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Di28.06.
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Holger Klein © Thomas Ernst

Krise, Krise, Krise – und es geht uns gut. Denn mit unseren ModeratorInnen bieten wir Ihren anspruchsvollen Ohren nicht weniger als unsere Chefintellektuellen. Einzeln und fein verpackt wechseln sie sich ab und erklären Ihnen die Welt. Egal, ob Mikrokrisen oder Staatsbankrotte, kollabierende Ökosysteme oder psychosoziale Verwerfungen – radioeins begleitet Sie souverän durch alle tagesaktuellen Untiefen in den sicheren Feierabend.

16:41

Wissen - Denken - Meinen

Aufstand an der Volksbühne

Der Mensch fürchtet Veränderung und neigt darum dazu, sich dagegen zu wehren. An der Volksbühne arbeiten Menschen und der Volksbühne stehen Veränderungen bevor, denn sie sie bekommt 2017 einen neuen Intendaten: Chris Dercon.

Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin © dpa

Mit Dercon kommen Befürchtungen, dass es in Berlin demnächst noch mehr Eventtheater und Gastspiele kommen und vor allem das Ende des Ensembletheaters eingeläutet würde. Und darum steht Dercon seit einem Jahr in einem immer wieder auflebenden, kulturpolitischen Shitstorm und verliert profiliertes Volksbühnenpersonal, bevor er überhaupt angefangen hat, zu arbeiten.

Der Intendant des Berliner Ensembles, Claus Peymann, forderte den Berliner Regierungschef und Kultursenator Michael Müller (SPD) in einem offenen Brief auf, die Neubesetzung der Volksbühnen-Leitung zu überdenken. Müller müsse das Vorhaben aufgeben, den Belgier Chris Dercon als Nachfolger von Frank Castorf einzusetzen. Den Fehler einzusehen und Dercon auszuzahlen würde erheblich weniger kosten, als dessen unsinnige Pläne.

Dercon selbst erklärte, man plane ein Programm, das Brücken von der Gegenwart in die Geschichte der Volksbühne schlage. Dabei will er auf Tanz, digitale Kunst und Film und weniger auf das Sprechtheater setzen. Der Belgier hat zuletzt die Tate Modern in London geleitet, das weltweit größte Museum für moderne Kunst, und soll 2017 den langjährigen Intendanten Castorf an der Volksbühne ablösen.

Muss Chris Dercon einem in seiner gegenwärtigen Lage leidtun? Ein Kommentar von Jens Balzer, Pop-Redakteur der Berliner Zeitung. [mehr]

16:20

Brüssel

EU-Abgeordnete fordern schnelle Verhandlungen über Brexit

Trauer, Wut, Enttäuschung - die Reaktionen im Europaparlament zum Brexit-Votum sind hochemotional. Doch bei allem Frust: Die Trennungsverhandlungen sollen nach dem Willen der EU-Volksvertretung nun schnell beginnen.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zusammen mit dem britischen Premier David Cameron in Brüssel © EPA/OLIVIER HOSLET

Nach einer emotionalen Debatte über das Brexit-Votum fordert das Europaparlament schnelle Verhandlungen über einen EU-Austritt Großbritanniens. Die Abgeordneten verabschiedeten am Dienstag in Brüssel bei einer Sondersitzung eine entsprechende Resolution. Eine lange Phase der Unsicherheit wäre für beide Seiten Gift, sagte der Fraktionsvorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber.

Die vier großen Fraktionen im Parlament - EVP, Sozialdemokraten, Liberale und Grüne - hatten den Antrag für die Resolution gemeinsam gestellt. Sie hat vor allem symbolischen Charakter.

ARD-Korrespondent Andreas Meyer-Feist beobachtet das EU-Spitzentreffen in Brüssel und berichtet darüber. [mehr]

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