres neuen Albums spielt Héloïse Letessier – alias Christine and the Queens oder neuerdings einfach Chris – zu knuckelnden Funkrhythmen nicht-binäre Soli auf dem Umhängekeyboard. Wenn ihr jetzt noch ein paar Melodien einfallen, könnte sie richtig groß werden. Jens Balzer [mehr]

14.09.2018

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True Meanings von Paul Weller

True Meanings von Paul Weller
Parlophone

Eintritt ins Alterswerk oder kurze Entspannungsphase: „Modfather“ Paul Weller gibt sich auf seinem neuen Album akustisch und verinnerlicht. Statt über Politik und Weltwirren, säuselt er über Liebe und Natur. Das hat schöne Momente, aber wo sind Wut und Energie geblieben?  Andreas Borcholte, Spiegel Online [mehr]