Hörbar Rust - Podcast
Jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr lädt Bettina Rust einen prominenten Gast in die Hörbar Rust » ein. Dieser stellt sich in der Sendung vor und die Musik, die in seinem Leben von Bedeutung war und erzählt dazu die passenden Geschichten zum Soundtrack seines Lebens - alte Mixtapes werden rausgekramt - die erste Platte - intime Töne oder peinliche Songs mit persönlichen Erinnerungen des jeweiligen Gastes. Zwei Stunden voller Musik und toller Geschichten - Promis privat in der Hörbar Rust - immer sonntags von 14.00 - 16.00 Uhr. Die Highlights der jeweiligen Sendung können Sie hier downloaden.
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29. August 2010
Udo Kier
Udo Kier kommt 1944 in einer Bombennacht in Köln-Mühlheim zur Welt. Die Mutter versucht, sich und ihren Sohn als Schneiderin über Wasser zu halten. Udo übt sich als Messdiener, Vorbeter und Chorsänger und macht später eine Lehre zum Großhandelskaufmann, jobbt am Fließband und - steigt aus. Mit gerade mal 19 Jahren beginnt eine wilde Zeit und ein schillerndes Leben. Kier wird durch 2 Filme von Andy Warhol zum Undergroundstar, dreht Filme mit Regisseur Lars von Trier, wohnt und arbeitet mit Rainer Werner Fassbinder zusammen und ist einer der wenigen Deutschen, die es letztlich in Hollywood geschafft haben. Die Stationen seines Weges kurz zusammenzufassen wäre ähnlich schwierig, wie die Liste der internationalen Stars zu nennen, mit denen er gearbeitet hat...
Udo Kier
22. August 2010
Ken Duken
Geboren im romantischen Heidelberg, wächst Ken mit zwei Geschwistern in Garmisch-Patenkirchen auf. Der Vater ist Arzt, seine Mutter Schauspielerin, wie auch sein Onkel, den er in einem Kafka-Stück als Affen auf der Bühne sieht - Klein Ken ist begeistert. Das will er auch. Ohne jemals eine Schauspielschule zu besuchen, ergattert er mit 18 eine kleine Rolle im Fernsehkrimi „Blutiger Ernst“ mit Nadja Uhl und Daniel Brühl. Sein Talent wird belohnt. Inzwischen hat der den Grimmepreis und Bayrischen Filmpreis in der Tasche. Ob als lebensmüder Rollstuhlfahrer, als Robin Hood der Meere Freibeuter „Störtebecker“ oder als Gestapo-Offizier - Ken Duken gehört mittlerweile zu der Garde Deutscher Schauspieler, die es immer wieder in internationale Top-Produktionen schaffen, wie auch in Quentin Tarantinos "Inglorious Bastards". Seit 2003 hat er eine eigene Produktionsfirma und ist auch immer öfter hinter der Kamera zu finden u.a. als Musikvideoregisseur. Nun spielt er den mordenden Gärtner im Psychothriller „Distanz“...
Ken Duken
11. Juli 2010
Thorsten Havener
Er sieht Dinge, die andere nicht sehen, entlarvt Lügner und verblüfft Menschen - macht sie sprachlos. Thorsten Havener kommt in Saarbrücken zur Welt. Als Jugendlicher trifft er auf sein großes Vorbild den Magier David Copperfield. Eine Begegnung, die ihm später den Weg weist. Nach Abitur und Zivildienst lässt er sich zum Diplom-Übersetzer für Englisch und Französisch ausbilden und erfährt im Rahmen seines Dolmetscherstudiums Außergewöhnliches.
Durch seine brilliante Wahrnehmung und Beobachtungsgabe eignet er sich Fähigkeiten an, die für andere unerklärlich sind und wagt den Sprung zum hauptberuflichen Mentalisten. Immer mehr fasziniert ihn das Deuten von Körpersprache und die Kraft der Gedanke, die für ihn wortlos sichtbar werden. Doch sind die Gedanken wirklich frei? Mittlerweile hat der dreifache Vater zwei Bücher geschrieben und beweist sein Können auf großen Bühnenshows und bei Fernsehauftritten. Im Herbst geht er auf große Deutschlandtournee:"Denken und andere Randsportarten". Mal sehen, ob er uns in seinen Kopf schauen lässt...
Thorsten Havener
4. Juli 2010
Bundespräsident Christian Wulff (Whg. vom 21.01.2007)
1993 wählt man ihn erstmals zum Spitzenkandidaten der CDU und nominiert den Traum aller Schwiegermütter als Herausforderer von Ministerpräsident Gerhard Schröder im Landtagswahlkampf 1994. Seit 2003 ist er Ministerpräsident des Landes Niedersachsen...
Am 30. Juni 2010 wurde er zum Nachfolger von Horst Köhler zum neuen Bundespräsidenten gewählt. Aus diesem Anlass wiederholen wir die "Hörbar Rust" vom 21. Januar 2007...
Bundespräsident Christian Wulff (Whg. vom 21.01.2007)
27. Juni 2010
Jon Flemming Olsen
Der Hamburger Jung kommt zunächst in Düsseldorf zu Welt. 1965, als er gerademal ein Jahr ist, zieht die Familie nach Hamburg zurück. Schon als Kind fällt Jon Flemming als Klassenclown mit besonderer musischer Begabung auf. Tapfer frönt er jahrelang dem Flötenunterricht, es folgen Geige und endlich: Gitarre. Mit elf Jahren entdeckt er im Plattenschrank seiner Eltern die Beatles LP "Revolver", die seinem Leben den entscheidenden Kick gibt. Jon gründet eine Schulband. Das Plakat für den ersten Autritt malt er selbst. Später entwirft er als Grafikdesigner CD Cover und Kampagnen u.a. für Udo Lindenberg, Phillip Boa und Max Raabe. 1992 gründet er mit Olli Dittrich und Stephan Zacharias das Trio "Die Bietels" - gefolgt von der Countryband "Texas Lightning", mit der er 2006 beim Grand Prix in Athen antritt. Bekannt wird er als "Ingo, der Imbisswirt" durch das wöchentliche Improvisations-Format "Dittsche - das wirklich wahre Leben" - mit gigantischem Erfolg und zahlreichen Auszeichnungen.
Jon Flemming Olsen
20. Juni 2010
Rosel Zech
Gerade ein Jahr ist sie alt, da ziehen ihre Eltern mit ihr von Berlin nach Hoya in die Nähe von Bremen. Mit 16 weiß Rosel, daß sie Schauspielerin werden will und kehrt zurück an die Spree, wo sie eine Ausbildung am Berliner Max-Reinhardt-Seminar beginnt, die sie vorzeitig abbricht. Ein erstes Engagement in Landshut lockt. Fräulein Zech nimmt Privatunterricht, steht auf den Bühnen der Provinz und wird in Wuppertal von Peter Zadek quasi "gefunden", der sie ans Schauspielhaus Bochum holt. In zahlreichen Engagements an den rennomiertesten Häusern in Stuttgart, Hamburg, Berlin, München, Zürich, am Bayerischen Staatsschauspiel sowie am Wiener Burgtheater brilliert Rosel Zech und avanciert zu einer der gefragtesten deutschen Charakterschauspielerinnen.
Rainer Werner Fassbinder holt sie mit "Lola" auf die große Kinoleinwand und für ihre Verkörperung der Veronika Voss erntet sie den Goldenen Bären. Unzählige Fernsehauftritte und Auszeichnungen folgen. Seit 2001 versucht sie als Mutter Oberin in der Fernsehserie "Um Himmels Willen" für Ordnung und Disziplin im Kloster zu sorgen - auch das tut sie mit Erfolg...
Rosel Zech
13. Juni 2010
Pasquale Aleardi
Der Vater Italiener, die Mutter Griechin: Ihr Sohn Pasquale kommt in der Nähe von Zürich zur Welt und wächst zunächst dreisprachig griechisch-orthodox auf. Er geht brav bis zu seinem 12. Lebensjahr in die Kirche und zuhause geht es meist "sehr laut" zu, da immer die Flimmerkiste im Hintergrund läuft. Gegen den Wunsch seiner Eltern, wird Pasquale nicht Rechtsanwalt, sondern besucht nach dem Abi die Theaterhochschule Zürich und beschließt 1995, nach Deutschland zu gehen....
Pasquale Aleardi
6. Juni 2010
Pegah Ferydoni
Die hübsche Pegah kommt in Teheran zur Welt. Ihre Eltern, iranische Künstler, flüchten mit ihr, als sie zwei ist, über Istanbul nach Berlin. Das Mädchen wächst fortan in Berlin-Reinickendorf auf, singt im Kirchenchor und entdeckt ihr Talent bei Theateraufführungen. Bereits mit 16 ist sie auf sich selbst gestellt, der Vater lebt in Hannover, die Mutter zieht nach Frankreich. Pegah bleibt in Berlin. Trotz fehlender Schauspielausbildung erhält sie mit 17 die Chance auf eine Hauptrolle in dem Film „Skifahren unter Wasser“. Durch die ARD Serie „Türkisch für Anfänger“ wird Pegah Ferydoni einem breiten Publikum bekannt und mit dem Deutschen Fernsehpreis und Grimmepreis belohnt. Es folgen zahlreiche Rollen in deutschen Krimiserien wie Soko, Kommissarin Lucas, Tatort und Der Kriminalist. Nicht nur schauspielerisch ist Pegah begabt, sie spricht fünf Sprachen und wenn sie nicht gerade dreht, fröhnt sie am liebsten ihrer zweiten Leidenschaft, der Musik. Und auch im Kino kann man sie gerade in “Ayla“ sehen oder ab Juli im Polit-Drama „Women without Men“, das mit dem Silbernen Löwen von Venedig ausgezeichnet wurde...
Pegah Ferydoni
30. Mai 2010
Fritzi Haberlandt
Fritzi kommt 1975 in Ost-Berlin zur Welt und wächst in Friedrichshagen am Müggelsee auf. Ihr Vater ist in der DDR als Rundfunktechniker und ihre Mutter beim Kulturbund tätig. Zwei Jahre nach dem Mauerfall zieht ihre Familie ins beschauliche Norderstedt bei Hamburg. Zu beschaulich für Fritzi. Die sieht den "Black Rider" von Robert Wilson im Theater und steht fortan in Flammen. Nach dem Abitur kehrt sie 1995 von der Alster zurück an die Spree, läßt sich an der Ernst-Busch-Schule zur Schauspielerin ausbilden und wird von DEM Robert Wilson für gleich drei Stücke besetzt. Seitdem spricht man in Theater-Kreisen vom "Fritzi-Faktor". Sie wird zweimal zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres gewählt. Doch nicht nur auf den großen Deutschen Bühnen, auch für den Deutschen Film ist Fritzi Haberlandt ein Glücksgriff: Rainer Kaufmann holt sie für die Ingrid-Noll-Verfilmung "Kalt ist der Abendhauch" vor die Kamera und prompt gibt's den Bayrischen Filmpreis und 2004 den Deutschen Filmpreis als beste Nebendarstellerin in "Liegen Lernen" gleich dazu. Es regnet Engagements, Filmrollen und Preise und ein Ende nicht ins Sicht. In Berlin können Si "La Haberlandt" im Maxim-Gorki-Theater live erleben. Wir konnten sie für zwei Stunden ins Studio locken
Fritzi Haberlandt
16. Mai 2010
Caroline Peters
Caroline kommt in Mainz zur Welt und wächst in Köln auf. Ihre Schauspielausbildung beginnt in Saarbrücken.1995 führt sie ihr erstes Engagement nach Berlin an die Schaubühne. Von da spielt sie auf allen großen Deutschsprachigen Bühnen und Schauspielhäusern in Zürich, Hamburg, an der Volksbühne Berlin. Inzwischen gehört sie zum festen Ensemble des Wiener Burgtheaters und hat im Theater alles erreicht. 1998 erfolgt der Sprung ins Fernsehen in Bernd Schadewalds Film „Der Pirat", wo sie auf Jan Plewka von Selig trifft, der ihr später einen Song widmet. Ihr Gesicht kennt man aus Kinofilmen und Fernsehrollen wie Tatort, Polizeiruf, Stromberg, Die Affäre Semmeling und Contergan. Ihren ersten Grimmepreis erhält sie 2007 zusammen mit Jörg Schüttauf und Matthias Brandt für das TV Drama „Arnies Welt“.
Caroline Peters