Album der Woche - Shot Shot Cherry von Lola Marsh

Shot Shot Cherry von Lola Marsh © Universal
Shot Shot Cherry von Lola Marsh | © Universal

Die Kernmitglieder der israelischen Band Lola Marsh, Yael Shoshanna Cohen und Gil Landau, begannen mit der Arbeit an „Shot Shot Cherry“ während der ersten Welle der Pandemie, als sie in ihren jeweiligen Wohnungen in Tel Aviv eingeschlossen waren. Das Schaffen von Musik unter restriktiven Umständen brachte die Band dazu, mit kantigeren Klängen und Dance-Elementen zu experimentieren und gleichzeitig den unverwechselbaren, magnetischen Indie-Pop-Stil, für den sie bekannt sind, weiter zu vertiefen.

„Shot Shot Cherry" verwebt farbenfrohe Retro-Texturen mit kraftvoller Lyrik und liefert so einen Soundtrack, der eingängig und kathartisch zugleich ist. Der Titelsong handelt von der Hilflosigkeit, die durch die Pandemie hervorgerufen wurde, und wurde geschrieben, nachdem das Duo seine Europatournee abbrechen und nach Hause zurückkehren musste. Satte Harmonien und eine tanzbare Untermalung stehen im Kontrast zu dem nur allzu eindringlichen Text "The world's about to end / So drink up and pretend".



Die Veröffentlichung wird von einem Musikvideo begleitet, das in Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Architekten A.T. Mann entstand und am Ramon Intl Airport, einem der von ihm entworfenen Gebäude, gedreht wurde. Lola Marsh entfesselt ihre musikalische Energie in den leeren Hallen, auf dem Dach und im Tower des Flughafens und setzt die Welt wieder in Bewegung.

Zur Inspiration für den Titelsong erklärt Lola Marsh: "'Shot Shot Cherry' wurde in einer Zeit der globalen Unsicherheit geschrieben. Mitten in unserer Europatournee mussten sie alles abbrechen und nach Hause zurückkehren. „Wir fühlten uns deprimiert, hilflos und konnten, wie der Rest der Welt, nur noch warten. Also schrieben wir diesen Song, und der Text schrieb sich wie von selbst“, sagt Yael Cohen.

Lola Marsh kreieren Musik, die kluge Texte mit tiefen, warmen Harmonien verbindet. Der kometenhafte Aufstieg des Duos begann 2016 mit der Veröffentlichung ihrer beeindruckenden Debüt-EP "You're Mine". Darauf folgte 2017 ihre erste LP, Remember Roses, die mehr als 72 Millionen Spotify-Streams erreichte. Den Erfolg setzten sie mit ihrem zweiten Album „Someday Tomorrow Maybe“ fort, das über 50 Millionen Spotify-Streams erreichte. Nebenbei schrieben Cohen und Landau einen Song für den Kevin Costner-Film „Criminal“ (2016), nahmen 2018 eine Coverversion von Frank Sinatras "Something Stupid" für die AMC-Serie „Better Call Saul“ auf und steuerten ihren Song "Only For A Moment" zum Netflix-Film „Purple Hearts“ (2022) bei.

(Universal)

 

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Album der Woche © IMAGO/hurricanehank
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