Podcast Der Benecke
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Er ist Mitglied des Komitees des Ig-Nobelpreises für kuriose wissenschaftliche Forschungen. Er ist Vorsitzender der Deutschen Draculagesellschaft. Er ist der berühmteste Kriminalbiologe der Welt. Er ist Dr. Mark Benecke. Und außerdem jeden Samstag auf radioeins.

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Zombie-Viren aus dem Eis

Ein Viertel der Nordhalbkugel ist noch von Permafrost bedeckt. Das ändert sich allerdings mit der Klimaerwärmung rasant. Schon länger ist bekannt, dass unter dem schmelzenden Frost tausende Jahre alte Tiere und Pflanzen in einem praktisch unveränderten Zustand zum Vorschein kommen. Mit ihnen auch verschiedene Bakterien und Viren. Welche Gefahren von ihnen ausgehen, weiß Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

DNA-Doppelhelix
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Wie die Große Depression die DNA der Menschen formte

Biolog*innen und Ökonom*innen der University of California, Berkeley, ist es gelungen, epigenetische Daten von Menschen aus der US Bevölkerung auszuwerten und einen kausalen Zusammenhang zur Großen Depression - der Wirtschaftskrise der 1930er Jahre - nachzuweisen. Die Studie zeigt, dass Menschen, die während der historischen Wirtschaftskrise gezeugt wurden, im späteren Leben genetische Marker für eine beschleunigte Alterung aufwiesen. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Krake © imago images/Cavan Images
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Was unser Gehirn mit dem eines Tintenfischs gemeinsam hat

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Podcast Der Benecke
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Parasitäre Würmer als Entlastung fürs Immunsystem?

Parasiten - etwas eklig finden sie wohl die meisten und ein Befall kann schlimme gesundheitliche Folgen für den Menschen haben. Doch könnten ein paar der Nutznießer ihrem Gastgeber-Organismus sogar gut tun? In Australien forschen Wissenschaftler*innen des Tropenmedizin-Instituts an der James Cook University dazu. Ihre Vermutung: parasitäre Würmer können eine beruhigende Wirkung auf unser Immunsystem haben und demnach vielleicht sogar Krankheiten lindern. Kommt bald der Trend zum freiwilligen Wurmbefall? Wir fragen unseren Lieblingsexperten Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Nahaufnahme eines dreidimensionalen Neurons im Binärcode © imago images/Ikon Images
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Über eine gedankenlesende KI

Maschinelles Gedankenlesen, Computer- und Neurowissenschaftler in Texas sind diesem Ziel nun etwas näher gekommen. Das Forscherteam hat drei Probanden für insgesamt 16 Stunden in eine MRT-Röhre geschoben und sie Podcasts und Hörbücher hören lassen. Die Computer-Algorithmen haben dann versucht, Muster zu erkennen zwischen dem gerade präsentierten Hörbuch- beziehungsweise Podcasttext und dem Blutfluss im Gehirn. Die Algorithmen haben sich selbst angelernt. Irgendwann war die Künstliche Intelligenz dann so gut trainiert, dass sie auch Gedanken identifizieren konnte, die nichts mit der Podcastbeschallung zu tun hatten. Wie das funktioniert, erklärt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Je mehr radioaktive Strahlung, desto dunkler der Frosch © IFLScience/Germán Orizaola und Pablo Burraco
IFLScience/Germán Orizaola und Pablo Burraco

Tschernobyl-Frösche ändern Farbe gegen die Strahlung

36 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl haben Forscher in der Nähe der AKW-Ruine Frösche entdeckt, die statt grün nun schwarz sind. Das ist für sogenannte Östliche Laubfrösche nicht ungewöhnlich, auch unter normalen Umständen kommen dunklere Färbungen vor. Innerhalb der Sperrzone um Tschernobyl herum waren die schwarzen Frösche aber in der Mehrheit, außerhalb der Sperrzone waren es deutlich weniger. Das haben spanische Forscher*innen der Universität Oviedo herausgefunden, als sie 120 männliche Laubfrösche aus verschiedenen Brutstätten mit unterschiedlicher Strahlenbelastung rund um das stillgelegte AKW untersucht haben. Die Forscher*innen gehen davon aus, dass sich die dunkle Farbe durchgesetzt hat, da schwarze Frösche besser gegen Radioaktivität geschützt waren. Warum das so ist, erklärt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Gehirn und Doppelhelix © IMAGO / Ikon Images
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Über Hybrid-Gehirne aus menschlichen und tierischen Zellen

In Stanford haben Forschende menschliche Hirnzellen in die Gehirne junger Ratten transplantiert. Die Zellen verwuchsen und waren messbar an Hirnreaktionen der Ratten beteiligt. Wofür das gut sein soll und was für Bedenken einem dabei vielleicht kommen besprechen wir mit unserem Experten Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Dr. Mark Benecke © imago images/Future Image
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Memento Mori

"Memento Mori" - der Begriff kommt aus dem antiken Rom, aus dem Lateinischen und bedeutet "Sei dir der Sterblichkeit bewusst". Nicht nur Depeche Mode haben so ihr neues Album genannt, das 2023 erscheinen wird. Auch unser Experte für den Tod, Dr. Mark Benecke, hat ein Buch mit genau diesem Titel geschrieben. "Memento Mori - Der Traum vom ewigen Leben" ist vor kurzem erschienen und dafür hat Mark über sechs Jahre lang nach Antworten gesucht auf Fragen wie: Ist es erstrebenswert, unsterblich zu sein? Welchen Sinn hat der Tod? Welche lebensverlängernden Maßnahmen gibt es bereits? Wir sprechen mit Dr. Mark Benecke über sein Buch. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Dr. Mark Benecke

Die Alternativen Nobelpreise

Edward Snowden hat ihn schon bekommen, Greta Thunberg oder die türkische Tageszeitung Cumhuriyet. Seit 1980 wird jedes Jahr vor der Bekanntgabe der Nobelpreise für die Wissenschaft der umgangssprachlich alternative Nobelpreis verliehen: der Right Livelihood Award, ein Preis für die Gestaltung einer besseren Welt. Seit vergangenen Donnerstag stehen die Preisträger für dieses Jahr fest, u.a. wird ihn die ukrainische Menschenrechtlerin Oleksandra Matwijtschuk bekommen. Und wir sprechen darüber mit dem Mann, der sich normalerweise eher mit den Ig-Nobelpreisen befasst, jenen für kuriose wissenschaftliche Forschungen: Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Ein Gartenschläfer-Jungtier schaut zwischen Steinen heraus
IMAGO / imagebroker

Kuschelnde Gartenschläfer

Durch die Energiekrise sind wir alle zum Sparen angehalten - auch beim Heizen, doch wie kommen wir warm durch den Winter? Biologen der Universität Wien haben jetzt einen Blick in das Tierreich geworfen, der uns als Inspiration dienen könnte: Sie haben das “Huddling” von Gartenschläfern angeschaut, bei dem sich die Tiere während des Winterschlafs in kleinen Haufen gemeinsam warm kuscheln. Die Frage ist: Sparen die Tiere dadurch wirklich Energie ein? Dazu untersuchten sie 66 Jungtiere über 16 Wochen hinweg auf ihre Körpertemperatur, Körpermasse, Sozialverhalten und Stoffwechsel während des Winterschlafs. Das Ergebnis: Einen individuellen energetischen Nutzen gibt es nicht. Warum Kuscheln doch eine gute Idee ist und warum die Tiere bei ihrer Strategie bleiben, das haben wir mit dem kuscheligsten Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke besprochen. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Wissenschaftler*innen © imago images/Ikon Images
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200 Jahre Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte

Bilder können Kompliziertes einfach verständlich machen, neue Entdeckungen zeigen, aber auch Sachverhalte verfälschen. Über die Bedeutung des Bildes in der Wissenschaft diskutiert in diesen Tagen die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte. Die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte ist die älteste wissenschaftliche Vereinigung dieser Art und feiert derzeit in der Kongresshalle Leipzig ihr 200jähriges Bestehen. Und mittendrin: Unser Lieblingsforensiker Dr. Mark Benecke, der selbst seit rund 25 Jahren dort Mitglied und ein großer Fan des Gründers ist – des Naturphilosophen und Mediziners Lorenz Oken. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Der Blob in Paris © imago images/IP3press
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Der Blob

Er hat kein Gehirn und ist trotzdem intelligent. Er hat 720 Geschlechter und kann bis zu zwei Jahre ohne Nahrung überleben, obwohl er weder Mund noch Magen hat. 2021 wurde er zum Einzeller des Jahres gewählt. Und sehen kann man ihn u.a. im Pariser Zoo – als klebrige gelbe Masse. Der Blob gehört zu den außergewöhnlichsten Lebewesen der Erde – und wer wüsste darüber besser Bescheid als unser ebenfalls außergewöhnlicher Lieblingsforensiker Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Stubenfliege
IMAGO / Benjamin Horn

Über ferngesteuerte Fliegen

Lange schon suchen Menschen nach einer Möglichkeit, bestimmte Hirnregionen von Menschen zu therapeutischen Zwecken aktivieren zu können - ohne dabei operativ ins Gehirn eingreifen zu müssen. Diesem Ziel näher gekommen sind Neurowissenschaftler der Brown University und des Baylor College of Medicine in Houston. Die Forscher haben eine Methode gefunden, die drahtlos, ohne Eingriff und ohne viel Hitze funktioniert: Magneto-Genetik. Damit konnten gezielt Nervenregionen von Fliegen aktiviert und die Ausbreitung der Flügel sowie Seitwärtsbewegungen ausgelöst werden. Ob wir von der magnetischen Kontrolle von Menschen nicht mehr weit entfernt sind, besprechen wir mit unserem Experten Dr. Mark Beneck. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Zwei Kinder spielen an einem Computer © imago images/Cavan Images
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Über Entscheidungskraft von Videospieler*innen

Die Videospiel-Industrie hat sich in den letzten Jahren, insbesondere während Covid, rasant entwickelt. Das Image von Gamer*innen und den Auswirkungen von Videospielen auf die Psyche sind dennoch eher negativ behaftet. Forscher*innen der University of Atlanta haben untersucht, ob Videospiele bestimmte kognitive Fähigkeiten auch positiv beeinflussen können.

In der Studie "Video game players have improved decision-making abilities and enhanced brain activities" beschäftigen sie sich mit der Frage, ob regelmäßiges konsumieren von Videospielen die Entscheidungsfähigkeit verbessert. Bisher setzten sich Studien zu Videospielen hauptsächlich mit Aggressionsverhalten und Suchtpotential auseinander. Doch da Videospiele häufig rapide schnelle Informationsverarbeitung und präzise Entscheidungsfindung erfordern, wollten die Forscher den Einfluss auf die Entscheidungsfähigkeit testen.

Dazu verglichen sie die Reaktionsgeschwindigkeit, Entscheidungspräzision und die Daten von MRI Scans von Gamer*innen und Nicht-Gamer*innen. Dabei stellten sie fest, dass Gamer*innen eine verbesserte Performance bei Entscheidungsfindung als Nicht-Gamer*innen aufweisen und die Unterschiede mit Hirnaktivitäten korrelieren.

Die Forscher*innen wollen mit ihrer Studie auch andere Wissenschaftler*innen anregen, sich mit Videospielen abseits des Sucht- und Aggressionspotential zu beschäftigen. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Ein Mann greift nach einem Rettungsring
IMAGO/Ikon Images

Climate Endgame: Düstere Aussichten für die Menschheit

Bei den ständigen Nachrichten über die Folgen des Klimawandels hat man das Gefühl, dass es nicht schlimmer kommen kann. Doch, das findet eine Gruppe von internationalen Forschern angeleitet von der Cambridge University. In ihrer Studie "Climate Endgame: Exploring catastrophic climate change scenarios" geht es vor allem um die Frage: Welche Szenarien des Klimawandels gibt es, die zu einer Ausrottung der Menschheit oder einem gesellschaftlichen Kollaps führen könnten? Die Studie ist auch ein Appell an den Weltklimarat, einen Sonderbericht vorzubereiten, der die breite Bevölkerung für das sensibilisiert, was uns bevorstehen könnte. Über diese düstere Studie sprechen wir mit Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Braunes Langohr jagt einen Falter © IMAGO / blickwinkel
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Ultraschallabwehrgeräusche von Motten

Wenn wir als Menschen andere Menschen unbewusst nachahmen, nennt man das Mimikry. Eine ähnliche Bedeutung hat das Wort auch bei Tieren – mit dem Unterschied, dass diese sich Eigenschaften anderer Artgenossen bewusst zu eigen machen, um sich gegen Feinde zu verteidigen. So wie Motten zum Beispiel. Ein internationales Forscherteam konnte jetzt belegen, dass diese Ultraschallgeräusche von anderen Motten kopieren, um sich vor Fledermäusen zu schützen. Wer könnte diese Studie besser erklären als unser Lieblingsforensiker Dr. Mark Benecke mit seinem Faible für Fledermäuse und Motten. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Rote Waldameise © IMAGO / Manfred Ruckszio
IMAGO / Manfred Ruckszio

Über Ameisen, die sich wie ein Lebewesen verhalten

Kaum ein Tier ist so faszinierend wie die Ameise. Sie trägt das Vierzigfache ihres eigenen Körpergewichts, ist auf allen Kontinenten zu Hause und bildet Staaten mit komplexen Strukturen und Nestern. Für Wissenschaftler*innen eine Forschungsquelle, die nie zu versiegen scheint - gerade wenn es um die sogenannte Schwarmintelligenz der fleißigen Krabbler geht. Wie die Tiere innerhalb ihrer Kolonie intelligente Entscheidungen treffen, konnten nun Forscher*innen der Rockefeller Universität in New York herausfinden. Wir aber schwärmen, um Antworten auf unsere Fragen zu finden, immer Richtung Dr. Mark Benecke aus, der uns als fleißiger Experte auch heute über die Ameisenkollektive aufklärt. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Amöbe (Illustration)
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Über Amöben, die zu THC-Produzenten werden

Forscher*innen vom Leibniz-Institut für Naturforschung und Infektionsbiologie haben Amöben dazu gebracht, eine Vorstufe des Cannabis-Wirkstoffs THC herzustellen. Ob das gute Nachrichten für Kiffer sind und wie das Forschungsteam Amöben als Produzenten für Naturstoffe nutzbar macht, das erklärt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Frau an einem Esstisch mit leerem Teller vor sich
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Über das "Hangry sein"

"Du bist nicht du, wenn du hungrig bist" – wusste schon die Werbebranche und vermarktete auf diese Art und Weise einen Schokoriegel. Und sie hat Recht. Wenn wir hungrig sind, werden wir ärgerlich, das konnte nun eine neue Studie bestätigen. Im Englischen nennt sich das "hangry", eine Mischung aus "hungry" und "angry". Ob unser Lieblingsforensiker Dr. Mark Benecke auch anfällig fürs "hangry sein" ist, das kann er uns selbst beantworten. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Zebrafinken
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Zebrafinken im Flug

Bei Rot bleibe steh‘n, bei Grün kannst du geh‘n: Das ist wohl die erste Regel, die uns Menschen im Straßenverkehr nahegelegt wird. Wer Vögel bei ihren Flugmanövern beobachtet, ahnt, dass hier ganz eigene Gesetzmäßigkeiten herrschen müssen, denn viele sind meist im Schwarm unterwegs. Das gilt auch für die Zebrafinken, die Forscher des Max-Planck-Instituts für biologische Intelligenz, genauer unter die Lupe genommen haben. Wie sie kollisionsfrei im Gruppenflug vorankommen und welche Rolle ihr Gezwitscher und auch der berühmte Schulterblick spielt, berichtet uns ein Mann, der immer auf der Überholspur ist: Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Hirschkäfer © imago images/McPHOTO
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Die tierische Beißkraft von Käfer und Co.

Bienen stechen, Ameisen pinkeln und Ohrwürmer kneifen: Jedes Tier sucht sich wohl ein eigenes Hilfsmittel zur effektiven Selbstverteidigung. Für Gliedertiere wie Käfer und Co. ist das oftmals ihr Mundwerkzeug. Dabei entstehen Beißkräfte, die in Bezug auf ihre Körpergröße durchaus wuchtig sein können.

Forscher*innen der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn haben nun eine Apparatur zur Messung dieser Krabbel-Kräfte entwickelt. Während so manches Tier gleich heftig zu beißt, schlagen andere erst an, wenn ihnen liebevoll über den Kopf gepinselt wird. Unser Käferliebling Dr. Mark Benecke erklärt uns im heutigen Gespräch, welche Antworten dieses Verfahren auf offene Fragen der Evolutionsbiologie gibt. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Dr. Mark Benecke © imago images/Future Image
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Nachtaktive Milben in unseren Poren

Manche Tiere sind uns wohl näher als uns lieb ist. Jedenfalls wimmelt es vor sogenannten Haarbalgmilben im menschlichen Gesicht. Haarbalgmilben, winzige achtbeinige Parasiten, fühlen sich in unseren Poren pudelwohl – und könnten schon bald eine Symbiose mit dem Menschen eingehen. Das Team um Alejandro Manzano Marin der Universität Wien sorgt mit neuesten Erkenntnissen für viel Aufwind - denn als wäre das alles nicht schon genug, nutzen die 0,3 Millimeter kleinen Mitbewohner unser Gesicht für ihren Paarungsakt in nächtlicher Stille. Ob uns das jetzt Grund zur Sorge geben sollte, lassen wir uns – wie immer – von unserem Krabbeltier-Experten Dr. Mark Benecke erklären. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Südlicher See-Elefant © IMAGO / blickwinkel
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Robbenschnurrhaare als Antennen

Wer "Robbe" hört, denkt in der Regel an die kleinen süßen Heuler an unseren heimischen Küsten oder die flinken und schlauen Räuber im kalten Eismeer der Arktis. Doch auch See-Elefanten gehören zur Gruppe der Robben und sind die größten ihrer Art – benannt nach der rüsselartig vergrößerten Nase der Männchen. Um die markante Nase der Tiere verteilen sich allerdings unzählige Schnurrhaare, deren Nervenenden auch kleinste Signale an Land und im Wasser wahrnehmen. Genau diesen raffinierten Schnurrhaarsystemen haben sich US-amerikanische Forscher nun einmal mitten auf der Jagd der Tiere in freier Wildbahn und dunkelster Tiefsee gewidmet. Wer könnte da mehr Licht ins Dunkel bringen, als unser tierischer Experte Dr. Mark Benecke. Er erklärt, wie die Elefanten der Tiefsee ihre Schnurrhaare präzise als Jagdinstrument einsetzen. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Dr. Mark Benecke

Über Mäuse, die Angst vor Bananen haben

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Dr. Mark Benecke

Der etwas andere Benecke-Podcast

Eigentlich sollte Mark Benecke uns aufklären, warum Mäuse Angst vor Bananen haben. Leider müssen wir auf die spannend erwartete Antwort warten, denn unser Lieblingsprofi hat sich auf ein komplett anderes Thema vorbereitet - wohl das erste Mal nach 20 Jahren. Was Mark Benecke in Leipzig macht und was es mit zwei Meteoriten auf sich hat, erklärt er uns im Podcast. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Eine Gruppe von Delfinen im Mittelmeer
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Delfine, die ihre Freunde am Urin erkennen

Klitoris, Lungen, Fluken: Delfine verblüfften die Wissenschaft in der Vergangenheit schon des Öfteren mit ihren Körpern, die sie zu einzigartigen Meeresbewohnern machen. Was den Säugern allerdings fehlt, ist ein Organ zum Riechen. Forscher der Stephen F. Austin State University im US-Bundesstaat Texas fanden nun aber heraus, dass die Tiere ihre befreundeten Artgenossen am Urin erschmecken können. Je besser die Freundschaft, desto länger hält der Delfin das Maul offen und duldet die harnstoffhaltige Geschmacksprobe, so das Ergebnis der Studie. Ein Zeichen tiefgehender Freundschaft? Was dahinter steckt, erklärt uns Dr. Mark Benecke bei unserem heutigen Tauchgang durch die skurrilen Meere unserer Erde. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Eine Pflanze mit Erde in einer Hand
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Pflanzenwachstum auf dem Mond

Zum ersten Mal konnten irdische Pflanzen auf echtem Mondmaterial gezüchtet werden. Dafür erhielten Forscher der University of Florida in Gainesville Mondmaterial aus dem wertvollen Fundus der Apollo-Missionen. Auf nur 12 Gramm Mondstaub, dem sogenannten Regolith, entwickelten sich erste Pflänzchen aus Samen der Ackerschmalwand. Während das Auskeimen überraschend schnell und gut funktionierte, konnten sie beim weiteren Wachstum nicht mit den Testgruppenpflänzchen auf irdischen Böden mithalten. Welchen Einfluss lunares Material auf das Pflanzenwachstum nimmt, erklärt uns unser irdischer Experte Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Tintenfisch (Sepia officinalis) © imago images/imagebroker
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Die Intelligenz von Tintenfischen

Ob Oktopus, Tintenfisch oder Kalmar – Kopffüßer faszinieren Menschen mit ihren vielen Saugnapfarmen, bunten Farbspielen und ihrer intelligenten Mimikry schon seit Jahrtausenden. Vor allem den Seefahrern boten sie immer ausreichend Stoff für Seemannsgarn. Doch auch die Wissenschaft kann gar nicht genug bekommen von den wirbellosen Weichtieren, die als besonders intelligent gelten. Nun haben mehrere internationale Forschungsteams das rätselhafte Erbgut der Kopffüßer einmal genauer unter die Lupe genommen und dabei Erstaunliches entdeckt. Dr. Mark Benecke, der Herr der Tintenfische, entschlüselt heute das Erbgut von Oktopus, Kalmar und Co. mit uns. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Dr. Mark Benecke

Fleischallergie und eine ungewöhnliche Lösung

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Magic Mushrooms (Illustration)
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Psilocybin

Für die einen eine Droge, für die anderen ein Medikament: Der Wirkstoff Psilocybin, der eigentlich in halluzinogenen Pilzen, den "Magic Mushrooms", vorkommt, wird derzeit als Therapiemittel gegen Depressionen erforscht. Britische Forscher konnten nun erstmals herausfinden, was genau im Gehirn bei der Einnahme von Psilocybin passiert und warum es antidepressiv wirkt. Mehr dazu weiß unser Lieblingsforensiker Dr. Mark Benecke, der Pilze sonst nur auf Leichen vorfindet. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.