Podcast Harald Martenstein
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Über den Nutzen von Autos und über Klima-Aktivisten, die Straßen blockieren

Unser Autor fragt sich bei den Diskussionen um Klimaaktivisten: Wie kann man gegen den Weltuntergang kämpfen, wenn einem das Schicksal einzelner Menschen egal ist?
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Restaurants, in denen man auf Wunsch schlecht behandelt wird

Ein junger Mann, der verreist war, saß bei Harald Martenstein in der Küche und berichtete. In Australien gibt es eine neue, bei der Jugend populäre Restaurantkette, Karen's Diner. Der Name Karen wird dort zur abwertenden Charakterisierung einer bestimmten Personengruppe verwendet, ein bisschen wie Kevin oder Chantal in Deutschland. Als klassische Karen gilt eine überhebliche, dominante, aller Welt Vorschriften machende weiße Frau über 40.
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Schritt für Schritt zum Erfolg

Treppenstufen zählen oder die Welt in Schritte vermessen: Über solche Ticks schweigen viele oder belächeln sie. Dabei können sie positive Folgen haben.
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Warum gelten Deutsche als Kartoffeln und nicht als Spaghettis?

Deutsche essen so viele Nudeln. Sollten die Bürger also in der Energiekrise Nudeln und das Nudelwasser zum Wärmen nutzen?
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Meinungen

In den stark konfliktuösen Debatten der letzten Jahre hat Harald Martenstein immer irgendeine Meinung vertreten. Die offenen Grenzen von 2015 fand er falsch. Nicht alle Corona-Maßnahmen fand er richtig, vor allem, was Kinder betraf. Heute findet er, dass die Ukraine sich nicht um des lieben Friedens willen von Putin vergewaltigen lassen muss, er ist für Waffenlieferungen. In allen drei Fragen standen der Philosoph Richard David Precht und der Soziologe Harald Welzer auf der Gegenseite, offenbar denken die drei spiegelverkehrt.
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Was man keinem erzählen kann

Wenn unser Autor nicht weiterweiß, fragt er einen alten Pflaumenbaum um Rat – obwohl er das selbst sonderbar findet.
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Warum Diversitätsquoten Menschen benachteiligen

Gestern galten manche Aussagen noch als harmlos, heute kosten sie Menschen ihren Job, findet unser Autor. Ein Sachbuch über die USA und Identitätspolitik macht ihm Angst.
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Über Bahnfahren

Harald Martenstein verbringt als Vortragskünstler einen großen Teil seines Lebens in Zügen. Er ist schon Bahn gefahren, als niemand von "Flugscham" oder "Verkehrswende" geredet hat. Seiner Ansicht nach wurde die Deutsche Bahn immer unpünktlicher, je öfter in den Medien zum Bahnfahren aufgefordert und das klimaschädliche Fliegen sowie das Autofahren angeprangert wurde. Harald Martenstein glaubt, dass es da offenbar einen Zusammenhang gibt.
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Über Winnetou und kulturelle Aneignung

Harald Martenstein fragt sich, wann die Märchen der Brüder Grimm aus den Buchläden verschwinden. Nachdem der Verlag Ravensburger zwei Kinderbücher über Winnetou zurückgezogen hat, um sich nicht kultureller Aneignung schuldig zu machen und um niemandes Gefühle zu verletzen, scheint ihm alles möglich. Es gibt keine Satire mehr, die nicht morgen Wirklichkeit sein könnte.
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Ihr da oben, wir hier unten

Ein Kanzler ohne Maske im Flugzeug, Kinder mit Maske in einem Fußballstadion. Bei der Maskenpflicht entstehe der Eindruck: kein gleiches Recht für alle, sagt unser Autor.
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Über das Neuerfinden von Verben

In der "Zeit" stand etwas über Maja Göpel. Laut ihrer Website ist sie Transformationsforscherin. Die Ergebnisse ihrer Transformationsforschungen hat sie in einem erfolgreichen Buch aufgeschrieben, also, ihre Ideen wurden in Buchstaben transformiert, dieses Buch hätte sie aber gar nicht schreiben können, das heißt, zumindest nicht in den gleichen Worten, weil sie so gut, wie sie zu schreiben scheint, gar nicht schreiben kann. Vielleicht hat Harald Martenstein das jetzt etwas umständlich ausgedrückt. Mit einem Ghostwriter wäre das nicht passiert. Maja Göpel jedenfalls hatte einen Ghostwriter, was niemand wusste, weil der Ghostwriter auf keinen Fall genannt werden wollte, er fürchtete um sein Renommee als Journalist. In dem Artikel wurden für Vorgänge dieser Art das wohlklingende Wort "göpeln" verwendet.
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Strandurlaub ist nicht mehr das, was er mal war

Früher fing unser Autor Krebse und Fische im Sommerurlaub. Heute scheint ihm das Meer fast leer, das Einzige, was sich noch findet, sind Scherben und Steine.
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Soll man seinen Freundeskreis nach Haltung neu sortieren?

Corona, Ukraine-Krieg, Gendern: Innerhalb der Gesellschaft und in Freundschaften verlaufen Trennlinien. Wie soll man damit umgehen?
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Eine Odyssee für die Stones

Für sein vermutlich letztes Konzert der Rockband ist unser Kolumnist bereit, eine lange Strecke auf sich zu nehmen. Doch dann bleibt er im Bahnchaos stecken.
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Der Stockbetten-Pazifismus

Warum bereuen gerade viele, nicht gedient zu haben? Unser Kolumnist vermutet: Kriegsdienstverweigerer wie er waren nie weniger pazifistisch, sondern eher unpolitisch.
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Gott wäre beim Katholikentag nicht eingeladen

Beim Katholikentag in Stuttgart wollte sich die Kirche modern und reformfreudig geben. Dabei ist doch gerade das Unzeitgemäße das Reizvolle an ihr.
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Zeitenwende im Fußball: Endlich einfach Tore schießen

Im Kinderfußball soll es ab 2024 eine kleine Revolution geben, um das Spiel inklusiver und gerechter zu machen. Darf man bald alles auf dem Rasen?
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Ein Moment der stillen Solidargemeinschaft

Die Maske der Schaffnerin verrutscht, eine Mitfahrerin brüskiert sich lautstark. Da erlebt unser Kolumnist, dass manchmal auch in der Masse die Vernunft siegen kann.
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Warum alte weiße Männer manchmal gekränkt sind

Die Juso-Chefin meint, Männer schöben sich gegenseitig Posten zu. Wer Erfolg nur mit dem Geschlecht erklärt, verletzt dadurch alle, die glauben, etwas geleistet zu haben.
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Wenn die Welt an einen Zombiefilm erinnert

Menschen leben im Lockdown, einsame Helden wie Selenskyj retten ihren Staat vor einem Vernichtungsangriff – was passiert, wenn die Realität einem Drehbuch ähnelt?
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Autokraten

Harald Martensteins großer Sohn hat im Geschichtsunterricht viel über Hitler und die Nazis erfahren. Über Stalin nur relativ wenig. Bei Martenstein ist es ähnlich gewesen.Diese biografische Erfahrung ist vermutlich typisch für Deutschland. In Bewusstsein und in zahlreichen Feiertagsreden lebe die Sowjetunion vor allem als das gute Land weiter, von dem Hitlers Armeen in einem heldenhaften Abwehrkampf besiegt wurden. Die Sowjetunion war aber auch ein von Moskau dominiertes, aggressives Kolonialimperium, in dem auf Befehl von Josef bis zu 20 Millionen Menschen starben. Die genaue Zahl wird man nie erfahren. Viele davon vernichtete man, indem man sie verhungern ließ, unter anderem in der Ukraine und in Kasachstan.
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Führen Frauen wirklich besser als Männer?

Oft heißt es, Frauen seien die besseren und empathischeren Chefinnen. Aber stimmt das? Warum das Geschlecht selten Auskunft über die Führungsqualität gibt.
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Über Enkel und Großmutter und ein Gebet in der Bahn

Harald Martenstein hatte gehofft, dass sein kleiner Sohn noch ein paar positive Erinnerungen an seine Großmutter sammeln kann. Das gestaltete sich bisher schwierig. Sie ist dement, seitdem hat er Angst vor ihr. An die Zeit davor erinnert er sich kaum. Inzwischen aber ist er sieben und kann begreifen, was mit ihr los ist. Harald Martenstein und sein Sohn fuhren zu ihrem 89. Geburtstag ins Heim, sie erkannte ihn möglicherweise. Zum ersten Mal setzte er sich entspannt auf ihren Schoß und sagte "Oma" zu ihr, was ihr sichtlich gefiel.
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Über die gelockerten Corona-Regeln und den Kampf gegen die Salz-Gefahr

Die Corona-Regeln wurden gelockert, aber viele Menschen kommen aus dem Panikmodus nicht mehr heraus. Gerade platzt die Illusion, dass ein Leben ohne Gefahr möglich ist.
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Über die Sehnsucht nach Frieden und das Recht, sich zu wehren

Die Deutschen reden von Frieden. Aber die meisten Ukrainer wollen keinen Frieden, sie kämpfen für ihre Freiheit. Früher nannte man das Heldentum. War das wirklich falsch?
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Eine ungewöhnliche Idee für die Ukraine

Die Lebensrealität des Sohnes: erst Corona, dann Krieg. Der Vater erinnert sich an eigene prägende Erlebnisse – und hat eine Idee, wer Russlands Truppen stoppen könnte.
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Über Corona-Regeln beim Skifahren und die Angst vor der Freiheit

Ein paar Jahre lang hing an Harald Martensteins Kühlschrank ein Werk des Künstlers F. K. Waechter, eines Humoristen der "Neuen Frankfurter Schule". Einige von Waechters Zeichnungen, zum Beispiel diese, konnte man als Postkarte kaufen. Das Bild zeigte eine Gruppe von Schweinen, die sich im Inneren ihres Stalls nahe der Tür aneinanderdrängten, die Stalltür war weit offen. Draußen aber stand ein Schwein auf zwei Beinen, es sagte, laut Bildtext: "Wenn ihr Schiss habt vor der Freiheit, geht zurück in euren Stinkstall und lasst euch verwursten." Harald Martenstein hatte das fast schon vergessen, bis er Ende Februar, kurz vorm Krieg, Skilaufen war.
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Wieso holt mich denn keiner in der Mitte ab?

Ukraine und Putin, Cancel Culture und deutsches Meinungsklima: Kolumnist Harald Martenstein sitzt in einer österreichischen Talkshow und fühlt sich geradezu woke.
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Leute sind nicht aus Nettigkeit nett

Der Film "Der Tinder-Schwindler" zeigt, wie ein Typ Frauen umgarnt und finanziell ausnutzt. Harald Martenstein fühlt sich in seiner pessimistischen Weltsicht bestätigt.
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Über Triggerwarnungen und Wutausbrüche

"Diese Kolumne enthält anstößige Sprache, nicht kindgerechte Wörter sowie Sätze, die in dieser Form einfach nicht in Ordnung sind." Solche Warnungen schützen sensible Menschen vor verstörenden Erfahrungen verbaler Art. Der Fachbegriff dafür heißt "Triggerwarnung", Trigger bedeutet in diesem Zusammenhang "Auslöser einer unangenehmen Empfindung". Menschen, die von Fremdwörtern, Anglizismen und Pessimismus getriggert werden, hätte er, so Harald Martenstein, wohl besser auch gewarnt.