Podcast The End
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Ralph Caspers © Johannes Haas
Johannes Haas

The End - #31 Ralph Caspers: Trauern ist nicht das Problem, sondern die Lösung

Jeder kennt ihn aus der Sendung mit der Maus oder den vielen anderen Wissensschaftssendungen, die er moderiert. Und seine Art die Welt, das Leben, die Wissenschaft und eben auch den Tod zu erklären, hat wohl mindestens eine Generation geprägt. Ralph Caspers hat selbst mit 15 seinen Vater verloren und vor einigen Jahren begonnen sich in der Trauerarbeit zu engagieren. In seinem Buch "Wenn Papa jetzt tot ist, muss er dann sterben?", versucht er für jede Altersstufe und für jede Frage rund um Sterben Antworten zu finden. Ein aufklärerisches Gespräch über Kinder, die viel mehr verstehen als Erwachsene oft denken, über Trauer, Verluste und darüber, dass jeder so trauern darf, wie er will.
Podcast The End
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The End - #30 Sybille Wetzel – Das Herz bekommt keine Demenz

Als Bestatter hat Eric immer wieder mit Hinterbliebenen Kontakt, die demente Angehörige haben oder mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind und die gerade ihren Partner/ ihre Partnerin verloren haben. Der Umgang mit demenzerkrankten Menschen nach einem Sterbefall ist dabei eine besondere Herausforderung. Die Bestatterin Sybille Wetzel hat sich schon lange mit dem Thema beschäftigt und schult mittlerweile auch in Deutschland Bestatter oder Trauerredner in der Kommunikation mit dementen Hinterbliebenen. In Deutschland sind ca. 1,8 Mio. Menschen an Demenz erkrankt, das Thema wird immer mehr an Bedeutung gewinnen. Ein Gespräch besonders für Menschen mit dementen Angehörigen.
Josephine Janke
Josephine Janke

The End - #29 Josephine Janke - "Schädeldecke, Brusthöhle, Lunge, Herz"

Die Rechtsmediziner in Berlin sind nicht nur für die Leichenöffnungen (Obduktionen) bei Verdacht auf ein Kapitaldelikt im Auftrage der Berliner Staatsanwaltschaft tätig. Oft werden auch Opfer von Gewaltverbrechen in Krankenhäusern oder ambulant untersucht. Täteruntersuchungen und -begutachtungen stehen ebenfalls auf der Tagesordnung - auch bei Rechtsmedizinerin Josephine Janke. In dieser Folge von The End erzählt sie detailliert, wie sie bei ihren Untersuchungen Körper auseinandernimmt (oder nehmen lässt) und wie sie zu welchen Erkenntnissen kommt. Welche Fallstricke es vor Gericht geben kann und wie sie es schafft, einerseits die Geschichten, von denen die Körper erzählen, nicht zu nah an sich heranzulassen, aber anderseits auch mitfühlend zu bleiben.

Michael de Ridder
privat

The End - #28 - Michael de Ridder "Wer sterben will, muss sterben dürfen"

Der Tod seines Vaters hat ihn als Mensch und als Mediziner schon früh auf den Weg gebracht, sich nicht nur mit der Lebenserhaltung, sondern auch mit dem Sterben zu beschäftigen. Dr. Michael de Ridder kämpft seit Jahrzehnten darum, Menschen beim Sterben zu helfen, wenn alle anderen Optionen erschöpft sind. Ein Gespräch über die Würde des Menschen, Selbstbestimmung, ein Lob auf die deutsche Verfassungsgebung und persönliche Erfahrungen in der Sterbehilfe.
Dr. Mark Benecke © imago images/Future Image
imago images/Future Image

The End - #27 Dr. Mark Benecke – "Wir haben nur dieses eine Leben"

Als Kriminalbiologe hat er einen ganz anderen Blick auf Verstorbene als Gastgeber und Bestatter Eric Wrede, der Dr. Mark Benecke für diese Folge auf die Bühne der Urania eingeladen hat. Ein lehrreiches, unterhaltsames und respektvolles Gespräch über den Sterbeprozess – der laut Mark bereits mit 25 Jahren beginnt und über den Verwesungsprozess von Leichen, der auch mal Jahrzehnte dauern kann. Also über Fragen, die sonst nicht gestellt und Fakten, die sonst eher verschwiegen werden.
Porträt der Kriegsreporterin Julia Leeb (Bild: rbb/ Markus Puettmann)
rbb/ Markus Puettmann

The End - #26 Julia Leeb - die weibliche Perspektive auf Kriege

Als Kriegsreporterin hat Julia Leeb in vielen Krisengebieten gearbeitet. Sie sieht Journalismus als Möglichkeit an „das Licht anzumachen in dunklen Zeiten“. Hinzusehen statt wegzuschauen. In ihrem radioeins-Podcast „Women in war“ blickt sie mit ihrer Kollegin Cosima Gil aus radikal weiblicher Sicht auf Kriege. Mit Eric spricht sie über vergessene oder nicht beachtete Konflikte, Momente von Todesangst und Kollegen, die genau diese suchen. Aber sie glaubt an die Kraft der Veränderung und dass es neben dem Kreislauf der Gewalt auch immer den der Liebe und der Unterstützung gibt.
Michael Nast © Steffen Jänicke
Steffen Jänicke

The End - #25 Michael Nast

Michael Nast wird oft als Sprachrohr seiner Generation bezeichnet. Der "Generation Beziehungsunfähig". Mit seinem gleichnamigen Buch landete er 2016 einen Nr. 1- Bestseller. Mittlerweile sind weitere Bücher, eine Verfilmung und ein eigener Podcast gefolgt. Mit Eric spricht der gebürtige Ost-Berliner, der in Köpenick aufgewachsen ist, unter anderem über die oft unterschätzte Trauer um den Tod der Eltern und wie schwer es ist einen Platz auf dem prominent besetzten Dorotheeischen Friedhof in Mitte zu bekommen.
Brenda Strohmaier © Dominik-Butzmann
Dominik Butzmann

The End - #24 Brenda Strohmaier "Nur über seine Leiche

Als vor fünf Jahren ihr Mann starb, war sie mit 44 Jahren Witwe. Brenda Strohmaier blieb zurück mit ihrem Schmerz und einer Menge Fragen ans Leben, die Liebe und das Sterben. Daraus ist ein Buch entstanden mit dem Untertitel "Wie ich meinen Mann verlor - und verdammt viel übers Leben lernte". Mit Eric redet Brenda darüber, dass auch nachdem ein geliebter Mensch gestorben ist, alles erlaubt sein kann: Schreien, Lachen, Weinen und auch Sexualität. Nichts muss, alles darf möglich sein. Und was geschieht, wenn die Trauer langsam verschwindet? Stirbt damit dann auch die Verbundenheit? Ein Gespräch über Witwen, Trauerberaterinnen, Beerdigungen, Absicherung und die Suche nach dem richtigen Leben danach. "Nur über seine Leiche" ist erschienen im penguin Verlag.
Benjamin Richter
Benjamin Richter

The End - #23 Benjamin Richter "Krebs, Depression und Sonnenschein"

Seit zwei Jahren lebt Benjamin Richter mit der Diagnose, an einer der aggressivsten Krebsarten erkrankt zu sein. Mit Anfang 40. Sein Leben geht aber weiter, auch wenn es verkürzt sein wird. Darüber redet er sehr offen in seinem Podcast "Krebs, Depression und Sonnenschein" mit seinem Freund Marcel, der an Depressionen erkrankt ist. Hier können sie sich gegenseitig die Fragen beantworten, die ihnen von Menschen in ihrem Umfeld oft aus Unsicherheit nicht gestellt werden. Selbst seine Eltern hören sich die Folgen an, um zu hören, wie es ihrem Sohn geht. Eine Hilfestellung also für Freunde, seine Familie und auch andere Angehörige von Krebskranken. Mit Eric spricht er über die Krankheit, Familienalltag, Verdrängung und Normalität. Über Krebs und sein Leben damit. Krebs, Depression und Sonnenschein – Der Podcast: krebs-depression-sonnenschein.de

Mattea Weihe © Fabian Melber/Sea-Watch.org
Fabian Melber/Sea-Watch.org

The End - #22 Mattea Weihe (Seawatch): "Die Menschen würden lieber sterben als nach Libyen zurückzukehren."

Mattea Weihe ist nicht nur Sprecherin der zivilen Seenotrettungsorganisation Seawatch, sie war auch als Dolmetscherin schon mehrfach im Mittelmeer bei Rettungseinsätzen an Bord und berichtet von der Vorbereitung auf Situationen, in denen die Auseinandersetzung mit dem Sterben immer präsent ist. Die Helfer*innen im Mittelmeer ertragen Seekrankheit und wochenlange Enge auf dem Boot, um den Menschen das Leben zu retten, die bereits alles verloren haben, Folter ausgesetzt waren und ohne diese Hilfe im Mittelmeer ertrinken würden. Ein Gespräch über Grenzerfahrungen und unsäglichen Schmerz, über Menschlichkeit und die Hoffnung auf Veränderung der Politik im Umgang mit Geflüchteten. Die Folge wurde in der Urania/Berlin vor Publikum aufgezeichnet.

Thomas Höhne © Jan Wassmuth
Jan Wassmuth

The End - #21 Thomas Höhne – So schön kann Friedhof sein

„Mein Ehrgeiz ist es daran mitzuarbeiten, dass Friedhöfe eine sinnliche Qualität haben.“ sagt Thomas Höhne, seit 17 Jahren Friedhofsverwalter in Berlin – Charlottenburg. Auf seinen Friedhöfen entstehen Wald- oder Heidelandschaften. Kreative und kunstvolle Orte, an denen er dem Bedürfnis der Menschen nach Ruhe und Frieden entgegenkommen möchte.Ein Gespräch über die vielen Möglichkeiten in der Berliner Friedhofslandschaft und den Mut, ganz neue Wege zu gehen. Luisenkirchhöfe Berlin - luisenkirchhoefe.com
Achim Rieger © Privat
Privat

The End - #20 Achim Rieger "Lebend kommen wir hier nicht raus"

Der Palliativmediziner Achim Rieger ist Erics erster Gast in einer Reihe von Gesprächen, die radioeins in der Urania vor Publikum aufzeichnet.

Kluge Gedanken über den Alltag in der Palliativ- oder Home Care Medizin und die Zufriedenheit, die ihm sein Beruf seit über 20 Jahren gibt. "Was gibt es Schöneres im Leben als beruflich das Gefühl zu haben: ich muss nicht suchen, ich habe gefunden." So viele Menschen beim Sterben zu begleiten, verschafft ihm einen anderen Blick auf die Begrenztheit des Lebens und die Unvorhersehbarkeit des Sterbens.

Weitere Termine für die Gespräche mit Eric unter: www.urania.de

Sven Regener (Element of Crime) © imago images/Carsten Thesing
imago images/Carsten Thesing

The End - #19 Sven Regener – Musik an sich ist eine melancholische Kunst

Der Musiker und Autor bezeichnet den Menschen als melancholisches Tier, weil wir uns als einziges Lebewesen immer bewusst sind, dass wir sterben werden. Kurz bevor sein neues Buch "Glitterschnitter" erscheint, besucht Sven Regener Eric und sagt: Kunst kann eine Distanz zu diesem Wissen schaffen, einen Blick von außen, der uns hilft. Ein Gespräch darüber, wie wichtig Trauerfeiern und wie unwichtig Grabmale für ihn sind und über die Kraft, die wir daraus schöpfen zu wissen, dass unsere Zeit endlich ist.
Hajo Schumacher © radioeins
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The End - #18 Hajo Schumacher - Restlaufzeit

Mit Hajo Schumacher unterhält sich Eric nicht übers Sterben, sondern übers Altwerden. Der Journalist hat für sein Buch "Restlaufzeit" Wege für ein gutes und lustiges Leben im Alter gesucht, unter dem Motto "Ich will gesund sein, nicht vereinsamen und nicht verblöden." Ein Gespräch über Alterssozialismus, Einsamkeit und Zusammenleben im Alter und über die Sinn-Frage nach einem gelungenen Leben.

Eric Wrede zusammen mit Kim Fischer © radioeins
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The End - #17 Kim Fisher: Die größte Angst vor dem Tod habe ich, wenn ich sehr glücklich bin

Das Interview mit Kim Fisher wird zu einer besonderen Folge, denn die Sängerin, Schauspielerin und Moderatorin bereitet sich quasi gemeinsam mit Eric darauf vor, über den Verlust ihrer Eltern oder anderen Verwandten zu reden und nachzudenken, obwohl diese hoffentlich noch lange leben. Bislang hat die Riverboat-Moderatorin nämlich das Glück gehabt, keine ihr Nahestehenden zu verlieren. Ein Gespräch über Tabus, Kommunikation, gute Krankenhäuser, Patientenverfügungen, aber auch über die Angst vor dem Sterben.

Eric Wrede und Alexander Osang © radioeins
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The End - #16 Alexander Osang "Schreiben ist meine Art und Weise die Welt zu begreifen"

Der Berliner Schriftsteller und vielfach ausgezeichnete Journalist Alexander Osang hat die Welt gesehen und ist immer wieder mit dem Tod, Katastrophen oder traurigen Abschieden konfrontiert worden. Durch das Schreiben darüber hat er diese Geschehnisse und auch seine Trauer verarbeitet. Mit Eric redet er über den Anschlag am 11.9.2001 in New York, die Naturkatastrophe in New Orleans und seine Begegnungen mit Todkranken, Überlebenden und der eigenen Traurigkeit. Hörenswert. Lesenswert: "Wo warst du? - Ein Septembertag in New York" (mit seiner Ehefrau Anja Reich), "Tamara Danz. Legenden" und (sein neuer Roman) "Fast hell."
Jasmin El-Manhy und Eric Wrede
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The End - #15 Jasmin El-Manhy "Ich glaube an das Gedächtnis Gottes, keine Seele geht verloren"

"Ich glaube daran, dass kein Mensch von Gott vergessen wird, dass die Seelen nicht verloren gehen und wir durch die Erinnerung weiterleben." Die Pfarrerin Jasmin El-Manhy hat oft erlebt, dass Menschen in der Trauer um den Tod eines geliebten Menschen zum ersten Mal Spiritualität erleben. Um diesen Menschen den Weg in die Kirche zu erleichtern hat sie in Berlin-Neukölln ein Segensbüro gegründet. Hilfesuchende können hier Kontakte und Hilfe bekommen. Ein Gespräch über wirklich schwierige Gespräche, Trauern mit und um Kinder und Trost.

Jo Schück (l.) und Eric Wrede © radioeins/Beck
radioeins/Beck

The End - #14 Jo Schück „Durch das Reden übers Sterben kann das Leben auch schöner werden

Als Jo Schück im vergangenen Jahr eine aspekte-Sendung übers Sterben vorbereitete, starb seine Mutter überraschend. Mit Eric redet der ZDF-Moderator daher nicht nur über den Umgang der Medien mit dem Thema Tod, sondern auch über seine sehr persönlichen Erfahrungen und sagt: „Es hat auch etwas sehr tröstliches, wenn man sich mal ganz klar bewusst macht, du bist nur ein paar Jahre hier auf dieser Erde und es ist gar nicht so relevant, wie viele Jahre das sind und wie weit das geht.“ Ein Gespräch über körperliche Schmerzen in der Trauer und das Wunder des Lebens.
Eric Wrede und Marion Brasch
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The End - #13 Marion Brasch "Ab jetzt ist Ruhe"

Marion Braschs Familiengeschichte hat sie in dem wunderbaren Buch "Ab jetzt ist Ruhe" beschrieben. Mit Eric redet sie darüber, dass Schreiben für sie die bessere Therapie war, wie wenig sie mit ihren Brüdern über den frühen Tod der Mutter geredet hat und ob die Verluste in ihrem Leben ihre Beziehung zu ihrer Tochter geprägt haben. Ihr Fazit: "Ich habe viele Verluste erlitten, aber ich hatte ein grandioses Leben bis jetzt."
Jan Müller und Eric Wrede
Wrede

The End - #12 Jan Müller (Tocotronic) „Ich bin nicht einverstanden mit dem Tod“

Der Bassgitarrist der Hamburger Band Tocotronic empfindet das Leben als extrem kurz. Mit Eric redet er über den Tod seines Bruders, der mit 23 an Krebs gestorben ist. Dieser Tod hat sein Leben verändert und vielen Dingen eine neue Bedeutung gegeben, dennoch ist er bis heute nicht einverstanden mit dem Sterben. Er sieht nichts Positives im Verlust. So ging es ihm auch mit dem Tod seiner Mutter im vergangenen Jahr. Ein Gespräch über Vergänglichkeit und Sterbebegleitung, aber auch über Musik und das Weiterleben.

Eric Wrede zusammen mit Peter Lohmeyer © radioeins
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The End - #11 Peter Lohmeyer "Wer oder was ist der Tod?"

Wer oder was ist der Tod? Über hundertmal hat Peter Lohmeyer im "Jedermann" den Tod gespielt und die Figur immer wieder neu inszeniert. So intensiv, dass sich einige Zuschauer*innen gewünscht haben, dass er sie holt, wenn es mal so weit sei... Und an einem Abend stand er sogar wenige Stunden nach dem Tod seiner Mutter auf der Bühne und hat für sie gespielt. Ein Gespräch über Gott und Tod, über das Aufwachsen in einem Pfarrerhaushalt, die wunderbare Ruhe in Kirchen und die Verantwortung, die jeder Einzelne für seine Mitmenschen hat.
Eric Wrede zusammen mit Wanja Mues © radioeins
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The End - #10 Wanja Mues "Der Tod kommt, wann er kommt"

Schauspieler Wanja Mues hat vor 10 Jahren seine Eltern bei einem Autounfall verloren. Mit Eric redet er über Demut, Trauerarbeit und wie wichtig Lachen ist für die Verarbeitung der Trauer, die immer in Wellen wiederkommen wird. Bis heute fühlt er sich verbunden mit den Verstorbenen, die ihm etwas bedeutet haben und versucht jeden Tag zu leben als sei es sein letzter.

Jeanette Biedermann
Helen Sobiralski

The End - #9 Jeanette Biedermann – was bleibt sind die Geschichten

Nachdem ihr Vater gestorben ist hat Jeanette Biedermann einen Song über diesen Verlust geschrieben: Deine Geschichten. GZSZ? Ja, daran erinnern sich alle, aber diese Frau ist schlauer und hat mehr zu erzählen. Die Schauspielerin und Sängerin redet mit Eric darüber wie schön ist es, wenn man nach der Trauer die Geschichten über die Verstorbenen wieder mit einem Lächeln erzählen kann. Nicht vergessen, nicht den Schmerz verdrängen, sondern immer wieder Geschichten erzählen, Bilder betrachten. Das hat ihr geholfen. Das kann jedem helfen.

Anke Engelke © Netflix - Tobias Schult
Netflix - Tobias Schult

The End - #8 Anke Engelke – Der Tod hat nicht das letzte Wort

Trauer ist mehr als traurig sein! Eric ist begeistert, denn Anke Engelke spielt die Trauerrednerin Karla Fazius in der Netflix-Serie „Das letzte Wort“ so authentisch und nah an der Wirklichkeit wie er es noch nie gesehen hat. Ein Gespräch über Schockmomente, Sprachlosigkeit, Zuhören können, Angst und Hoffnung. Wann kann die Serie bewirken? "Es wäre toll, wenn die Menschen keine Angst mehr hätten vor dem Thema Tod." (Anke Engelke)
Enno Bunger © Dennis Dirksen
Dennis Dirksen

The End - #6 Enno Bunger - Was berührt, das bleibt

Das Album "Was berührt, das bleibt" ist seine Art mit Krankheit, Tod und Trauer, aber auch mit Freundschaft und dem Weiterleben umzugehen. Innerhalb kurzer Zeit erlebt der Musiker Enno Bunger den Tod einer engen Freundin – der Frau seines Schlagzeugers – und die Krebserkrankung seiner Freundin. Ein Gespräch über Stärke, ostfriesische Trauerfeiern, die Orgel als Orchester, schwarzen Humor und einen Knigge fürs Verhalten am Sterbebett "Ihr dürft weinen oder lachen, aber nicht jammern." https://ennobunger.de

Diana Doko
Tom Wagner Photography

The End - #5 Diana Doko über Depression und Suizid

Diana ist Mitbegründerin der Webseite "Freunde fürs Leben", die Hilfe bietet für Menschen mit Depressionen und Suizidgedanken. Auch für deren Angehörige und Freund*innen. Sie ist sich sicher, dass Suizide verhindert werden können, wenn den Betroffenen geholfen wird, über ihre Gefühle zu reden und ihre Scham zu überwinden. Hinweis: Sie oder Menschen in Ihrem Umfeld benötigen Unterstützung? Lassen Sie sich helfen. Sie erreichen die Telefonseelsorge unter 0800 / 111 0 111 kostenfrei und rund um die Uhr. Weitere Anlaufstellen und Informationen finden Sie auch auf der Webseite des Vereins "Freunde fürs Leben": https://www.frnd.de.

Prof. Dr. Jens Dreier
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The End - #4 Prof. Dr. Jens Dreier - Nahtoderfahrungen

Mythos "Sterben". Was passiert in unserem Gehirn, wenn unser Körper seine Funktionen einstellt. Gibt es ein Programm, dass uns das Sterben leicht macht? Was können wir aus Nahtoderlebnissen lernen.

Prof. Dr. Jens Dreier, seines Zeichens experimenteller Neurologe, versucht gemeinsam mit Eric Antworten zu finden...

Joyce Ilg
dpa

The End - #3 Joyce Ilg - Loslassen

Joyce Ilg ist eine der bekanntesten Youtuberinnen Deutschlands, Schauspielerin, Comedian und Autorin des Bestsellers "Hätte ich das mal früher gewusst".

Ein Gespräch über Verlustängste, wie man lernen kann, ihnen zu begegnen, und das Loslassen. Was macht man mit digitalen Hinterlassenschaften im Netz und das Wichtigste, was bedeutet das Alles für unser Leben im Jetzt?

Eric Wrede und Sarah Kuttner
radioeins/Lara Schneider

The End - #2 Sarah Kuttner - Der Tod verändert das Leben

Eric und Sarah verbindet eine lange Freundschaft und auch die Beschäftigung mit dem Tod. Wie der Tod das Leben verändert, erzählt Sarah in ihrem aktuellen Buch „Kurt“. Sarahs Lieblingsort für eine Bestattung, Til Schweiger als Regisseur und Eric als schlechter Exfreund in der neuesten Ausgabe von The End.