Zur Zusammenarbeit verdammt - Hertha und Windhorst - wie geht es weiter?

Hertha-Investor Lars Windhorst © dpa/Soeren Stache
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Investor Lars Windhorst will raus bei Hertha BSC. Und der Verein will ihn beim Verkauf seiner Anteile unterstützen. Doch einfach dürfte das nicht werden.

Es war von Anfang an keine einfache Beziehung zwischen Hertha BSC und Investor Lars Windhorst. Er hatte mit dem Verein viel vor, wollte Hertha zum "Big City Club" formen und pumpte deshalb 374 Millionen Euro in den Verein. Aber statt international, spielte Hertha gegen den Abstieg. Und das Verhältnis wurde immer schlechter.

Im Moment deutet viel darauf hin, dass Windhorst sogar versucht hat, hinterrücks durch Spionage mittels einer israelischen Detektei, den damaligen Präsidenten Gegenbauer aus dem Amt zu drängen.

Inzwischen ist die Beziehung total zerrüttet – aber wie kommt man voneinander los? Im Streit mit der Spitze von Hertha BSC bietet Investor Lars Windhorst dem Verein den Rückkauf seiner Anteile an. Es gebe keine Basis und keine Perspektive mehr für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, hieß es in einer am Mittwoch verbreiteten Erklärung.

Andreas Ulrich und Kerstin Hermes sprechen darüber mit Dagrun Hintze, Theaterautorin, Schriftstellerin und Fußballkennerin.

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