Alle Albumtipps

HappySad

HappySad

HappySad sucht und porträtiert die musikalischen Individualisten. HappySad zeigt Menschen, nicht Image-Produkte. HappySad findet die Musik der großen Gefühle und der poetischen Momentaufnahmen. HappySad - eine Bastion des echten Gefühls in einer kalten Welt.
Get HappySad-isfied. [mehr]

03.03.2015

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Let The Good Times Roll von JD McPherson

Let The Good Times Roll von JD McPherson

Auch wenn sich der Mann aus Broken Arrow auf ähnliche Wurzeln wie etwa Nick Waterhouse beruft, so liegt seine Besonderheit in der Verbindung zum Swamp Rock und Bo Diddley Gitarren. Das verleiht dem Sound auch auf Album Nr.2 einen unvergleichlichen Shuffle und katapultiert die eigentlich alte Musik in die Gegenwart. Ökonomisch und dirty sind die Songs, „Bossy“ schön modern im Geschlechterkampf, „Head Over Heels“  konsequent auf Rhythmus und Effekt gebürstet, „Precious“ mit Johnny Marr Gitarren und Chuck Berry Feuer. Nicht nur für Rockabilly Fans. Herausragend. Christine ... [mehr]

13.01.2015

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Dr.Blue And Mr.Gold von Martin Dean

Dr. Blue And Mr. Gold von Martin Dean

Das Phantom lebt. Stolze zehn Jahre ist es her, dass der sich schelmisch Martin Dean nennende Patrick Pilsl sein Debütalbum The Best Of Martin Dean nannte. Ein groovy Undergroundwerk aus Berlin, das in jeder Hinsicht singulär blieb und von einem mysteriösen Lebemann mit Hang zu Croonern wie Frank Sinatra, Jaques Brel und Tony Christie kam. Die künstlerische Symbiose zwischen dem Sänger und dem musikalischen Mastermind im Hintergrund, Yoyo Röhm, hat sich verfeinert und ist um das Babelsberger Filmorchester reicher geworden. Großartig wie der mittlerweile durch zahlreiche Film- und ... [mehr]

13.01.2015

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Lost On The River von The New Basement Tapes

Lost On The River von The New Basement Tapes

50 Jahre alte, verschollen geglaubte Texte von Bob Dylan mit Respekt und eigener Handschrift umzusetzen – ein Projekt wie geschaffen für Produzent T Bone Burnett. Elvis Costello versucht dabei sich im dylanesken Talkingstyle, Jim James und Marcus Mumford gewohnt gefühlvoll und selbstbewusst, Rhiannon Giddens (Carolina Chocolate Drops) folkig intensiv, aber immer zu brav, Taylor Goldsmith (Dawes) freundlich, aber eher blass. Respekt kann auch lähmen, die Texte stammen aus der fruchtbarsten Zeit Dylans und sind selbst als Leftover noch gut. So gekonnt ihre erstmalige Umsetzung von ... [mehr]

13.01.2015

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Family von Thompson

Family von Thompson

Mutter Linda war begeistert, Schwester Kami zögerte: ein Familienalbum? Etwa als Therapie? Als selbst Big Daddy, die Britfolkikone Richard Thompson, zusagte, entstanden 10 Songs aus unterschiedlichen Perspektiven. Root so bitter, fruit so sweet, bringt es Enkel Zak auf den Punkt. Von Teddy’s Rockabilly über Kami’s Pop hin zu Lindas Folksongs, dazu ein flächiges Instrumentalstück, thematisieren sie den Kampf zwischen Individuum und Zugehörigkeit, Sean Lennon, you know what I mean, singt Teddy im Titelstück. Ein wahrhaft erhellendes Unternehmen. Christine Heise im TIP-Magazin [mehr]

13.01.2015

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Aretha Franklin Sings The Great Diva Classics von Aretha Franklin

Aretha Franklin Sings The Great Diva Classics von Aretha Franklin

Das hätte schön werden können: die 72 jährige Königin des Soul hat immer noch Stimme und Autorität, nur nicht so recht Respekt vor ihren eigenen Wurzeln. Ganz wie das Coverfoto ist auch das Coveralbum ein Fotoshop-Monster: zu gut bekanntes wie Nothin Compares To U und I Will Survive werden von ihr zwar souverän umarmt, auch Rolling In The Deep verwurschtelt mit Ain’t No Mountain High Enough macht Sinn, ebenso eine Reggae Version von Alicia Keys No One. Aber was genau hat das alles mit ihr zu tun? Produzent Clive Davis hat es ähnlich schon zuvor mal mit Rod Stewart versiebt, mit ... [mehr]