Art aber fair - Nina Canell: "Tectonic Tender"

in der Berlinischen Galerie

Nina Canell mit "Tectonic Tender" in der Berlinischen Galerie
Gerd Roth/dpa
Nina Canell mit "Tectonic Tender" in der Berlinischen Galerie | © Gerd Roth/dpa Download (mp3, 6 MB)

Wie schön wäre es, an einem Tag wie heute, einfach einen Tag am Meer zu verbringen. Die aktuelle Ausstellung in der Berlinischen Galerie kann immerhin ein bisschen Strandgefühl liefern.

Die schwedische Bildhauerin und Installationskünstlerin Nina Canell macht dort Kunst aus sieben Tonnen Muscheln aus der Nordsee.

Marie Kaiser war dort und berichtet darüber.

Was erwartet die Besucher*innen: Die Künstlerin Nina Canell hat in einer großen Halle der Berlinischen Galerie in Kreuzberg einen kleineren rechteckigen Raum eingebaut. Es ist eine Konstruktion aus Rigipswänden und Kanalstreben. Den Raum kann man durch drei Türen betreten. Der komplette Boden ist voll kleiner Muscheln - bräunlich, grau, manche schimmern weiß oder leicht rosa - und man darf den Boden betreten.

Nina Canell hat sich lange mit einem Material beschäftigt, von dem wir Menschen ständig umgeben sind: Beton. Und um Beton herzustellen, werden gemahlene Muscheln gebraucht.

Für Nina Canell ist diese Arbeit eine Art riesige Skulptur im Raum, eine Skulptur, die sich ständig verändert, dadurch dass die Besucher*innen die Muscheln durch ihre Schritte immer kleiner mahlen.

Die Ausstellung "Tectonic Tender" von Nina Canell ist noch bis 22. August zu sehen in der Berlinischen Galerie in der Alten Jakobstraße in Berlin-Kreuzberg. Geöffnet ist an allen Tagen außer dienstags. 10 ermäßigt 6 Euro kostet der Eintritt.

Art aber fair
IMAGO/Christian Ditsch

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