Mi 06.12. 19:30

Tanzstück

Frida Kahlo

in der Kammerbühne im Staatstheater Cottbus

© Marlies Kross
© Marlies Kross | © © Marlies Kross/Staatstheater CB

Am 17. September 1925 verändert sich alles im Leben von Frida Kahlo – eine Stange bohrt sich bei einem Busunglück durch ihr Becken. Nach der Kinderlähmung, die ihr rechtes Bein unbrauchbar machte, der zweite große Schicksalsschlag, der ihr weiteres Leben zeichnet. Mehrere Monate ist sie ans Bett gefesselt, der ganze Körper eingegipst. Über dreißig Operationen folgen.

Verzweifelt sucht Kahlo nach einer Beschäftigung und probiert sich in der Malerei. Dabei entstehen ihre ersten Selbstporträts. Mithilfe eines speziellen Stahlkorsetts darf sie wieder laufen. Doch ein Leben lang begleiten Frida Kahlo körperliche und seelische Schmerzen. Sie werden zum zentralen Thema in ihren Werken.

Die andere Seite der Künstlerin zeigt eine Frau voller Lebenslust und Optimismus und einer Strahlkraft, der man sich nur schwer entziehen konnte. Hierzu trug sicherlich auch ihre Liebesbeziehung mit dem exzentrischen Maler Diego Rivera bei, den sie gleich zweimal heiratete. Ihre Ehe erweist sich als eine Folge extremer Höhen und Tiefen: leidenschaftlich und destruktiv, übermütig und eine Spur wahnsinnig. Das ungleiche Duo gilt bis heute als eines der legendären Künstlerpaare des 20. Jahrhunderts.

Staatstheater Cottbus: Frida Kahlo © Marlies Kross
Szenenfoto © Marlies Kross | © © Marlies Kross

Ob in der Liebe oder im Leid – stets hat die mexikanische Malerin Frida Kahlo ihr Innerstes schonungslos offen nach Außen gekehrt. Die Choreografin Undine Werchau zeichnet in ihrem Tanzstück „Frida Kahlo“ nun die wichtigsten Stationen dieser außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeit nach und versucht, den Mythos dahinter zu ergründen.

Weitere Vorstellungen:
14.01.2018, Sonntag, 19:00 Uhr
28.01.2018, Sonntag, 19:00 Uhr

Eintrittspreis: 17.- Euro, ermäßigt 12.- Euro
Veranstaltungsort:
Staatstheater Cottbus - Kammerbühne
Wernerstraße 60
03046 - Cottbus

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